Review ~ Dove Limited Edition »Winterpflege«

Ha. Eigentlich war der Plan, dass dieser Beitrag am vergangenen Wochenende kommt. Und vor allem noch im November. Nun ja, ersten es kommt alles anders und zweitens als man denkt. Zumindest sind weder Wochenende noch November lange her. Nur das mit dem Review-Wochenende, was ich so vollmundig im Piccola-Artikel anpries, ist passé.

Rufen wir uns jetzt aber die LE »Winterpflege« von Dove ins Gedächtnis, deren ausgiebigen Test ich vor gut einem Monat begann. Vier Produkte, die wie ich unkte, keine Hautpflegewünsche (außer vielleicht die Füße) offen lässt. An dieser Stelle kann ich nun sagen, dass selbst die Füße nicht zu kurz kommen müssen.

Die reichhaltige Pflegedusche (€ 1,45/250 ml) gefiel (bzw. gefällt immer noch, denn sie ist noch nicht leer) mir sehr gut. Der Geruch, den sie mit allen Produkten der LE teilt, spricht mich sehr an. Ich bin allerdings sehr inkompetent was das Beschreiben von Düften angeht, also müsst ihr wohl selbst mal dran schnuppern. Ich verbinde ihn mit kaltem Winterwetter, warum auch immer. Aber zum Duschgel selbst. Es hat eine duschgeltypische Konsistenz und schäumt auf wunderbare Weise genau richtig viel. Im Gegensatz zu anderen Duschgelen hat sich meine Haut nach dem Duschen hier nicht so extrem trocken angefühlt, was mir extrem gut gefiel. Beide Daumen hoch also für die Pflegewirkung, denn sie hält, was sie verspricht. Und obwohl ich eigentlich noch zu viele Duschgele in Reserve stehen habe, überlege ich, mir das nachzukaufen.
Die reichhaltige Pflegecreme (€ 1,95/150 ml) ist zu meiner (fast) täglichen Fußpflege avanciert. Nach einem entspannenden Bad oder wenn ich der Meinung war, dass meine Ellbogen eine Extraportion Pflege brauchten, habe ich sie auch auf meinem restlichen Körper verteilt. Hauptsächlich aber eben auf den Füßen. Im Gegensatz zu speziellen Fußcremes riecht die Intensivcreme nämlich gut und ist noch nicht so fettig wie eine Fußbutter. Gerade das gefällt mir an der Creme besonders gut. Sie macht definitiv einen reichhaltigeren Eindruck auf mich als z.B. die Bodylotion, zieht aber wesentlich schneller ein, als andere Intensivsachen, die ich bis jetzt hatte. Großer Pluspunkt an der Stelle. Dies macht sich auch an den Händen bemerkbar. Nach dem Eincremen muss man sich nicht zwangsläufig die Hände waschen und hat zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Somit also beide Daumen hoch für die Pflegecreme. Sie ist auch ein Kandidat, bei dem ich in Erwägung ziehe, einen Nachkauf zu tätigen. Wobei ich hier wahrscheinlich eher die normale Dove reichhaltige Pflegecreme testen würde.
Die reichhaltige Bodylotion (€ 2,75/250 ml) hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Sie ist nicht so flüssig, wie ich es von Bodylotions gewohnt bin (was mir sehr gut gefällt), bietet aber die sonstigen Vorteile einer Lotion gegenüber einer Milk (was mir noch mehr gefällt). Mit der Pflegewirkung bin ich ebenfalls sehr zufrieden. Einzig und allein der Preis geht für mich gar nicht. In einer normalen Flasche Bodylotion von Dove gibt es für € 2,75 immerhin 400 ml. Da würde ich dann definitiv zur normalen Dove Bodylotion greifen. Ergo: nur einen Daumen hoch für die Bodylotion.
Die Handcreme (€ 2,29/75 ml). Ja. Mit der bin ich irgendwie nicht so recht warm geworden. Das Gefühl nach dem Eincremen der Hände war eigenartig; nicht so, wie ich es gewohnt bin. Auch die Pflegewirkung konnte mich nicht dahingehend überzeugen, dass ich nun bereit wäre, mehr als doppelt so viel für diese Handcreme als für meine Standardcremes (zur Nacht habe ich Balea Urea Handcreme und sonst eine von essence)1 auszugeben. Der Geruch ist wirklich schön, so wie beim Rest der LE, auch die Konsistenz ist angenehm, aber. Und wir wissen ja: „… nothing someone says before the word “but” really counts“. Kein Daumen hoch für die Handcreme.

