Leipzig mit Goethes Augen

RezensionDie dritte Aufgabe der Task-Challenge für den Monat September hat mich wirklich auf die Probe gestellt. Ein Buch, das in einer deutschen Großstadt spielt.
Gar nicht so leicht, zumindest wenn der Anteil deutscher Autoren im heimischen Bücherregal auf ein Mindestmaß beschränkt ist. Ich habe tatsächlich wenig bis gar keine deutschen Autoren, nur Goethe und Anthologien. Mittlerweile habe ich zwar ein Buch gekauft, das in der größten Stadt Deutschlands spielt (Roger Willemsen: Das hohe Haus), aber als ich meine Planung gemacht habe, hatte ich das Buch eben noch nicht.
Dafür hatte ich zwei andere Büchlein zur Auswahl, die zumindest in einer deutschen Stadt „spielen“ und ein Blick in den entsprechenden Wikipedia-Artikel bestätigte, dass sie auch als Großstadt durchgeht. Somit präsentiere ich also hier meine vielleicht etwas unorthodoxe Wahl.

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200 Jahre Völkerschlacht in Leipzig


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Am vergangenen Wochenende nahmen die Feierlichkeiten zum 200-jährigen Jubiläum der Völkerschlacht ihr Ende.
Aus diesem Anlass besuchten mein Freund und ich am Samstag das Biwak sowie das historische Dorf Liebertwolkwitz (wo ich genau ein Foto gemacht und 1 kg Zwiebeln gekauft habe …) und am Sonntag die historische Gefechtsnachstellung in der Weinteichsenke. Das Wetter war uns an beiden Tagen hold; am Samstag mit strahlendem Sonnenschein sogar etwas holder.
Viele Fotos habe ich an diesem Wochenende gemacht und ohne viele Worte präsentiere ich (stolz) meine Ergebnisse.

Auf dem Weg zum Biwak


Im Nachhinein habe ich mich gefragt, wie ich mehr als vier Jahre hier in Leipzig leben konnte, ohne jemals zuvor in diesem wunderschönen Park gewesen zu sein. Das Wetter hat natürlich dazu beigetragen, dass ich ihn von seiner schönsten herbstlichen Seite sehen konnte. Wirklich traumhaft.

Im Biwak


Das Biwak war sehr schön. Die Zeltreihen hatten es mir angetan. Ich hätte zu gerne auch mal in eins reinfotografiert, aber das mag man den armen Leuten, die sich sicherlich ohnehin schon wie auf dem Präsentierteller vorkommen, dann auch nicht noch antun. Sehr angenehme Atmosphäre insgesamt.

Die Schlacht


So viele Menschen. Massiver Auflauf im Zentrum sozusagen. Und immer Köppe im Weg, egal in welche Richtung man fotografieren wollte. Aber wenn ich den Zoom meiner Kamera voll ausgereizt hab, waren sie nicht mehr ganz so schlimm im Bild. Die historische Gefechtsnachstellung war schon hübsch, allerdings drumrum nicht so hundertprozentig gut organisiert. Aber was soll’s? Ich kann sagen, ich war dabei und ich hatte halbwegs Spaß. Und sei es auch nur in diesen Momenten kollektiver Einigkeit, bei denen man wusste, dass jetzt 35’000 Menschen das gleiche denken: Danke, dass der Kerl endlich die Gusche hält.
Bleibt zu guter Letzt nur die Frage, ob Lieschen, Erik, Tim und Tom ihre Eltern wiedergefunden haben oder ob diese doch im historischen Dorfnachbau von marodierenden Franzosen niedergemetzelt wurden.

Ich für meinen Teil habe jetzt unheimlich Lust, historische Kostüme zu nähen. Rein aus der Sicht der Hobbyschneiderin in mir war dieses Wochenende wundervoll. So viel Liebe zum Detail, so viel Inspiration. Schade, dass ich das 300-jährige Jubiläum voraussichtlich nicht mehr erleben werde. Aber ja vielleicht 225 Jahre Völkerschlacht in Leipzig.

