Review ~ Dove Limited Edition »Winterpflege«

Ha. Eigentlich war der Plan, dass dieser Beitrag am vergangenen Wochenende kommt. Und vor allem noch im November. Nun ja, ersten es kommt alles anders und zweitens als man denkt. Zumindest sind weder Wochenende noch November lange her. Nur das mit dem Review-Wochenende, was ich so vollmundig im Piccola-Artikel anpries, ist passé.

Rufen wir uns jetzt aber die LE »Winterpflege« von Dove ins Gedächtnis, deren ausgiebigen Test ich vor gut einem Monat begann. Vier Produkte, die wie ich unkte, keine Hautpflegewünsche (außer vielleicht die Füße) offen lässt. An dieser Stelle kann ich nun sagen, dass selbst die Füße nicht zu kurz kommen müssen.

Die reichhaltige Pflegedusche (€ 1,45/250 ml) gefiel (bzw. gefällt immer noch, denn sie ist noch nicht leer) mir sehr gut. Der Geruch, den sie mit allen Produkten der LE teilt, spricht mich sehr an. Ich bin allerdings sehr inkompetent was das Beschreiben von Düften angeht, also müsst ihr wohl selbst mal dran schnuppern. Ich verbinde ihn mit kaltem Winterwetter, warum auch immer. Aber zum Duschgel selbst. Es hat eine duschgeltypische Konsistenz und schäumt auf wunderbare Weise genau richtig viel. Im Gegensatz zu anderen Duschgelen hat sich meine Haut nach dem Duschen hier nicht so extrem trocken angefühlt, was mir extrem gut gefiel. Beide Daumen hoch also für die Pflegewirkung, denn sie hält, was sie verspricht. Und obwohl ich eigentlich noch zu viele Duschgele in Reserve stehen habe, überlege ich, mir das nachzukaufen.
Die reichhaltige Pflegecreme (€ 1,95/150 ml) ist zu meiner (fast) täglichen Fußpflege avanciert. Nach einem entspannenden Bad oder wenn ich der Meinung war, dass meine Ellbogen eine Extraportion Pflege brauchten, habe ich sie auch auf meinem restlichen Körper verteilt. Hauptsächlich aber eben auf den Füßen. Im Gegensatz zu speziellen Fußcremes riecht die Intensivcreme nämlich gut und ist noch nicht so fettig wie eine Fußbutter. Gerade das gefällt mir an der Creme besonders gut. Sie macht definitiv einen reichhaltigeren Eindruck auf mich als z.B. die Bodylotion, zieht aber wesentlich schneller ein, als andere Intensivsachen, die ich bis jetzt hatte. Großer Pluspunkt an der Stelle. Dies macht sich auch an den Händen bemerkbar. Nach dem Eincremen muss man sich nicht zwangsläufig die Hände waschen und hat zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Somit also beide Daumen hoch für die Pflegecreme. Sie ist auch ein Kandidat, bei dem ich in Erwägung ziehe, einen Nachkauf zu tätigen. Wobei ich hier wahrscheinlich eher die normale Dove reichhaltige Pflegecreme testen würde.
Die reichhaltige Bodylotion (€ 2,75/250 ml) hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Sie ist nicht so flüssig, wie ich es von Bodylotions gewohnt bin (was mir sehr gut gefällt), bietet aber die sonstigen Vorteile einer Lotion gegenüber einer Milk (was mir noch mehr gefällt). Mit der Pflegewirkung bin ich ebenfalls sehr zufrieden. Einzig und allein der Preis geht für mich gar nicht. In einer normalen Flasche Bodylotion von Dove gibt es für € 2,75 immerhin 400 ml. Da würde ich dann definitiv zur normalen Dove Bodylotion greifen. Ergo: nur einen Daumen hoch für die Bodylotion.
Die Handcreme (€ 2,29/75 ml). Ja. Mit der bin ich irgendwie nicht so recht warm geworden. Das Gefühl nach dem Eincremen der Hände war eigenartig; nicht so, wie ich es gewohnt bin. Auch die Pflegewirkung konnte mich nicht dahingehend überzeugen, dass ich nun bereit wäre, mehr als doppelt so viel für diese Handcreme als für meine Standardcremes (zur Nacht habe ich Balea Urea Handcreme und sonst eine von essence)1 auszugeben. Der Geruch ist wirklich schön, so wie beim Rest der LE, auch die Konsistenz ist angenehm, aber. Und wir wissen ja: „… nothing someone says before the word “but” really counts“. Kein Daumen hoch für die Handcreme.