So viel nun also zu meiner Meinung bez. der LE »Winterpflege« von Dove. Sie hat bei mir bewirkt, dass ich definitiv andere, hoffentlich äquivalente, Dove-Produkte probieren möchte, die nicht den Stempel Limited Edition tragen. Das Duschgel ist für meine Ansprüche das beste, das ich bisher hatte. Ich hoffe sehr, dass hier auch das „normale“ meine nun recht hohen Erwartungen erfüllen kann. Noch habe ich allerdings keines der Produkte vollständig aufgebraucht, sodass ich mir noch nicht genauere Gedanken über einen Nachfolger machen muss.

Yours, Aly <3 ----------------------- [1] Fragt jetzt bitte nicht, warum ich da einen Unterschied mache. Wahrscheinlich habe ich für tagsüber auch nur deswegen die Cremes von essence, weil die eine kleinere und somit taschenfreundliche Tube für einen akzeptablen Preis haben.

Review-Wochenende ~ Severin Piccola

„Ich kann meinen Kaffee ohne Milch trinken, aber niemals ohne Zucker.“.
Jedes Mal, wenn ich das sagte, kräuselten sich meinem Freund die Zehennägel und er bezichtigte mich des Tötens von gutem Kaffee. Die spannende Frage nun: Hat die Piccola mich dazu gebracht, meinen Kaffee nicht mehr mit zuckriger Süße zu töten?

Anderthalb Wochen ist es nun her, dass die Piccola in meine Küche eingezogen ist und da ist es langsam an der Zeit, meine Meinung kundzutun.
Die technischen Details habe ich bereits in meinem Post von vergangener Woche kundgetan und werde somit nicht noch einmal näher darauf eingehen, sondern direkt zu meiner Bewertung kommen.
Zuvor jedoch ein riesengroßes Dankeschön an das Team vom Lisa Freundeskreis, dass mir diesen Test ermöglicht und für eine so tolle Betreuung während des Projektes gesorgt hat. Dank auch an Herrn Sebastian Plothe, der die Betreuung des Expertenblogs übernommen hatte und unermüdlich all unsere Fragen beantwortet hat.

