SPIEL 2013


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Zwei Wochen ist es nun her, dass mein Freund und ich uns in die zweite Völkerschlacht stürzten: die SPIEL 2013 in Essen. Und ja, Völkerschlacht trifft es extrem gut; viele, viele Leute und das ganze aus vielen, vielen Nationen.
Los ging es am Freitag, 25. Oktober um 8:30 Uhr. Das Wetter war hübsch und die Autobahn halbwegs leer, sodass wir zügig voran kamen und etwa 13:30 Uhr bei unserem Hotel ankamen. Da die Zimmer noch nicht bezugsfertig waren, probierten wir schon einmal den Weg zur Messe aus. Unheimlich toll. Nur eine knappe halbe Stunde Fußweg durch eine malerische Waldumgebung zum Messegelände. Das hätte ich hier in Leipzig auch gerne. Es ist immer so nervig, sich entweder in gnadenlos überfüllte Bahnen zu quetschen oder am Ende des Tages mit dem Auto im Stau zu stehen. Sowas wie in Essen lob ich mir da doch. Und nach der langen Autofahrt war es auch sehr angenehm, sich etwas ausgiebiger die Beine zu vertreten.
Zurück im Hotel, konnten wir unsere Zimmer beziehen. Das Hotel hatte einen sehr interessanten Aufbau. Zunächst etwas verwirrend und im Nachhinein toll, weil man für Zimmernummer 5xy nicht in den 5. Stock musste. Die Zimmer waren auch toll. Alles da, was man braucht, sauber, nicht zu altbacken und wir hatten eine Badewanne. Das einzige, das ich richtig bemängle, ist die für mich extrem harte Matratze. Ich schlafe an und für sich gerne etwas härter, aber in Verbindung mit dem sehr fluffigen Kopfkissen ging das für mich gar nicht. Die erste Nacht habe ich so richtig beschissen geschlafen, war ständig wach und hab gehofft, dass der Wecker bald klingelt, damit ich aufstehen kann. Die zweite Nacht war dann besser, aber da war ich wahrscheinlich einfach k.o. genug. Das kurioseste an der Sache: meinen Freund, der eigentlich lieber weich schläft, hat das nicht gestört.
Aber zurück zu Freitag. Wir haben noch einen kleinen Ausflug in die Essener City gemacht. Ja. Ne.
Mich hat der Ausflug insofern glücklich gemacht, als dass ich zum ersten Mal in meinem Leben in einem Primark war. Ich werde mir die Tüte einrahmen. Und wahrscheinlich nie wieder in einen gehen. Grausam. Die Sachen sind ja schön, aber … das ist ja wie Aldi am Angebotstag bei mir zu Hause. Da macht Einkaufen doch gar keinen Spaß. Dafür war ich begeistert vom System, wie man an die Kasse gerufen wird. Ansonsten hat die City selber keinen besonders guten Eindruck bei mir hinterlassen. Zugegeben, ich bin von Städten wie Leipzig und Dresden verwöhnt, aber naja. Vielleicht sieht Essen im Sonnenlicht hübscher aus. Aber es fehlt so ein bisschen die schöne, etwas ältere Architektur, die sich hier neben modernen Gebäuden in der Innenstadt findet und dem Ganzen ein unheimlich tolles Flair verleiht. Plus: die Leute hier wirken einfach freundlicher.
Zum Abendessen waren wir wieder in unserem Hotel. Das Essen verdient fünf Sterne (nach meinen Maßstäben). Meine Spaghetti mit gebratenen Schrimps, Tomaten und tomatisiertem Rucola waren hervorragend.
Und mit Essen in Essen geht es weiter: das Frühstücksbuffet. Wahnsinn. Wer da nicht satt geworden ist, ist selber Schuld. Besonders fasziniert hat mich, dass die Marmelade und Nutella nicht in diesen kleinen Plasteschälchen daher kamen, sondern ein großes Glas mit Löffel da stand, aus dem man sich etwas abgefüllt hat. Dazu gab es alles, was das Herz begehrt: Brötchen, Körnerbrötchen, Croissants, 3-Minuten-Eier, 5-Minuten-Eier, Rührei ohne Schinken/Speck, Käse, Wurst aller Coleur, ich glaube 6 Sorten Müsli, Obstsalat, Quark, Joghurt und und und. Ich glaube, ich habe schon lange nicht mehr so zugeschlagen beim Frühstück (okay, sollte ja auch den ganzen Tag vorhalten, da es erst zum Abendbrot wieder eine „richtige“ Mahlzeit geben sollte). Interessant zu sehen war beim Frühstück auch, dass in unserem Hotel einige Leute Unterschlupf gefunden hatten, die man definitiv an einem Messestand wiedertreffen würde (Sonntag bin ich fast in den Typen von der Spieleoffensive reingelaufen).