So viel nun also zu meiner Meinung bez. der LE »Winterpflege« von Dove. Sie hat bei mir bewirkt, dass ich definitiv andere, hoffentlich äquivalente, Dove-Produkte probieren möchte, die nicht den Stempel Limited Edition tragen. Das Duschgel ist für meine Ansprüche das beste, das ich bisher hatte. Ich hoffe sehr, dass hier auch das „normale“ meine nun recht hohen Erwartungen erfüllen kann. Noch habe ich allerdings keines der Produkte vollständig aufgebraucht, sodass ich mir noch nicht genauere Gedanken über einen Nachfolger machen muss.

Yours, Aly <3 ----------------------- [1] Fragt jetzt bitte nicht, warum ich da einen Unterschied mache. Wahrscheinlich habe ich für tagsüber auch nur deswegen die Cremes von essence, weil die eine kleinere und somit taschenfreundliche Tube für einen akzeptablen Preis haben.

Review-Wochenende ~ Severin Piccola

„Ich kann meinen Kaffee ohne Milch trinken, aber niemals ohne Zucker.“.
Jedes Mal, wenn ich das sagte, kräuselten sich meinem Freund die Zehennägel und er bezichtigte mich des Tötens von gutem Kaffee. Die spannende Frage nun: Hat die Piccola mich dazu gebracht, meinen Kaffee nicht mehr mit zuckriger Süße zu töten?

Anderthalb Wochen ist es nun her, dass die Piccola in meine Küche eingezogen ist und da ist es langsam an der Zeit, meine Meinung kundzutun.
Die technischen Details habe ich bereits in meinem Post von vergangener Woche kundgetan und werde somit nicht noch einmal näher darauf eingehen, sondern direkt zu meiner Bewertung kommen.
Zuvor jedoch ein riesengroßes Dankeschön an das Team vom Lisa Freundeskreis, dass mir diesen Test ermöglicht und für eine so tolle Betreuung während des Projektes gesorgt hat. Dank auch an Herrn Sebastian Plothe, der die Betreuung des Expertenblogs übernommen hatte und unermüdlich all unsere Fragen beantwortet hat.

