Wintersmith

RezensionIch frage mich, wann der Moment kommt, da ich endgültig genug von Terry Pratchett habe. Ich hoffe ja, er kommt niemals. Pratchett schafft es für mich wie kein zweiter Autor, Bücher zu schreiben, die ich immer wieder gerne in die Hand nehme und die auch beim sechsten Mal (siehe Schweinsgalopp) nicht langweilig werden. Im Gegenteil, ich entdecke immer noch neue Kleinigkeiten, die mir zu vor nicht so bewusst geworden sind.
Deswegen gibt es heute auch eine Rezension zu einem meiner liebsten Pratchett-Romane.

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Gemeinsam lesen #18

BücherOkay. Alice kann von mir aus in ihrem Zombieland versauern. Nachdem ich mich nun eine geschlagene Woche nicht dazu durchringen konnte, es weiterzulesen, habe ich es vorhin zurück zur Bibliothek geschafft. Jetzt muss ich mir ein anderes Buch für die Challenge suchen. Tipps für ein Buch mit einem Schmuckstück auf dem Cover? Wenn möglich nicht sooooo lang, denn der Oktober ist bald rum.
Mit meinem aktuellen Schmöker erfülle ich nun eine andere Task der Challenge. Es ist zwar nicht das, das ich ursprünglich geplant hatte, aber das ist ja zweitrangig.

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Gemeinsam lesen #16

BücherNach einer aufregenden Woche und einem tollen Wochenende mit meinen Eltern, ist es nun an der Zeit für ein neues Gemeinsam lesen.
Kein Buch geschafft die Woche, schlimm. Dafür habe ich meine Lektüre einfach so gewechselt. Endymion ist hübsch, aber Samstagabend war mir dann irgendwie nicht nach diesem gnadenlos dicken Wälzer. Ich glaube, ich werde die Kindle-Ausgabe kaufen, dann ist es gefühlt nicht mehr so schlimm. Na, mal sehen.
Bis dahin liegen genug andere Bücher auf dem Bibliotheksstapel.

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Sonntagsmärchen

Hooray for me, die erste Staffel Once upon a time war einmal … Man verzeihe mir den dummen Wortwitz, das ist der märchenhafte Happy-Ending-Overkill. Leider hat Watchever die zweite Staffel nicht im Angebot, ansonsten könnte ich gleich weiter gucken.
Aber will ich das?
Die erste Staffel war nicht schlecht, definitiv nicht. Die erste Hälfte war sogar richtig gut.
Robert Carlyle als Rumpelstilzchen ist grandios. Jennifer Morrison mag ich sowieso und Ginnifer Goodwin ist mir richtig ans Herz gewachsen. Sogar Prinz Charming war toll! Und die Idee! Diese Idee! Für jeden Märchenliebhaber wahrscheinlich genau das richtige. Wenn es auch irgendwie ziemlich gemein gegenüber unserer Welt ist, zu behaupten, dass es hier keine Magie gäbe. Damit bin ich nicht einverstanden :/
Aber egal. Es war schön umgesetzt, wie jeder Märchencharakter trotz Gedächtnisverlust noch irgendwie in seiner ursprünglichen Rolle blieb, sodass man ihn auch in unserer Welt sofort erkannt hat. Die Interpretationen von Rumpelstilzchen und Rotkäppchen, sowohl in der Märchenwelt als auch in der realen Welt … Ich glaub, ich hätte gerne eine Serie nur mit Robert Carlyle als Rumpelstilzchen.
Allerdings war es das auch schon mit der Lobhudelei. Rückblickend zog es sich dann doch ein wenig zu sehr in die Länge und es passierte nicht ao arg viel, das die eigentliche Handlung vorangetrieben hat. Zu viele Charaktere wurden eingeführt über einen zu langen Zeitraum. Wäre es nicht so wundervoll in der Märchenwelt, hätte ich mich doch ganz arg an Lost mit seinen elendigen Flashbacks erinnert gefühlt, die versucht haben, einem zu erklären, warum jeder so ist wie er ist. Grausam. Reden wir nicht weiter davon. Mir persönlich hätte die Geschichte von Schneewittchen und ihrem Prinz völlig ausgereicht. Dazu die Sache mit Rotkäppchen und dem Wolf und dass Rumpelstilzchen überall die Finger drin hat. Aber ehrlich, wen interessiert denn die tragische Vergangenheit der Bösen Königin und wie sie böse wurde? Die ist böse. Punkt. Keiner braucht die ellenlange Erklärung, dass sie eine schwere Kindheit und gemeine Mutter hatte, die ihren Liebsten getötet hat. Buhu. Nicht zu vergessen die Episode mit Cinderella, die danach nie wieder auftaucht. Naja, die zweite Hälfte der Serie war halt nicht so toll. Bis auf die letzte Folge. Ich *liebe* Malefiz. Und jeder, der Disney’s Dornröschen kennt, weiß, was den Helden erwartet, wenn er ihr gegenüber tritt.
Somit hatte die Staffel zumindest ein gelungenes Ende. Wenigstens bis zu dem Punkt, als deutlich wird, dass Rumpelstilzchen noch nicht genug hat.
Aber ich hab nicht wirklich Lust, mehr zu gucken. Obwohl mich schon interessieren würde, wie sie Mulan einbauen. Immerhin zählt die nicht gerade zum klassischen Märchengut im Sinne derer, die bereits aufgetaucht sind.
Dass ich allgemein einen kleinen Märchen-Stack-Overflow habe zeigte sich auch gestern, als ich eigentlich mit der Lektüre von Der eiserne König beginnen wollte. Als ich las, dass irgendwo ein Schloss hinter einer Dornenhecke ist, in dem alle schlafen und die Schwester des Hauptcharakters (?) Grete heißt (man glaub es kaum, er hieß Hans!!!!!), habe ich das Buch nach ganzen drei Seiten zugeklappt und ganz weit gelegt.
Vielleicht irgendwann einmal …

Yours, Aly <3