Da es des Nachts geregnet hatte, nahmen wir dieses Mal den etwas kürzeren Weg an der Straße entlang zur Messe. Wir waren kurz bevor die Hallen geöffnet wurden da und es war schon proppevoll. Als man dann in der Halle war, hatte man das Gefühl, dass alle Spieletische von Anfang an besetzt waren. An einem fanden wir doch Platz und haben eine (nicht ganz regelkonforme) Partie „Word on the Street“ gespielt. Meine Eltern hatten vorher schon von diesem Spiel gehört und da haben wir es natürlich ausprobiert. Irgendwo haben wir meine Eltern dann verloren. Das war auch sehr amüsant. Besonders, weil das dann nochmal passiert ist, nachdem wir uns zu unserer „Mittagspause“ (ein Hoch auf Doppelkekse) getroffen hatten und alle zusammen in eine andere Halle gegangen sind.
Was kann man jetzt zur Messe sagen? Es waren sehr viele Leute da, ich habe festgestellt, dass meine Kamera für diese Lichtverhältnisse nicht geeignet ist und dass es so viele verschiedene Brettspiele gibt, dass man es kaum glauben kann. Und natürlich hat man als Frau wieder ewig am Klo anstehen müssen, während die Herren der Schöpfung grinsend an einem vorbei liefen und einem einen schönen Tag wünschten.
Ich habe viele Spiele gesehen, die ich mir allein schon kaufen würde, weil sie so unheimlich toll aussehen. So z. B. die Collector’s supersonder Specialedition von Takenoko. Ich hab keine Ahnung, worum es in dem Spiel geht, aber sieht einfach so genial aus. Dieser Panda ist so niedlich. Ich hätte doch nach dem Preis für die Figur fragen sollen (wahrscheinlich hätte es die aber nur in Verbindung mit dem Spiel gegeben …).
Das Angry-Birds-Pentomino hatte es mir auch angetan, auch wenn ich wieder einmal festgestellt habe, dass ich mich beim Puzzlen von Pentomino-Rätseln immer ziemlich dumm anstelle. Aber ich habe nicht aufgegeben, bis ich das erste fertig hatte.
Gekauft habe ich aber weder das eine noch das andere. Ich habe mein Geld in ein Basisset und eine Erweiterung von Rory’s Story Cubes und eine Carcassonne-Eiswürfelform investiert. Somit hatte ich dann auf der Fanart-Meile kein Geld mehr, um die armen Künstler zu unterstützen. Ja! Fanart-Meile! So wie auf der LBM, nur dass sich hier nicht die Massen gedrängt haben und man sich in Ruhe die Zeichnungen anschauen und nette Unterhaltungen mit den Künstlern führen konnte. Es gab sogar ein paar verstreute, aber eher demotiviert dreinblickende, Cosplayer. Und ja, ich habe meinen Freund bei der erstbesten Gelegenheit angegrummelt, weil er mir noch sagte, dass ich kein Cosplay machen soll xD
Er hat das tapfer ertragen und war sogar ein Superschatz und hat mir „Hansa Teutonica“ und zwei schicke Würfel (aus einem entstand ein wunderschöner Kettenanhänger) gekauft. Hansa Teutonica ist auch ein bisschen so ein Fall von „Sieht gut aus, ich muss es haben!“, aber wenn schonmal meine Heimatstadt (!!!!!) auf einem Spielbrett verewigt ist? Wie kann ich da Nein sagen? Aber prinzipiell mag ich die Kategorie Spiele, zu der Hansa Teutonica gehört.
Nach gut 8 Stunden des freudigen Umherlaufens, Fotografierens und Shoppens auf der Messe machten mein Freund und ich (meine Eltern waren schon längst wieder im Hotel) uns wieder auf den Heimweg. Das Wetter war nun richtig schön, sodass wir wieder den ruhigen Waldweg nehmen konnten.
Nach einem wieder wundervollen Abendessen (Cheeseburger mit Pommes) haben wir noch je eine Runde „Hanabi“ und „Love Letter“ gespielt. Hanabi ist sehr amüsant, ein richtiges Familienspiel, das ich durchaus empfehlen kann. Bei Love Letter brauchte ich ein bisschen, um damit warm zu werden. Ich kann zwar nicht sagen, was ich genau erwartet habe, aber es war etwas anderes, als das Spiel dann war. Als ich mich damit arrangiert hatte, gefiel es mir sogar richtig gut.