Technische Seite

Die Bedienung ist einfach genug, wenn auch nicht an allen Stellen völlig intuitiv möglich. So hätte ich nicht gedacht, dass die Anzeige von Bohnen/Wasser/Milch mit „WLAN-Balken“ bedeutet, dass hier meine individuell vorgenommenen Einstellungen zubereitet werden.Piccolaeinstellungen Ich dachte eher, dass ich hier die Taste so lange gedrückt halte, wie ich möchte, dass die Zutat hinzugefügt wird. Ist ja erstmal egal, dass das mit frisch gemahlenem Kaffee wahrscheinlich etwas schwer wird, aber sowas kannte ich von der Pad-Maschine, die meine Eltern haben. Und man versucht ja immer zunächst, bereits bekanntes auf neue Gegebenheiten zu übertragen. Naja, dem war nicht so. Somit war es auch wenig verwunderlich, dass mein Latte Macchiato auch nach individueller Einstellung noch ziemlich klein blieb – ich hatte nicht den Balken-Modus benutzt. Ein Blick in die ausführliche Bedienungsanleitung schuf jedoch Abhilfe und jetzt füllt der Latte Macchiato meine entsprechenden Gläser nicht mehr nur bis knapp zur Hälfte.
In der Premium-Variante ist ja ein Thermogefäß für Milch enthalten, in der Classic-Variante nicht. Mich stört es nicht, dass ich keinen extra Behälter habe. Der Schlauch passt wunderbar in meine Milchtüten und selbst wenn diese schon recht leer ist, saugt die Piccola auch noch den letzen Rest vom Boden der Tüte auf. Ein Vorteil, wenn man die Milchtüte benutzt: Man kann die Milch nicht im Extrabehältnis vergessen. Würde mir garantiert passieren und ich müsste literweise saure Milch wegkippen.
Die Gerätereinigung gestaltet sich sehr einfach und ist nicht mit nennenswertem Aufwand verbunden. Die Piccola macht sich sowohl beim Einschalten als auch beim Ausschalten innerlich sauber (was sich nicht abstellen lässt; so will der Hersteller beste Hygiene garantieren) und jedes Mal, wenn man ein Getränk mit Milch zubereitet hat, fragt sie, ob man den Milchschlauch plus Auslauf spülen möchte. Sowohl die normale Spülung als auch die Spülung des Milchsystems kann man über das Menü noch individuell ausführen. Die Teile, die täglich gereinigt werden sollen, sind schnell abmontiert und abgespült. Sogar der relativ große Wasserauffang passt dabei noch gut in meine kleine Spüle. Die Brüheinheit, welche wöchentlich gereinigt werden soll, lässt sich ebenfalls leicht herausnehmen und wieder einsetzen.
Wie ich in meinem Vorstellungspost schon sagte, kann man den Mahlgrad verstellen. Leider ist mir das bis heute nicht gelungen, obwohl ich weiß, wie es in der Theorie funktionieren sollte. Ich habe wahrscheinlich nicht den Mut, so doll an dem entsprechenden Rädchen zu drehen, wie ich müsste, weil ich Angst habe, etwas kaputt zu machen. Vielleicht schaffe ich das ja noch irgendwann, denn mich interessiert schon, welche Auswirkungen das auf den Kaffeegeschmack hat.
Wo wir schon beim Mahlen sind: die Lautstärke. Der Mensch, der eine geräuschlose Methode des maschinellen Kaffeemahlens erfindet, bekommt wahrscheinlich mal einen Nobelpreis. Es ist schon etwas lauter, aber ich finde es völlig okay. Mir ist noch keine leise und zugleich motorisierte Kaffeemühle begegnet und von daher kann ich super damit leben. Meine Nachbarn haben sich auch noch nicht beschwert. So schlimm ist es also nicht. Das Aufbrühen an sich ist von der Lautstärke her so, wie ich es von anderen Maschinen wie z.B. der Tassimo kenne. Natürlich ist es lauter als eine Filterkaffeemaschine, aber der Kaffee schmeckt viel besser. Und es dauert ja auch nicht so arg lang, bis eine Tasse fertig ist.

Fazit:
Manchmal wünsche ich mir, den Spülvorgang beim Einschalten der Piccola überspringen zu können. Ich verstehe zwar das Anliegen des Herstellers, für größtmögliche Hygiene zu sorgen, aber morgens bin ich manchmal noch ein wenig im Tran und hab vielleicht noch kein Gefäß zu Auffangen untergestellt. Auch möchte ich die Maschine nur ungern den ganzen Tag, wenn ich außer Haus bin, richtig an lassen (über die programmierbare Abschaltautomatik wäre das möglich), selbst wenn ich weiß, dass ich, wenn ich dann wieder zu Hause bin, noch einen Kaffee trinken möchte. Somit wird die Piccola dann viermal am Tag gespült und das ist in meinen Augen irgendwie übertrieben. Von daher fände ich es einfach schön, wenn ich die Wahl hätte, den ersten Spülgang zu überspringen.