Technische Seite

Die Bedienung ist einfach genug, wenn auch nicht an allen Stellen völlig intuitiv möglich. So hätte ich nicht gedacht, dass die Anzeige von Bohnen/Wasser/Milch mit „WLAN-Balken“ bedeutet, dass hier meine individuell vorgenommenen Einstellungen zubereitet werden.Piccolaeinstellungen Ich dachte eher, dass ich hier die Taste so lange gedrückt halte, wie ich möchte, dass die Zutat hinzugefügt wird. Ist ja erstmal egal, dass das mit frisch gemahlenem Kaffee wahrscheinlich etwas schwer wird, aber sowas kannte ich von der Pad-Maschine, die meine Eltern haben. Und man versucht ja immer zunächst, bereits bekanntes auf neue Gegebenheiten zu übertragen. Naja, dem war nicht so. Somit war es auch wenig verwunderlich, dass mein Latte Macchiato auch nach individueller Einstellung noch ziemlich klein blieb – ich hatte nicht den Balken-Modus benutzt. Ein Blick in die ausführliche Bedienungsanleitung schuf jedoch Abhilfe und jetzt füllt der Latte Macchiato meine entsprechenden Gläser nicht mehr nur bis knapp zur Hälfte.
In der Premium-Variante ist ja ein Thermogefäß für Milch enthalten, in der Classic-Variante nicht. Mich stört es nicht, dass ich keinen extra Behälter habe. Der Schlauch passt wunderbar in meine Milchtüten und selbst wenn diese schon recht leer ist, saugt die Piccola auch noch den letzen Rest vom Boden der Tüte auf. Ein Vorteil, wenn man die Milchtüte benutzt: Man kann die Milch nicht im Extrabehältnis vergessen. Würde mir garantiert passieren und ich müsste literweise saure Milch wegkippen.
Die Gerätereinigung gestaltet sich sehr einfach und ist nicht mit nennenswertem Aufwand verbunden. Die Piccola macht sich sowohl beim Einschalten als auch beim Ausschalten innerlich sauber (was sich nicht abstellen lässt; so will der Hersteller beste Hygiene garantieren) und jedes Mal, wenn man ein Getränk mit Milch zubereitet hat, fragt sie, ob man den Milchschlauch plus Auslauf spülen möchte. Sowohl die normale Spülung als auch die Spülung des Milchsystems kann man über das Menü noch individuell ausführen. Die Teile, die täglich gereinigt werden sollen, sind schnell abmontiert und abgespült. Sogar der relativ große Wasserauffang passt dabei noch gut in meine kleine Spüle. Die Brüheinheit, welche wöchentlich gereinigt werden soll, lässt sich ebenfalls leicht herausnehmen und wieder einsetzen.
Wie ich in meinem Vorstellungspost schon sagte, kann man den Mahlgrad verstellen. Leider ist mir das bis heute nicht gelungen, obwohl ich weiß, wie es in der Theorie funktionieren sollte. Ich habe wahrscheinlich nicht den Mut, so doll an dem entsprechenden Rädchen zu drehen, wie ich müsste, weil ich Angst habe, etwas kaputt zu machen. Vielleicht schaffe ich das ja noch irgendwann, denn mich interessiert schon, welche Auswirkungen das auf den Kaffeegeschmack hat.
Wo wir schon beim Mahlen sind: die Lautstärke. Der Mensch, der eine geräuschlose Methode des maschinellen Kaffeemahlens erfindet, bekommt wahrscheinlich mal einen Nobelpreis. Es ist schon etwas lauter, aber ich finde es völlig okay. Mir ist noch keine leise und zugleich motorisierte Kaffeemühle begegnet und von daher kann ich super damit leben. Meine Nachbarn haben sich auch noch nicht beschwert. So schlimm ist es also nicht. Das Aufbrühen an sich ist von der Lautstärke her so, wie ich es von anderen Maschinen wie z.B. der Tassimo kenne. Natürlich ist es lauter als eine Filterkaffeemaschine, aber der Kaffee schmeckt viel besser. Und es dauert ja auch nicht so arg lang, bis eine Tasse fertig ist.

Fazit:
Manchmal wünsche ich mir, den Spülvorgang beim Einschalten der Piccola überspringen zu können. Ich verstehe zwar das Anliegen des Herstellers, für größtmögliche Hygiene zu sorgen, aber morgens bin ich manchmal noch ein wenig im Tran und hab vielleicht noch kein Gefäß zu Auffangen untergestellt. Auch möchte ich die Maschine nur ungern den ganzen Tag, wenn ich außer Haus bin, richtig an lassen (über die programmierbare Abschaltautomatik wäre das möglich), selbst wenn ich weiß, dass ich, wenn ich dann wieder zu Hause bin, noch einen Kaffee trinken möchte. Somit wird die Piccola dann viermal am Tag gespült und das ist in meinen Augen irgendwie übertrieben. Von daher fände ich es einfach schön, wenn ich die Wahl hätte, den ersten Spülgang zu überspringen.

