Alles neu macht der Juni

Jaja. Da töne ich erst groß rum, dass das hier mehr als nur ein Beauty-Blog werden wird und nun kommt schon wieder ein Beauty-Post.
Irgendwie schaffe ich es momentan aber auch einfach nicht, etwas geistreicheres aufs digitale Papier zu bringen. Nicht, dass ich keine Ideen hätte. Allerdings ist es auch eine nette Abwechslung zu den komplizierten Uni-Sachen, mit denen ich mich momentan rumschlagen darf. In gewisser Weise ist es sogar entspannend.

Was ist nun also neu im Juni?

  1. Haarpflege: Ja, gut, ich hab schon gesagt, ich wasche jetzt weniger (klappt immer noch gut). Aber nicht nur das. Nachdem mein Friseur mir sagte, dass man von dem Gedanken, das Haar gleichzeitig waschen und pflegen zu können, Abstand nehmen sollte, dachte ich mir: Was soll ich dann mit den ganzen komischen Shampoos, die ja ach so viel können sollen? Erstens habe ich eigentlich gar keine Problemhaare. Zweitens…es gibt keinen zweiten Punkt. Das ganze komische Zeug wanderte daraufhin jedenfalls in die Tonne und ich habe ein Shampoo für normales Haar ohne Krimskrams gekauft. Pflege gibt’s also extra in Form von Haarkur und Sprühkur und Spitzenfluid. Allerdings stehe ich jetzt wieder vor der großen Frage, welche Haarkur denn nun die richtige für mich wäre. Meine ist bald aufgebraucht und ich bin ein bisschen ratlos. Wieder Drogerie oder doch mal richtig Geld investieren? Schwierig, schwierig. So, wie ich mich kenne, wird es wohl wieder Drogerie. €20,- für so einen 250ml-Pott Redken ist doch ein bisschen viel.
  2. Gesichtspflege: Ich war ziemlich genervt vom Erscheinungsbild meiner Haut. Ob nun Stress oder der massenhafte Kinderschokolade-Konsum zwecks EM-Stickern Schuld daran tragen oder doch noch etwas anderes die Ursache war, keine Ahnung. Kurzum ich habe dann doch wieder die Visibly-Clear-Reihe gekauft und dazu noch eine getönte Tagescreme mit Anti-Pickel-Dings einer Firma, die die grauenhafte Eigenart hat, alles klein zu schreiben (unsere Orthografie sieht Klein- UND Großschreibung vor, verdammtnocheins!!!!!). Trotz mangelnder Orthografie bin ich aber sehr zufrieden mit der Creme ^^
  3. Nagelpflege: Da gab es bis jetzt noch nicht so wirklich eine Routine. Da ich aber oft unzufrieden war, weil meine Nägel an der Spitze oft abblättern, habe ich mal rumgeschaut, was ich denn dagegen tun könnte. Dazu kam, dass meine Nagelbetten in letzter Zeit trotz regelmäßigen Eincremens einfach fürchterlich ausgesehen haben. Also habe ich in der vergangenen Woche diverse Nagelpflegeprodukte gekauft und schaue jetzt mal, ob es etwas bringt. Heute nehme ich mal als offiziellen Starttermin, weil ich heute meine Nägel gekürzt habe. Welche Produkte werde ich nun (hoffentlich) regelmäßig und mit sichtbarem Erfolg verwenden?
  • Nagelhärter (ich habe sowohl HUI! als auch PFUI! gelesen und werde mir dann mal mein eigenes Urteil bilden)
  • Nagelhautcreme (ich bin mir nicht sicher, ob sich die Investition in eine extra Creme tatsächlich lohnt oder ob es nicht auch reicht, die normale Handcreme gezielt einzumassieren, aber mal schauen)
  • Nagelfeile speziell für brüchige/weiche Nägel statt meiner alten Metallfeile (habe gelesen, dass Metallfeilen wohl allgemein nicht so gut sein sollen; warum weiß ich nicht, aber vielleicht macht es ja einen Unterschied)
  • Mineralfeile zum Versiegeln der Nagelspitze (auch hier: keine Ahnung, mal gucken; einen Kritikpunkt an der Feile habe ich aber schon: sie ist bei der ersten Benutzung schon aus ihrem Griff gefallen, sodass ich sie kleben musste)
  • Rosenholzstäbchen (ich hab mein Hufstäbchen vernasselt und deswegen hab ich jetzt die gekauft ^^)
  • Pflegehandschuhe für die Nacht (habe ich schon länger, jetzt muss ich sie nur noch regelmäßig benutzen)
  • Olivenölbad (ist wirklich sehr angenehm, die Nägel glänzen danach so wunderhübsch und da Olivenöl ja der Alleskönner ist, denke ich, dass das sicherlich etwas bringt, zumal ich von einer Expertin auch schon den Tipp, Öl auf die Nägel zu geben und einzumassieren um sie geschmeidig zu machen und brüchigen Nägeln vorzubeugen, bekommen habe)

So viel also dazu.
Nachti <3

Yours, Aly

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Selbstversuche (und animierte *.gif’s)

Unter den Themenvorschlägen für meinen Blog fand sich irgendwo auch ein Beitrag zu Selbstversuchen. So etwas wie: 1 Woche Vegetarier o.ä. .
Ich bin nicht dadurch darauf gekommen, mal ein paar Selbstversuche zu wagen, sondern dadurch motiviert, mal darüber zu berichten.
Süß fand ich besonders den o.g. Vorschlag. Ich weiß, das kann ja keiner von euch wissen, weil ich das noch nicht kund getan hab, aber ich bin schon aus Überzeugung 90%-iger Vegetarier ^^. Klingt komisch, ich weiß. Falls ihr Interesse an näherer Ausführung zu meinem überzeugten Nicht-Ganz-Vegetarismus habt, lasst es mich wissen, dann erläutere ich das ausführlicher.
Immerhin soll heute um Selbstversuche gehen, die nicht seit 4 Jahren problemlos klappen.