Der Kaffee

Zur Auswahl stehen fünf Sorten Kaffeespezialitäten – Kaffee, Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato, Milchkaffee – und die Option, nur Milch zu machen.
Den Espresso durfte mein Freund für mich testen, die übrigen Möglichkeiten habe ich alle auch selbst getrunken. Der Espresso bekam einen Daumen hoch und auch alle anderen waren zufriedenstellend. Der normale Kaffee war sogar so gut, dass ich nicht mal Zucker ranmachen musste (normalen Filterkaffee krieg ich nicht ohne Zucker runter). Allerdings muss ich gestehen, dass ich rein geschmacklich noch nicht so ganz herausgefunden habe, was eigentlich der Unterschied zwischen Latte, Cappu und Milchkaffee ist. Die Zubereitungsreihenfolge ist zumindest bei allen gleich und naja … Mal schauen, vielleicht finde ich ja noch irgendwo was, wie das Verhältnis von Kaffee zu Milch klassischerweise sein soll und kann das dann einstellen. Die Temperatur des Getränks ist wie versprochen ab der ersten Tasse heiß (ich hab mir erstmal hübsch die Zunge verbrannt …) und der Milchschaum sowie die Crema erfüllen auch sämtliche Erwartungen. Wenn jetzt noch der Latte Macchiato immer perfekt geschichtet wäre wie bei meinem ersten Glas. Ich habe keine Ahnung, was bei meinem letzten Glas anders war (abgesehen von der Milch- und Kaffeemenge, die ja eigentlich keine Auswirkung haben sollte), jedenfalls war keine Schichtung zu erkennen. Ich werde das im Auge behalten.
Ansonsten bin ich hier insgesamt zufrieden und glücklich. Ich muss noch etwas mit den Einstellungen experimentieren, um meine beste individuelle zu finden, aber das lässt sich ja hinbekommen.
Etwas eigenartig, nein, eher gewöhnungsbedürftig finde ich die Milchdosierung. Ich habe leider (noch) kein Gefühl dafür, welches Volumen an Milch da in 10, 15 oder 30 Sekunden durchgesaugt wird. Hier wäre es auch schön, für alle, die ihren Kaffee gerne mit einem guten Schuss Milch trinken, die Option zu haben, nur sehr kurze Zeit Milch anzusaugen und erhitzt zum Kaffee zu geben. 10 Sekunden ließen meine Tasse überlaufen, obwohl noch recht viel Platz darin war; mal abgesehen davon, dass ich vielleicht nicht so viel Milch zu Kaffee möchte. Und diese Option wäre toll, weil dann erstens der Kaffee nicht durch Zugabe kalter Milch heruntergekühlt wird und man zweitens noch hübschen Milchschaum hätte.
Aber das ist dann Kür, keine Pflicht.

Fazit:
Wenn ich meine bestmöglichen Einstellungen gefunden habe, perfekt. Schnell und vor allem unkompliziert ist eine Tasse leckerer Kaffee auf dem Tisch.

Für die Zukunft

Demnächst werde ich mal zu dem tollen Kaffeeladen neben der Stadtbibliothek und etwas ausgefalleneren Kaffee kaufen. Ich bin sehr gespannt, ob ich, ein absoluter Banause in solchen Sachen, dort einen Unterschied schmecke. Meistens muss man ja nur bewusst darauf gestoßen werden. Bei Milch dachte ich ja auch lange Zeit, dass es keinen Unterschied macht, ob ich nun 1,5% oder 3,5% habe, ob nun Frischmilch oder H-Milch. H-Milch, die ich früher tatsächlich getrunken habe, nehme ich inzwischen nicht mal mehr zum Backen oder Kochen und unter 3,5% kommt nichts in meinen Kühlschrank. Vielleicht ergeht es meinem Kaffeegeschmackssinn ja auch so.

Für heute bin ich gespannt auf den Kaffee, der auf der Geburtstagsfeier kredenzt werden wird. Wahrscheinlich brauch ich da wieder ein Stück Zucker. Oder zwei.

Yours, Aly <3

Scribblenauts Unlimited

Jaja … Consistency.
Wir übergehen das jetzt mal und kommen zu Scribblenauts Unlimited!
Seid ich Scribblenauts mal auf dem iPad von meinem Freund gespielt habe, war ich ein großer Fan von Maxwell und seinem magischen Notizbuch. Dieses Jahr im Februar kam dann auf Steam der/die/das Computerrelease für Normalsterbliche ohne Obstprodukte (so wie ich). Aber zu einem Preis … mein lieber Mann (damals €27,99). Warten wir lieber auf einen passenden Steam-Deal. Der ließ zwar etwas länger auf sich warten, aber er kam und weil mein Freund der allerbeste auf der Welt ist, hat er es mir gekauft ^^

Details

Name Scribblenauts Unlimited

Preis aktuell €18,99 auf Steam

Plattformen PC (WiiU, Nintendo 3DS => bei Amazon.de noch nicht erhältlich)
Website Scribblenauts Unlimited im Netz

Systemanforderungen der PC-Variante

Minimum, entnommen der Steam-Shop-Seite des Spiels

Betriebssystem: Windows XP oder höher
Prozessor: AMD Atholon 64 X2 Dual-Core 4000+ oder besser / Intel Core 2 Duo Prozessor 2,0 GHz oder besser
Speicher: 2 GB RAM
Grafik: ATI X1800 oder besser / nVidia 7800 oder besser / Intel 4100 oder besser. 256 MB Video RAM. Shader 3.0 oder besser
DirectX®: 9.0c
Festplatte: 2 GB HD frei
Sonstiges: Breitband-Internetverbindung

