Nagelpflege – Ein Fazit

Anfang Juni gingen mir meine blätternden Fingernägel ja so sehr auf die Nerven, dass ich mich entschied, mal eine ordentliche Nagelpflegeroutine in Angriff zu nehmen.
Normalerweise habe ich nicht mehr als eine Handcreme verwendet. Das war es mit Hand- und Nagelpflege.
Jetzt, etwa 2 Monate später, kann ich mich wohl daran wagen, das Projekt auszuwerten.

Welche Produkte habe ich verwendet? Ich hatte ja nur die Produktarten genannt, aber noch nicht genau welche.

  • Nagelhärter: essence studio nails ultra strong nail hardener (8 ml, €1,95)
  • Nagelhautcreme: p2 Apricot Cuticle Cream (15 ml, €1,95) und essence studio nails extra moisturizing nail balm (12 ml, €1,95)
  • Nagelfeilen: p2 Expert File für weiche Nägel (€1,25), p2 Mineral File (€2,25)
  • Rosenholzstäbchen: essence studio nails rosewood sticks (5 Stk, €1,45)
  • Pflegehandschuhe: for your Beauty (weiß, aktuell €2,49 – hab meine aber schon vor Jahren gekauft, da waren sie billiger) und p2 Baumwoll-Pflegehandschuhe (rosa, €1,95)

Benutzte Produkte
Das Olivenöl lasse ich hier jetzt mal weg. Ich habe es ganze 2x geschafft ein Olivenölbad für meine Nägel zu machen. Es war mir ehrlich gesagt zu umständlich und auch ein bisschen zu verschwenderisch. Und dabei war es doch das, wovon ich mir tatsächlich was erhofft hatte!

Wie sieht die Routine, die sich entwickelt hat, aus?
Den Nagelhärter (Formaldehyd stinkt echt sowas von abartig, aber es soll ja helfen und nicht gut riechen) habe ich 2 Tage hintereinander jeweils 1x aufgetragen. Am dritten Tag habe ich die Nägel ablackiert und am vierten ging es dann wieder von vorne los. Am nagelhärterfreien Tag habe ich zur Nacht eine extra Portion p2-Nagelhautcreme und Handcreme aufgetragen und zum besseren Einwirken die Handschuhe übergezogen. Die Nagelhautcreme von p2 habe ich eigentlich nur zur Nacht genommen, die Creme von essence meist zwischendurch, besonders dann, wenn ich keine Lust hatte, die Hände komplett einzucremen. Diese Unterscheidung liegt hauptsächlich an der Verpackung der Cremes. Die Tube von essence ist aus meiner Sicht für Zwischendurch einfach besser geeignet als das Tiegelchen von p2. Außerdem finde ich die p2-Creme reichhaltiger. Und reichhaltiger ist einfach für die Nacht gemacht ^^
Die Rosenholzstäbchen habe ich am wenigsten verwendet. Es war einfach nicht so oft nötig, die Nagelhaut zurückzuschieben. Gemacht habe ich es entweder nach dem Duschen oder wenn die Nagelhaut vom Cremen schön weich war.
Gefeilt habe ich nur zum Kürzen oder wenn mal „Gebrauchsspuren“ an den Nägeln waren. Dazu habe ich erst die p2 Expert File benutzt und anschließend die Mineral File. Wenn ich mal das Gefühl hatte, dass die Nagelspitze nicht ganz ebenmäßig war (man schrammt ja ab und zu an irgendwas lang), bin ich zum Glätten nur mit der Mineral File drübergegangen.

Hat es was gebracht?
Ja! Bei den Göttern, alt und neu, JA!
Ich weiß nicht, was in der Kombination den Ausschlag gegeben hat, aber meine Nägel wachsen jetzt wie Unkraut. So, dass ich es eigentlich schon fast wieder nervig finde. Ich habe sie erst vor 2 Wochen gekürzt (so, dass der Nagel mit Fingerkuppe abschließt) und jetzt sind sie schon wieder so lang, dass ich sie glatt wieder kürzen könnte. Und noch erfreulicher: Sie blättern nicht mehr wie vorher. Meine Nägel sind jetzt rundum toll.

Und jetzt?
Nun, den Nagelhärter trage ich jetzt, nach knapp 2 Monaten, nicht mehr so regelmäßig, nehme jetzt aber ihn als Unterlack.
Bei meiner Benutzung der essence Nagelhautcreme hat sich nichts geändert. Die von p2 nehme ich nicht mehr jeden Abend, aber immer noch regelmäßig und gut verpackt unter Handschuhen. Wenn meine Nagelhaut mal wieder etwas spröder aussieht, nehme ich sie ein Mal mehr.
Wenn ich es jetzt noch hinkriege, meine Nägel ordentlich zu fotografieren und die entsprechende Muße finde, gibt es demnächst auch tatsächlich mal ein Nageldesign.
Vorzeigbar sind die Nägel ja jetzt.

