Especially Escada Delicate Notes

Bevor ich mich nun gleich an die Nähma setzen werde, hier nun mein schon lange versprochener Review des Parfüms Especially Escada Delicate notes.
Wie ich ja bereits verkündet hatte, durfte ich das Parfüm im Rahmen eines Botschafterprojektes bei for-me testen.

Was sagt der Hersteller über das Parfüm?*
Delicate notes ist ein ein femininer Duft, der in der Herznote den sanften Duft von Rosen trägt. Er vermittelt Leichtigkeit durch eine besondere Duftkomposition.
Dezent und erfrischend zugleich: Escada wollte einen Duft kreieren, der in Gedanken das Bild taufrischer Rosen weckt und sanft ausklingen lässt. Von Birne über Rose zu holzig-weichen Nuancen entfaltet sich der Duft von Delicate notes auf der Haut.
Die Duftnoten:

  • Kopfnote: Birne – Prickelnd & erfrischend, verbreitet gute Laune
  • Herznote: Taufrische Rosennoten – Sinnlich & sanft, wirkt harmonisierend
  • Basisnote: Hölzerne Noten – Leicht & natürlich, unterstreicht die Weiblichkeit

Especially Escada Delicate notes soll Lebensfreude, Weiblichkeit und die Sinnlichkeit jeder Frau unterstreichen.
Design und Duft von Especially Escada Delicate notes gehen Hand in Hand. Der Flakon ist nicht nur Hülle, sondern Teil des Kunstwerkes: Der Duft spiegelt sich im Design und Stil des Flakons wieder und wird so für das Auge sichtbar. Der edle Flakon aus gefrostetem Glas umhüllt die zartrosa Flüssigkeit, wie der Morgentau die Rosenblüten, die Frische des Morgentaus im Kontrast zur Weiblichkeit der Blumen kommt gut zur Geltung.
Der Preis für das Eau de Toilette (UVP mit dem Hinweis, dass der tatsächliche Preis im Ermessen des Handels liegt):

  • 30 ml: ca. € 44,-
  • 50 ml: ca. € 62,-
  • 75 ml: ca. € 77,-

Meine Meinung zu Especially Escada Delicate notes

  1. Der Flakon (75 ml)
  2. Der Flakon ist wirklich wunderschön. Mir gefällt sehr, dass das Glas gefrostet ist und nicht klar. Ich denke dabei zwar eher an die ersten zarten Schneeflöckchen auf Rosenblättern als an Morgentau, aber das sei jetzt mal dahingestellt. Das Quaderdesign ist schlicht (ich mag es schlicht), gewinnt aber durch den pompösen goldfarbenen Verschluss, der das Escada-Logo (doppeltes E) darstellt. Der Verschluss lässt sich leicht entfernen, sitzt aber auch nicht zu locker. Man kann den schweren Flakon gefahrlos nur am Verschluss hochheben. Abstriche mache ich beim Flakon insofern, da ich ihn etwas unhandlich finde. Ich habe lange Finger und kann ihn noch einigermaßen gut „bedienen“, aber ich glaube mit kleineren Händen könnte es schon schwierig werden.
    Inwiefern der Flakon nun den Duft wiederspiegelt sei jedem selbst überlassen. Ich persönlich sehe in dem Design nicht die blumigen Worte, die ich oben geschrieben habe. Wie gesagt, bei gefrostetem Design denke ich eher an Schnee und eben Frost. Ich gehe allerdings bei dem Kontrast zur Weiblichkeit der Rosen mit. Das zarte Rosa des Parfüms passt ganz gut zum Stereotyp Weiblichkeit und das eher klobige Quaderdesign des Flakons bildet dazu einen guten Kontrast.