Yours, Aly <3

LBM 2013

Und da war das LBM-Wochenende auch schon wieder vorbei.
Kurzfazit: Ein bisschen anstrengend, aber unheimlich toll.
Dieses Jahr sollte eigentlich das erste Jahr werden, in dem meine Eltern auch die Buchmesse besuchen. Aber wie das so ist, Papa wurde auf den letzten Drücker krank. Und zwar wirklich auf den letzten: am Donnerstag (am Freitag wollten sie zu mir kommen). Naja, vielleicht klappt es ja dann im nächsten Jahr. Es musste ja auch eigentlich so kommen, immerhin hatte ich grad auch am Donnerstag eine Eintrittskarte für meine Mama gekauft hatte. Murphys Gesetz.
Und nun stand ich da mit zwei Eintrittskarten (meine hatte ich einen Tag vorher gekauft) und wurde die zweite nicht los.
Also war ich nun doch an zwei Tagen auf der Messe, nämlich am Freitag und am Samstag.
Freitag sogar den ganzen Tag. Von halb Zehn bis abends kurz vor Sechs. Selbst ohne großes Umhergelaufe war das irgendwie anstrengend. Gesehen habe ich Freitag also nicht so viel. Habe eigentlich den ganzen Tag auf der Leseinsel Fantasy gecampt und mir eine Lesung nach der anderen anghört und in einigen Fällen angetan. Nicht zwangsläufig des Inhalts wegen, sondern mehr aufgrund der mangelnden und teilweise erschreckenden Lesekompetenz der Lesenden.
Überraschend gut fand ich Markus Heitz. Nicht unbedingt die Bücher, aus denen er gelesen hat, aber seine Art. Irgendwie sehr erfrischend. Und lesen kann er auch gut xD Schade eigentlich, dass sein Thriller erst im August erscheint. Der interessiert mich tatsächlich. Irgendwann werde ich mir auch meine eigene Meinung über Die Zwerge bilden. Wenn ich gestern nicht schon einen Stapel dicker Bücher gehabt hätte (auch fast alles auf der Fantasy-Insel kennengelernt), hätte ich das gestern auch in der Bibo ausgeliehen.
Nichtsdestotrotz habe ich sogar zwei Bücher, die vorgestellt wurden gekauft: Rona Walters Kaltgeschminkt und die Anthologie Dark Crime.
Ausgeliehen habe ich Dark Canopy (Jennifer Benkau hat aus dem zweiten Teil vorgelesen) und die Trilogie Chroniken der Nebelkriege von Thomas Finn (ja, gleich alle drei, falls es mir gefällt und ich dann nicht nochmal zur Bibo laufen muss; gelesen hat der Autor aus dem Prequel zu den Büchern).
Fotos habe ich am Freitag bis auf dieses nicht gemacht (okay, ich hab versucht, Markus Heitz zu fotografieren, aber das war nicht so wirklich von Erfolg gekrönt).

Ich liebe Minecraft <3
Am Samstag sah es dann fototechnisch schon anders aus. Aber alle zeig ich euch hier nicht. Sind zu viele. Nur ein paar meiner Lieblinge (und die hat meistens mein Royal-Tröt-Buddy Aqua gemacht xD).
Samstag war irgendwie hart. 6:30 Uhr raus, fertig machen, Aqua abholen, zur Bahn und zur Messe. Und selbst um die Zeit war die Bahn schon megavoll. Und das obwohl wir schon weit vor dem Hauptbahnhof eingestiegen sind.
Aber dafür sah die Messe unheimlich hübsch aus, so im Schnee, mit zugefrorenen Teich davor.

Drinnen war es dann nur noch halb so schön xD Massig Leute.

In der Comic-Halle kam man effektiv nicht vom Fleck. Es war ein wunderbar kuschliges Menschengedränge von Pseudo-Cosplayern, Cosplayern und Zivilisten, die sich an den Ständen mit sinnlosen Kinkerlitzen vorbeischoben, versuchten etwas zu kaufen oder einfach nur raus wollten. Mittendrin lief ein unheimlich toller Harry Potter rum. Sah aus wie der Original-Harry, nur besser.

„Draußen“ in der Glashalle konnte man bestimmt ebenso viele Cosplayer bestaunen. Ich muss sagen, den hier hätte ich am liebsten mit nach Hause genommen. So niedlich. Und ich hätte ihm heiße Schokolade kochen und Gute-Nacht-Geschichten vorlesen können.

Lustige Leute konnte man auch treffen. Der Gesichtsausdruck vom Pferd passt irgendwie wie die Faust aufs Auge ^^

Ich seh grad, wer da noch mit ’nem halben Zopf im Hintergrund zu sehen ist ^w^
Über das Foto mit ihr habe ich mich am allermeisten gefreut (auch, wenn ich mein Röckchen sowas von bekloppt halte -.-‚)

Und auch, wenn ich die letzten zwei Resident-Evil-Filme nicht mehr mochte, die Umbrella-Soldaten mag ich trotzdem. Davon gibt es immer einige auf der Messe (so, wie Altaïrs – die laufen zuhauf rum).

Und dann gab es da noch das verrückte Pony-Treffen mit vielen Pinkie Pies und erstaunlich vielen männlichen Ponies. Damit hätte ich ganz ehrlich nicht gerechnet. Aber cool.
Besonders der Rainbow Dash ^^

Gruppenfoto gabs natürlich auch (sucht mich!).

Und als Pony hatte ich die Gelegenheit, die ganzen Paparazzi bildlich festzuhalten.

Lange sind wir dort allerdings nicht geblieben. Erstens war es verdammt warm dort oben (echt, sobald die Sonne scheint, wird es in der Glashalle unerträglich – egal, wie kalt es draußen ist). Zweitens mussten wir noch in offizieller Mission in Halle 3 herumstromern.
Ich war sehr offiziell.

Irgendwann nach etwa zehn Stunden außer Haus war ich dann wieder total platt daheim.
Es war ein echt schönes Wochenende und ich freue mich schon auf die nächste LBM :)
Ach, und für alle, die sich jetzt wundern, dass die Perücke wieder glatt war: Die Locken standen mir sowas von überhaupt nicht, dass ich am Mittwoch knapp drei Stunden damit verbracht habe, die Haare wieder zu glätten.

Yours, Aly <3