Der Kaffee

Zur Auswahl stehen fünf Sorten Kaffeespezialitäten – Kaffee, Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato, Milchkaffee – und die Option, nur Milch zu machen.
Den Espresso durfte mein Freund für mich testen, die übrigen Möglichkeiten habe ich alle auch selbst getrunken. Der Espresso bekam einen Daumen hoch und auch alle anderen waren zufriedenstellend. Der normale Kaffee war sogar so gut, dass ich nicht mal Zucker ranmachen musste (normalen Filterkaffee krieg ich nicht ohne Zucker runter). Allerdings muss ich gestehen, dass ich rein geschmacklich noch nicht so ganz herausgefunden habe, was eigentlich der Unterschied zwischen Latte, Cappu und Milchkaffee ist. Die Zubereitungsreihenfolge ist zumindest bei allen gleich und naja … Mal schauen, vielleicht finde ich ja noch irgendwo was, wie das Verhältnis von Kaffee zu Milch klassischerweise sein soll und kann das dann einstellen. Die Temperatur des Getränks ist wie versprochen ab der ersten Tasse heiß (ich hab mir erstmal hübsch die Zunge verbrannt …) und der Milchschaum sowie die Crema erfüllen auch sämtliche Erwartungen. Wenn jetzt noch der Latte Macchiato immer perfekt geschichtet wäre wie bei meinem ersten Glas. Ich habe keine Ahnung, was bei meinem letzten Glas anders war (abgesehen von der Milch- und Kaffeemenge, die ja eigentlich keine Auswirkung haben sollte), jedenfalls war keine Schichtung zu erkennen. Ich werde das im Auge behalten.
Ansonsten bin ich hier insgesamt zufrieden und glücklich. Ich muss noch etwas mit den Einstellungen experimentieren, um meine beste individuelle zu finden, aber das lässt sich ja hinbekommen.
Etwas eigenartig, nein, eher gewöhnungsbedürftig finde ich die Milchdosierung. Ich habe leider (noch) kein Gefühl dafür, welches Volumen an Milch da in 10, 15 oder 30 Sekunden durchgesaugt wird. Hier wäre es auch schön, für alle, die ihren Kaffee gerne mit einem guten Schuss Milch trinken, die Option zu haben, nur sehr kurze Zeit Milch anzusaugen und erhitzt zum Kaffee zu geben. 10 Sekunden ließen meine Tasse überlaufen, obwohl noch recht viel Platz darin war; mal abgesehen davon, dass ich vielleicht nicht so viel Milch zu Kaffee möchte. Und diese Option wäre toll, weil dann erstens der Kaffee nicht durch Zugabe kalter Milch heruntergekühlt wird und man zweitens noch hübschen Milchschaum hätte.
Aber das ist dann Kür, keine Pflicht.

Fazit:
Wenn ich meine bestmöglichen Einstellungen gefunden habe, perfekt. Schnell und vor allem unkompliziert ist eine Tasse leckerer Kaffee auf dem Tisch.

Für die Zukunft

Demnächst werde ich mal zu dem tollen Kaffeeladen neben der Stadtbibliothek und etwas ausgefalleneren Kaffee kaufen. Ich bin sehr gespannt, ob ich, ein absoluter Banause in solchen Sachen, dort einen Unterschied schmecke. Meistens muss man ja nur bewusst darauf gestoßen werden. Bei Milch dachte ich ja auch lange Zeit, dass es keinen Unterschied macht, ob ich nun 1,5% oder 3,5% habe, ob nun Frischmilch oder H-Milch. H-Milch, die ich früher tatsächlich getrunken habe, nehme ich inzwischen nicht mal mehr zum Backen oder Kochen und unter 3,5% kommt nichts in meinen Kühlschrank. Vielleicht ergeht es meinem Kaffeegeschmackssinn ja auch so.