  3. Das Parfüm
  4. Das Parfüm hat eine leichte Roséfärbung. Das sieht man zwar auf der Haut nicht mehr, aber im Flakon sieht es unheimlich hübsch aus.
    Direkt nach dem Aufsprühen riecht man noch nicht viel von Rosen. Auch die versprochene Birne finde ich nicht so deutlich wieder. Es riecht schon fruchtig, aber mit Birnenduft verbinde ich es nicht. Aber was auch immer es ist, es gefällt mir.
    Die versprochene Herznote kann ich aber bestätigen :) Eindeutig Rosenduft. Aber nicht zu aufdringlich, sondern sehr angenehm. Ich finde ja, dass Rosenduft schnell extrem unangenehm werden kann. (Ich erinnere mich da immer an eine Gesichtscreme von Weleda mit Wildrose. Grausam. Hab sie nur ein einziges Mal benutzt und danach weggeschmissen, weil ich Kopfschmerzen von dem Geruch bekommen hab, so intensiv war der.)
    Zur Basisnote kann ich nicht so viel sagen. Ich rieche irgendwann gar nichts mehr xD Und dieser Status wird bei mir irgendwann nach Ich rieche Rosen erreicht. Könnte allerdings mittlerweile auch daran liegen, dass ich das Parfüm so regelmäßig verwendet habe, dass ich es einfach nicht mehr wahrnehme. So, wie man auch das Gefühl bekommt, dass ein Parfüm schneller verfliegt, wenn man es immerzu nimmt.
    Insgesamt mag ich den Duft sehr gerne. Er ist auch aus meiner Sicht leicht und frisch und somit gut für junge Damen geeignet. Er ist nicht zu aufdringlich, aber dennoch so intensiv, dass er meinem Freund auffällt (und gefällt).

Ein paar abschließende Worte
Im Rahmen des Testes habe ich auch an viele Leute Proben des Parfüms verteilt. Wie auch mir gefiel es den meisten sehr gut.
Die meisten (da ich hauptsächlich in meiner Altersgruppe verteilt habe, nicht verwunderlich) sind sich jedoch aufgrund des recht hohen Preises nicht sicher, ob sie das Parfüm kaufen würden. Ich selbst bin mir diesbezüglich auch nicht sicher. Der Duft gefällt mir so gut, dass ich sage: Klar würde ich den wieder nehmen. Der Preis lässt mich dann doch überlegen. Allerdings muss ich mir über Nachkauf in der nächsten Zeit noch keine Gedanken machen, da ich einen 75 ml großen Flakon bekommen habe und mir eher die Frage stelle, ob ich den jemals leer kriege. Ich verwende zwar fast täglich Parfüm, aber natürlich nicht immer ein und dasselbe und ich besprühe mich auch nur 1x täglich. Zum Preis sei aber natürlich auch gesagt, dass Especially Escada Delicate notes nicht teurer als andere Parfümerie-Düfte ist. Einer meiner Lieblingsdüfte kostet z.B. bei Douglas € 65/50 ml. Und wenn man nicht gerade im Parfüm badet, hat man lange etwas davon. Und Frau muss ja auch nicht gleich den Riesenflakon kaufen. Der kleinste reicht ja auch erstmal und um die € 40,- für ein gutes Markenparfüm finde ich vertretbar und würde ich auch definitiv ausgeben, wenn es mir gut gefällt.

Zum Abschluss noch ein paar Fotos des wunderschönen Flakons. Der Verschluss sieht so klasse aus <3
Escada

Und da das beste ja bekanntlich zum Schluss kommt:
Ich möchte mich bei allen bedanken, die mit mir getestet und mich bei der Marktforschung unterstützt haben.
Mein besonderer Dank gilt dem for-me-Team und Escada, die es mir ermöglicht haben, in den Genuss eines tollen Duftes zu kommen, der mir sonst wahrscheinlich verwehrt geblieben wäre.

Yours, Aly

* Die Informationen sind meinem Projekthandbuch entnommen.

Nagelpflege – Ein Fazit

Anfang Juni gingen mir meine blätternden Fingernägel ja so sehr auf die Nerven, dass ich mich entschied, mal eine ordentliche Nagelpflegeroutine in Angriff zu nehmen.
Normalerweise habe ich nicht mehr als eine Handcreme verwendet. Das war es mit Hand- und Nagelpflege.
Jetzt, etwa 2 Monate später, kann ich mich wohl daran wagen, das Projekt auszuwerten.

Welche Produkte habe ich verwendet? Ich hatte ja nur die Produktarten genannt, aber noch nicht genau welche.