Die Story

Es waren einst zwei Abenteurer, die mit einander konkurrierten. Aber insgeheim waren sie doch in einander verliebt, heirateten und bekamen viele Kinder. Sehr viele Kinder.
Die Abenteurerfamilie
Unter ihnen auch Maxwell und Lily.
Maxwell und Lily
Die beiden bekamen von ihren Eltern zwei ganz besondere Dinge geschenkt: einen magischen Globus, der es ihnen ermöglicht an beliebige Orte auf der Welt zu reisen und ein magisches Notizbuch.
Das magische Notizbuch
Welchen Gegenstand auch immer man in dieses Notizbuch schreibt, wird Realität. Maxwell und Lily nutzten das Notizbuch, um sich das Leben leicht zu machen und wurden faul. Ihre Eltern waren nicht begeistert davon und schickten die beiden hinaus in die große weite Welt, um sinnvolle Dinge zu tun. Unterwegs begegnete ihnen ein alter Mann (welch Wunder!). Er war hungrig und bat die Kinder um etwas zu essen. Maxwell zückte das Tagebuch und beginn den größten Fehler seines Lebens.
Der Sündenfall
Er gab dem Mann einen verfaulten Apfel. Die Geschwister amüsierten sich, während der arme alte Mann den Apfel aß und es kam, wie es kommen musste: Er verfluchte Lily.
Langsam sollte sie zu Stein werden – ohne, dass ihr jemand helfen könnte!
Scribble 2013-06-29 20-13-39-39
Aber was wäre es für ein Spiel, wenn es nicht doch eine Möglichkeit gäbe. Der Onkel von Maxwell und Lily (die beiden waren ganz zufällig in der Nähe seiner Farm) weiß Rat:
Scribble 2013-06-29 20-14-01-13
Maxwell muss gute Taten vollbringen und Starites sammeln, mit denen er Lily helfen kann.
Und so beginnt das Abenteuer …

Gameplay

Man ist nun also in der Rolle von Maxwell auf die Welt losgelassen und trifft Personen, Tiere, Pflanzen und auch Gegenstände, denen man helfen soll. Sie sagen einem mal mehr, mal weniger kryptisch, worin ihr Problem besteht und es ist an dir, es zu lösen. Dazu überlegt man, welcher Gegenstand oder welche Person vielleicht helfen könnte, zückt das Notizbuch und scribbelt seine Idee hinein. Man kann seine Schöpfung auch mit schönen, lustigen und vollkommen sinnlosen Adjektiven versehen (ich mag meinen „vanilligen“ Maxwell). Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Und wenn man Glück hat, löst man sogar das gestellte Problem. Für ein gelöstes Problem gibt es einen Starite-Splitter und, lasst mich lügen, 7 Splitter machen einen Starite.
Alle paar kompletten Starites bekommt man die Meldung, dass man genug gesammelt hat um sie zu Lily zu bringen. Hierbei schaltet man gleichzeitig neue Level frei.
In den meisten Leveln gibt es noch Mini-Level für die man einen kompletten Starite bekommt.
Und so scribbelt man sich durch die nette 2D-Comic-Welt, sammelt Starites und bringt sie zu Lily.
Das war es auch schon. Recht simpel, oder?
Unterstützt wird Maxwell dabei von seiner Starite-Vision, die einem goldig-glänzend die Problemzonen markiert und anzeigt, wie viele Splitter bzw. komplette Starites es im aktuellen Level zu holen gibt. Zusätzlich hat Maxwell einen tollen Rucksack, in den er erschaffene Objekt packen kann, um sie später schnell wiederverwenden zu können.

Außerdem gibt es einen Objekteditor, in dem man bestehende Objekte verändern und neue erschaffen kann (damit habe ichmich allerdings noch nicht näher beschäftigt).

Selbstverständlich gibt es Steam-Achievements und seit neustem auch Steam-Sammelkarten zu dem Spiel. Die Achievements sind nicht wirklich einfallsreich, aber Hand aufs Herz – das trifft auf die Mehrheit der Achievements für Spiele zu. Nichtsdestotrotz animiert mich sowas meistens, die geforderten, wenn auch zum Teil sinnlosen, Aufgaben zu erfüllen (ich sag nur sowas wie „Angle drölftausendmal“-Achievement bei Torchlight).