Für heute bin ich gespannt auf den Kaffee, der auf der Geburtstagsfeier kredenzt werden wird. Wahrscheinlich brauch ich da wieder ein Stück Zucker. Oder zwei.

Yours, Aly <3

Especially Escada Delicate Notes

Bevor ich mich nun gleich an die Nähma setzen werde, hier nun mein schon lange versprochener Review des Parfüms Especially Escada Delicate notes.
Wie ich ja bereits verkündet hatte, durfte ich das Parfüm im Rahmen eines Botschafterprojektes bei for-me testen.

Was sagt der Hersteller über das Parfüm?*
Delicate notes ist ein ein femininer Duft, der in der Herznote den sanften Duft von Rosen trägt. Er vermittelt Leichtigkeit durch eine besondere Duftkomposition.
Dezent und erfrischend zugleich: Escada wollte einen Duft kreieren, der in Gedanken das Bild taufrischer Rosen weckt und sanft ausklingen lässt. Von Birne über Rose zu holzig-weichen Nuancen entfaltet sich der Duft von Delicate notes auf der Haut.
Die Duftnoten:

  • Kopfnote: Birne – Prickelnd & erfrischend, verbreitet gute Laune
  • Herznote: Taufrische Rosennoten – Sinnlich & sanft, wirkt harmonisierend
  • Basisnote: Hölzerne Noten – Leicht & natürlich, unterstreicht die Weiblichkeit

Especially Escada Delicate notes soll Lebensfreude, Weiblichkeit und die Sinnlichkeit jeder Frau unterstreichen.
Design und Duft von Especially Escada Delicate notes gehen Hand in Hand. Der Flakon ist nicht nur Hülle, sondern Teil des Kunstwerkes: Der Duft spiegelt sich im Design und Stil des Flakons wieder und wird so für das Auge sichtbar. Der edle Flakon aus gefrostetem Glas umhüllt die zartrosa Flüssigkeit, wie der Morgentau die Rosenblüten, die Frische des Morgentaus im Kontrast zur Weiblichkeit der Blumen kommt gut zur Geltung.
Der Preis für das Eau de Toilette (UVP mit dem Hinweis, dass der tatsächliche Preis im Ermessen des Handels liegt):

  • 30 ml: ca. € 44,-
  • 50 ml: ca. € 62,-
  • 75 ml: ca. € 77,-

Meine Meinung zu Especially Escada Delicate notes

  1. Der Flakon (75 ml)
  2. Der Flakon ist wirklich wunderschön. Mir gefällt sehr, dass das Glas gefrostet ist und nicht klar. Ich denke dabei zwar eher an die ersten zarten Schneeflöckchen auf Rosenblättern als an Morgentau, aber das sei jetzt mal dahingestellt. Das Quaderdesign ist schlicht (ich mag es schlicht), gewinnt aber durch den pompösen goldfarbenen Verschluss, der das Escada-Logo (doppeltes E) darstellt. Der Verschluss lässt sich leicht entfernen, sitzt aber auch nicht zu locker. Man kann den schweren Flakon gefahrlos nur am Verschluss hochheben. Abstriche mache ich beim Flakon insofern, da ich ihn etwas unhandlich finde. Ich habe lange Finger und kann ihn noch einigermaßen gut „bedienen“, aber ich glaube mit kleineren Händen könnte es schon schwierig werden.
    Inwiefern der Flakon nun den Duft wiederspiegelt sei jedem selbst überlassen. Ich persönlich sehe in dem Design nicht die blumigen Worte, die ich oben geschrieben habe. Wie gesagt, bei gefrostetem Design denke ich eher an Schnee und eben Frost. Ich gehe allerdings bei dem Kontrast zur Weiblichkeit der Rosen mit. Das zarte Rosa des Parfüms passt ganz gut zum Stereotyp Weiblichkeit und das eher klobige Quaderdesign des Flakons bildet dazu einen guten Kontrast.