  • Nagelhärter: essence studio nails ultra strong nail hardener (8 ml, €1,95)
  • Nagelhautcreme: p2 Apricot Cuticle Cream (15 ml, €1,95) und essence studio nails extra moisturizing nail balm (12 ml, €1,95)
  • Nagelfeilen: p2 Expert File für weiche Nägel (€1,25), p2 Mineral File (€2,25)
  • Rosenholzstäbchen: essence studio nails rosewood sticks (5 Stk, €1,45)
  • Pflegehandschuhe: for your Beauty (weiß, aktuell €2,49 – hab meine aber schon vor Jahren gekauft, da waren sie billiger) und p2 Baumwoll-Pflegehandschuhe (rosa, €1,95)

Benutzte Produkte
Das Olivenöl lasse ich hier jetzt mal weg. Ich habe es ganze 2x geschafft ein Olivenölbad für meine Nägel zu machen. Es war mir ehrlich gesagt zu umständlich und auch ein bisschen zu verschwenderisch. Und dabei war es doch das, wovon ich mir tatsächlich was erhofft hatte!

Wie sieht die Routine, die sich entwickelt hat, aus?
Den Nagelhärter (Formaldehyd stinkt echt sowas von abartig, aber es soll ja helfen und nicht gut riechen) habe ich 2 Tage hintereinander jeweils 1x aufgetragen. Am dritten Tag habe ich die Nägel ablackiert und am vierten ging es dann wieder von vorne los. Am nagelhärterfreien Tag habe ich zur Nacht eine extra Portion p2-Nagelhautcreme und Handcreme aufgetragen und zum besseren Einwirken die Handschuhe übergezogen. Die Nagelhautcreme von p2 habe ich eigentlich nur zur Nacht genommen, die Creme von essence meist zwischendurch, besonders dann, wenn ich keine Lust hatte, die Hände komplett einzucremen. Diese Unterscheidung liegt hauptsächlich an der Verpackung der Cremes. Die Tube von essence ist aus meiner Sicht für Zwischendurch einfach besser geeignet als das Tiegelchen von p2. Außerdem finde ich die p2-Creme reichhaltiger. Und reichhaltiger ist einfach für die Nacht gemacht ^^
Die Rosenholzstäbchen habe ich am wenigsten verwendet. Es war einfach nicht so oft nötig, die Nagelhaut zurückzuschieben. Gemacht habe ich es entweder nach dem Duschen oder wenn die Nagelhaut vom Cremen schön weich war.
Gefeilt habe ich nur zum Kürzen oder wenn mal „Gebrauchsspuren“ an den Nägeln waren. Dazu habe ich erst die p2 Expert File benutzt und anschließend die Mineral File. Wenn ich mal das Gefühl hatte, dass die Nagelspitze nicht ganz ebenmäßig war (man schrammt ja ab und zu an irgendwas lang), bin ich zum Glätten nur mit der Mineral File drübergegangen.

Hat es was gebracht?
Ja! Bei den Göttern, alt und neu, JA!
Ich weiß nicht, was in der Kombination den Ausschlag gegeben hat, aber meine Nägel wachsen jetzt wie Unkraut. So, dass ich es eigentlich schon fast wieder nervig finde. Ich habe sie erst vor 2 Wochen gekürzt (so, dass der Nagel mit Fingerkuppe abschließt) und jetzt sind sie schon wieder so lang, dass ich sie glatt wieder kürzen könnte. Und noch erfreulicher: Sie blättern nicht mehr wie vorher. Meine Nägel sind jetzt rundum toll.

Und jetzt?
Nun, den Nagelhärter trage ich jetzt, nach knapp 2 Monaten, nicht mehr so regelmäßig, nehme jetzt aber ihn als Unterlack.
Bei meiner Benutzung der essence Nagelhautcreme hat sich nichts geändert. Die von p2 nehme ich nicht mehr jeden Abend, aber immer noch regelmäßig und gut verpackt unter Handschuhen. Wenn meine Nagelhaut mal wieder etwas spröder aussieht, nehme ich sie ein Mal mehr.
Wenn ich es jetzt noch hinkriege, meine Nägel ordentlich zu fotografieren und die entsprechende Muße finde, gibt es demnächst auch tatsächlich mal ein Nageldesign.
Vorzeigbar sind die Nägel ja jetzt.

Yours, Aly