Meine Meinung

Insgesamt hat mir das Spiel gut gefallen. Es hat Spaß mir gemacht, herauszufinden, welche Probleme sich mit einem Raketenwerfer lösen lassen (erstaunlich viele!) und selbst die völlig obskuren – und zum Durchspielen des Spiel auch nicht nötigen, wenn ich mich nicht irre – Notizbuch-Staritesplitter habe ich gerne gesammelt. Im Menü gibt es einen Punkt Objektsplitter hinter dem sich diverse Kategorien mit Hinweisen verbergen, was man erschaffen soll um einen Splitter zu bekommen. Insgesamt gibt es 217 solcher Objektsplitter und auf die wenigstens wäre ich wohl von alleine gekommen (Hallo? Katze und Buttertoast kombinieren? An sowas denkt doch keiner …).
Ich mag die Grafik sehr, es ist alles irgendwie so liebevoll und niedlich (vor allem niedlich). Und ein vanilliger, getüpfelter Maxwell mit Flügeln ist sowieso der Renner. Man kann sogar sterben (irgendwann hatte ich es geschafft, Maxwell das Attribut sterbend aufzuhalsen … das war unlustig). Allerdings hat das keine nennenswerten Konsequenzen. Ab und an ist man eh gezwungen, ein Level zurückzusetzen, wenn man alle Splitter haben möchte, da es teilweise gegensätzliche Probleme zu lösen gilt. Das sieht in etwa so aus: Gebt dem Piraten etwas, womit er den Wikinger verscheuchen kann./gebt dem Wikinger etwas, womit er den Piraten verscheuchen kann. Das lässt sich nicht gleichzeitig erfüllen. Das ist blöd. Zumal es einem dann noch in fieser, roter Schrift in der Starite-Vision anzeigt, dass man nicht mehr alle Splitter in diesem Level sammeln kann. Manchmal passiert das auch, wenn man versehentlich eine Person mit einem Problem in einem Level umbringt. (Ja, sowas kann passieren, wenn man versucht, alle Probleme mit einem Raketenwerfer zu lösen. Oder einen Zombie erschafft. Oder Cthulhu. Oder einen Werwolf.) Aber ist alles halb so wild, man setzt einfach das Level zurück und alles ist wieder schick. Prinzipiell ja nicht verkehrt, aber irgendwie ist es auch blöd, wenn man gar nicht für seine Fehler bestraft wird. Und das in einem Spiel, das von vornherein nicht als schwierig bezeichnet werden kann.
Die Momente, in denen ich tatsächlich überlegen musste, wie ich etwas lösen könnte, kann ich an einer Hand abzählen. Da wäre es doch irgendwie hübsch, hätte man die Option, den Schwierigkeitsgrad dahingehend zu ändern, dass die Reset-Funktion ausgeschaltet ist. Oder die Hardcore-Variante: Wenn Maxwell tot ist, ist er tot und das Spiel ggf. gescheitert. Immerhin ist es nicht soooo leicht zu sterben. Außer man stellt sich dumm an und ballert mit dem Raketenwerfer an die Stahltür, welche nicht nachgibt. Oder läuft nicht schnell genug vor der Panzerabwehrgranate weg (nachdem es Gandhi nicht gab, habe ich damit versucht, den apokalyptischen Reiter Krieg zu besiegen – funktioniert nicht, auch wenn man schnell genug laufen kann; Krieg steht dann nur verstört in einer Ecke, verschwindet aber nicht).
Weitere Kritikpunkte? Oh ja. Auch wenn es nicht zu Scribblenauts Unlimited ist, der/die/das Review von Zero Punctuation bringt es irgendwie doch auf den Punkt (danke Schatz, dass du mir das gezeigt hast ^^).
Dazu kommt noch, dass der Wiederspielwert sehr gering ist und die Story auch nur Schmuck am Nachthemd.

Und ich mag es trotzdem!

Fazit

Wie gesagt, ich mag das Spiel und hatte durchaus meinen Spaß. Ich kann aber verstehen, wenn man es blöd findet, zu einfallslos oder was auch immer.
Den vollen Preis von € 18,99 ist das Spiel aus meiner Sicht nicht wert – so sehr ich es auch mag und so viel Spaß ich auch damit hatte (und auf gar keinen Fall die Konsolenpreise von € 44,99 für 3DS oder sage und schreibe € 59,99 für WiiU, wie sie Amazon momentan auslobt).

Yours, Aly <3