  3. Das Parfüm
  4. Das Parfüm hat eine leichte Roséfärbung. Das sieht man zwar auf der Haut nicht mehr, aber im Flakon sieht es unheimlich hübsch aus.
    Direkt nach dem Aufsprühen riecht man noch nicht viel von Rosen. Auch die versprochene Birne finde ich nicht so deutlich wieder. Es riecht schon fruchtig, aber mit Birnenduft verbinde ich es nicht. Aber was auch immer es ist, es gefällt mir.
    Die versprochene Herznote kann ich aber bestätigen :) Eindeutig Rosenduft. Aber nicht zu aufdringlich, sondern sehr angenehm. Ich finde ja, dass Rosenduft schnell extrem unangenehm werden kann. (Ich erinnere mich da immer an eine Gesichtscreme von Weleda mit Wildrose. Grausam. Hab sie nur ein einziges Mal benutzt und danach weggeschmissen, weil ich Kopfschmerzen von dem Geruch bekommen hab, so intensiv war der.)
    Zur Basisnote kann ich nicht so viel sagen. Ich rieche irgendwann gar nichts mehr xD Und dieser Status wird bei mir irgendwann nach Ich rieche Rosen erreicht. Könnte allerdings mittlerweile auch daran liegen, dass ich das Parfüm so regelmäßig verwendet habe, dass ich es einfach nicht mehr wahrnehme. So, wie man auch das Gefühl bekommt, dass ein Parfüm schneller verfliegt, wenn man es immerzu nimmt.
    Insgesamt mag ich den Duft sehr gerne. Er ist auch aus meiner Sicht leicht und frisch und somit gut für junge Damen geeignet. Er ist nicht zu aufdringlich, aber dennoch so intensiv, dass er meinem Freund auffällt (und gefällt).

Ein paar abschließende Worte
Im Rahmen des Testes habe ich auch an viele Leute Proben des Parfüms verteilt. Wie auch mir gefiel es den meisten sehr gut.
Die meisten (da ich hauptsächlich in meiner Altersgruppe verteilt habe, nicht verwunderlich) sind sich jedoch aufgrund des recht hohen Preises nicht sicher, ob sie das Parfüm kaufen würden. Ich selbst bin mir diesbezüglich auch nicht sicher. Der Duft gefällt mir so gut, dass ich sage: Klar würde ich den wieder nehmen. Der Preis lässt mich dann doch überlegen. Allerdings muss ich mir über Nachkauf in der nächsten Zeit noch keine Gedanken machen, da ich einen 75 ml großen Flakon bekommen habe und mir eher die Frage stelle, ob ich den jemals leer kriege. Ich verwende zwar fast täglich Parfüm, aber natürlich nicht immer ein und dasselbe und ich besprühe mich auch nur 1x täglich. Zum Preis sei aber natürlich auch gesagt, dass Especially Escada Delicate notes nicht teurer als andere Parfümerie-Düfte ist. Einer meiner Lieblingsdüfte kostet z.B. bei Douglas € 65/50 ml. Und wenn man nicht gerade im Parfüm badet, hat man lange etwas davon. Und Frau muss ja auch nicht gleich den Riesenflakon kaufen. Der kleinste reicht ja auch erstmal und um die € 40,- für ein gutes Markenparfüm finde ich vertretbar und würde ich auch definitiv ausgeben, wenn es mir gut gefällt.

Zum Abschluss noch ein paar Fotos des wunderschönen Flakons. Der Verschluss sieht so klasse aus <3
Escada

Und da das beste ja bekanntlich zum Schluss kommt:
Ich möchte mich bei allen bedanken, die mit mir getestet und mich bei der Marktforschung unterstützt haben.
Mein besonderer Dank gilt dem for-me-Team und Escada, die es mir ermöglicht haben, in den Genuss eines tollen Duftes zu kommen, der mir sonst wahrscheinlich verwehrt geblieben wäre.

Yours, Aly

* Die Informationen sind meinem Projekthandbuch entnommen.