Selbstversuch 1 – Weniger Salz
Wir essen zu salzig. Das sollte wohl allgemein bekannt sein.
Das Essen wird beim Kochen gut mit Salz bestreut, aber auf dem Teller ist es uns dann doch noch zu wenig und wir salzen gehörig nach. Von Salzbomben wie Kartoffelchips will ich gar nicht erst anfangen.
Vor einiger Zeit habe ich eine interessante Dokumentation zu Zivilisationskrankheiten & Co. gesehen und dort wurde das auch aufgegriffen. Es wurde gut erklärt, wie es kommt, dass wir immer mehr salzen, obwohl wir uns gar nicht mehr unterversorgen können.
Ur-Instinkte besiegen uns immer wieder.
Also dachte ich mir: Ich versuche jetzt mal, mein Essen nicht mehr nachzusalzen. Gar nicht salzen ist ja auch nicht gut. Immerhin ist Salz notwendig und ganz ohne schmeckt nun mal nichts richtig. Jeder, der schon mal vergessen hat, Salz an das Kochwasser für Nudeln zu machen, weiß, wovon ich rede.
Ich salze nun also nur noch beim Kochen. Ganz normal, nicht mehr, als ich es sonst getan habe.
Es ist am Anfang zunächst komisch. Die Sachen schmecken etwas fad. Es ist schwierig, dem Drang den Salzstreuer zu holen und nachzusalzen, nicht nachzugeben, wenn das Essen ein bisschen fad schmeckt. Man hat es ja schließlich immer so gemacht. Alte Gewohnheiten sterben langsam. Und wenn ich für eins nie zu faul war, dann vom Essenstisch nochmal in die Küche zu gehen und den Salzstreuer zu holen.
Aber es ist zu schaffen. Der innere Schweinehund ist zwar ein harter Gegner, aber ich hab ihn bis jetzt bezwungen. Und es wird leichter, je länger man es durchhält. Das Essen schmeckt dann nämlich nach kurzer Zeit wieder genauso gut wie immer, hat man sich erstmal an die geringere Salzmenge gewöhnt.
Ich weiß nicht, ob es zukunftstechnisch etwas bringen wird, aber schlechter macht es mein Leben auf keinen Fall. Wahrscheinlich senke ich jetzt das Risiko, eine Infarkt zu erleiden, nur um es dann durch meinen Beruf wieder zu erhöhen und am Ende bei +/-0 zu landen. Naja, Auch gut ^^.
Von Kartoffelchips werde ich wohl trotzdem nicht loskommen. Aber da ich, zumindest auf’s Jahr gerechnet, nicht mehr als eine Tüte pro Monat esse, ist das wahrscheinlich nicht so tragisch.

Selbstversuch 2 – Weniger Haare waschen
Ich hab meine Haare noch nie täglich gewaschen, so viel sei vorweg gesagt. Zwei Tage haben sie immer gut durchgehalten und zu faul war ich eh (besonders je länger die Haare wurden), ich schlaf lieber ’ne halbe Stunde länger.
Nun ja. Sie sind jetzt eben schon ziemlich lang und ich möchte sie noch länger haben. Also sucht Frau natürlich nach Wegen, die Haare weniger zu strapazieren.
Da meine heiße Phase mit dem Glätteisen und sonstigen Stylingtools grad etwas abgekühlt ist und den Haaren von der Seite keine Gefahr droht, versuche ich nun also die Belastung durch Waschen und Föhnen zu reduzieren. Das Föhnen mal wegzulassen ist ja im Sommer wahrlich nicht das Problem und sogar angenehm bei 30°C im Schatten.
Der erste Schritt dieses Selbstversuchs ist nun das Waschen auf jeden dritten Tag zu verzögern.
Das ist am Anfang echt komisch. Wenn die Kopfhaut es gewöhnt ist, jeden zweiten Tag sauber geschrubbelt zu werden, dann sehen die Haare am dritten Tag ohne Haare waschen anfangs ziemlich eklig aus. Gott sei Dank kann man das ab einer gewissen Länge durch Zopf & Co. etwas verstecken. Ich muss aber sagen, dass sich mein Kopf recht schnell daran zu gewöhnen scheint. Und das im Sommer! Wo man doch so viel schwitzt und alles. Am Tag nach dem Waschen sind sie jetzt bei mir genau so, wie sonst nur an dem Tag, an dem ich gewaschen hab. Sonst war der Ansatz immer schon ein bisschen fettig. So sind sie jetzt erst am zweiten Tag, an dem ich normalerweise immer schon gewaschen hab.
Spart also zumindest schonmal Zeit, Geld, Wasser und Strom.
Was es in der Zukunft meinen Haaren bringt, wird sich zeigen.

Hach, und das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen:

Eigentlich hab ich nach einem netten Gif zum Haare waschen gesucht (wobei man dann auch auf sowas stößt: Look at his hair!. Naja. Chibichibi ist auch süß :P

Yours, Aly

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