Yours, Aly

Alles neu macht der Juni

Jaja. Da töne ich erst groß rum, dass das hier mehr als nur ein Beauty-Blog werden wird und nun kommt schon wieder ein Beauty-Post.
Irgendwie schaffe ich es momentan aber auch einfach nicht, etwas geistreicheres aufs digitale Papier zu bringen. Nicht, dass ich keine Ideen hätte. Allerdings ist es auch eine nette Abwechslung zu den komplizierten Uni-Sachen, mit denen ich mich momentan rumschlagen darf. In gewisser Weise ist es sogar entspannend.

Was ist nun also neu im Juni?

  1. Haarpflege: Ja, gut, ich hab schon gesagt, ich wasche jetzt weniger (klappt immer noch gut). Aber nicht nur das. Nachdem mein Friseur mir sagte, dass man von dem Gedanken, das Haar gleichzeitig waschen und pflegen zu können, Abstand nehmen sollte, dachte ich mir: Was soll ich dann mit den ganzen komischen Shampoos, die ja ach so viel können sollen? Erstens habe ich eigentlich gar keine Problemhaare. Zweitens…es gibt keinen zweiten Punkt. Das ganze komische Zeug wanderte daraufhin jedenfalls in die Tonne und ich habe ein Shampoo für normales Haar ohne Krimskrams gekauft. Pflege gibt’s also extra in Form von Haarkur und Sprühkur und Spitzenfluid. Allerdings stehe ich jetzt wieder vor der großen Frage, welche Haarkur denn nun die richtige für mich wäre. Meine ist bald aufgebraucht und ich bin ein bisschen ratlos. Wieder Drogerie oder doch mal richtig Geld investieren? Schwierig, schwierig. So, wie ich mich kenne, wird es wohl wieder Drogerie. €20,- für so einen 250ml-Pott Redken ist doch ein bisschen viel.
  2. Gesichtspflege: Ich war ziemlich genervt vom Erscheinungsbild meiner Haut. Ob nun Stress oder der massenhafte Kinderschokolade-Konsum zwecks EM-Stickern Schuld daran tragen oder doch noch etwas anderes die Ursache war, keine Ahnung. Kurzum ich habe dann doch wieder die Visibly-Clear-Reihe gekauft und dazu noch eine getönte Tagescreme mit Anti-Pickel-Dings einer Firma, die die grauenhafte Eigenart hat, alles klein zu schreiben (unsere Orthografie sieht Klein- UND Großschreibung vor, verdammtnocheins!!!!!). Trotz mangelnder Orthografie bin ich aber sehr zufrieden mit der Creme ^^
  3. Nagelpflege: Da gab es bis jetzt noch nicht so wirklich eine Routine. Da ich aber oft unzufrieden war, weil meine Nägel an der Spitze oft abblättern, habe ich mal rumgeschaut, was ich denn dagegen tun könnte. Dazu kam, dass meine Nagelbetten in letzter Zeit trotz regelmäßigen Eincremens einfach fürchterlich ausgesehen haben. Also habe ich in der vergangenen Woche diverse Nagelpflegeprodukte gekauft und schaue jetzt mal, ob es etwas bringt. Heute nehme ich mal als offiziellen Starttermin, weil ich heute meine Nägel gekürzt habe. Welche Produkte werde ich nun (hoffentlich) regelmäßig und mit sichtbarem Erfolg verwenden?
  • Nagelhärter (ich habe sowohl HUI! als auch PFUI! gelesen und werde mir dann mal mein eigenes Urteil bilden)
  • Nagelhautcreme (ich bin mir nicht sicher, ob sich die Investition in eine extra Creme tatsächlich lohnt oder ob es nicht auch reicht, die normale Handcreme gezielt einzumassieren, aber mal schauen)
  • Nagelfeile speziell für brüchige/weiche Nägel statt meiner alten Metallfeile (habe gelesen, dass Metallfeilen wohl allgemein nicht so gut sein sollen; warum weiß ich nicht, aber vielleicht macht es ja einen Unterschied)
  • Mineralfeile zum Versiegeln der Nagelspitze (auch hier: keine Ahnung, mal gucken; einen Kritikpunkt an der Feile habe ich aber schon: sie ist bei der ersten Benutzung schon aus ihrem Griff gefallen, sodass ich sie kleben musste)
  • Rosenholzstäbchen (ich hab mein Hufstäbchen vernasselt und deswegen hab ich jetzt die gekauft ^^)
  • Pflegehandschuhe für die Nacht (habe ich schon länger, jetzt muss ich sie nur noch regelmäßig benutzen)
  • Olivenölbad (ist wirklich sehr angenehm, die Nägel glänzen danach so wunderhübsch und da Olivenöl ja der Alleskönner ist, denke ich, dass das sicherlich etwas bringt, zumal ich von einer Expertin auch schon den Tipp, Öl auf die Nägel zu geben und einzumassieren um sie geschmeidig zu machen und brüchigen Nägeln vorzubeugen, bekommen habe)

So viel also dazu.
Nachti <3

Yours, Aly

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