Gefühlt halb tot fiel ich an dem Abend ins Bett und war dann sehr dankbar, dass mir die Zeitumstellung eine Stunde mehr Schlaf brachte.
Nach einem wieder sehr umfangreichen Frühstück, beluden wir das Auto und fuhren wieder Richtung Leipzig.
Das schlechte Wetter haben wir dabei mitgebracht. Wirklich. Ich schrieb einer Freundin ganz aufgeregt, dass ich drei Japaner via StreetPass getroffen und es regnet, woraufhin sie mir antwortete, dass in Leipzig die Sonne scheint. Und je näher wir Leipzig kamen, desto näher kamen auch die Regenwolken.
Und so schnell, wie es begonnen hatte, war das Wochenende auch schon wieder vorbei. Ich habe als krönenden Abschluss aus dem gekauften d12 einen Kettenanhänger gebastelt. Im Grunde hatte ich keinen Plan, wie ich den Draht biegen soll, aber das Ergebnis überzeugt. Ich bin verliebt in die Kette. Die Borealis-Würfel sind unheimlich schön. Und ich betone, dass ich ein Herz für den d12 habe. Meiner muss sich nicht in den Schlaf weinen!
Und damit ihr auch einen Eindruck von Essen bekommt, hier sind meine Bilder. Bis auf das Bild vom Kettenanhänger allesamt selbst geknipst und soweit wie möglich aufgehübscht. Wer bessere Bilder sehen will, sei auf die Fotos von meinem Freund verwiesen, die ihr hier findet. Lest euch unbedingt gleich unter dem ersten die Zitate zu Essen durch.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals ganz doll bei meinen Eltern bedanken, die uns dieses wundervolle Wochenende ermöglicht haben.
Ich habe euch lieb :*

Yours,
Aly <3

Heiße Liebe zum Dessert

Das neue Jahr beginnt sogleich mit einem neuen Buch. Lange schon fristet es sein Dasein in meinem Regal und obwohl ich mir schon fast sicher war, es nie zu lesen, habe ich es nicht bei meiner riesen Aussortieraktion weggeworfen.
Nun hat eine demokratische, sogar beschlussfähige Zweidrittel-Mehrheit bestehend aus meinem Freund und einer Freundin beschlossen, dass dies meine aktuelle Lektüre sein solle. Zur Auswahl standen Sealed with a Kiss von Carly Phillips und eben Heiße Liebe zum Dessert von Jennifer Crusie und Bob Mayer. Mein Favorit war ersteres, meine Freundin sagte ohne Umschweife „Heiße Liebe!“, und mein Freund meinte: „Heiße Liebe zum Dessert ist der dümmere Titel, nimm das.“. Und so begann ich am Mittwoch das Buch zu lesen.
Fertig bin ich noch nicht (bin auf Seite 212, was einem Fortschritt von rund 44,4% entspricht), aber meine Meinung kann ich ja trotzdem schonmal kundtun.
Das Buch ist nicht schlecht. Zumindest nicht so, dass ich es nach kurzer Zeit wieder aus der Hand gelegt hätte und gedacht hätte: „Zeitverschwendung.“. Es ist wahrlich keine hohe Kunst, an manchen Stellen frage ich mich, ob das auch im Original so dumm klänge oder ob es an einer schlechten Übersetzung liegt (zeitweise finde ich es etwas holprig), aber immerhin will ich wissen, wie es weiter geht.
Ich möchte wissen, ob die Hochzeit am Ende stattfindet (okay, das ist eigentlich keine Frage, bei so einem Buch muss die Hochzeit stattfinden; falls nicht, wäre ich sehr positiv überrascht) und ob es tatsächlich eine Flamingohochzeit wird. Ich möchte wissen, ob sich meine Theorie vom lebendigen, irren, 25 Jahre im Atomschutzbunker versteckten Paten bestätigt oder ob sie doch nur seine Leiche finden (oder nichts). Und ich möchte wissen, was Agnes morgen zum Frühstück macht!
Himmel. Wenn das Buch auch sonst nicht besonders doll ist, so macht es Lust auf opulentes Frühstück. In meinem Falle hieße das schon überhaupt etwas zu essen, dass dieser Bezeichnung würdig ist – eine Scheibe Toast ist das meiner Ansicht nach nicht.
Aber wenn ich so des Nachts ins Bettchen gekuschelt lese, wie Agnes Würstchen und Omelette zum Frühstück bereitet, wie die Butter in der Pfanne langsam zergeht und sich ihr Duft ausbreitet, mit dem würzigen Geruch der Würstchen vermischt und das Omelette so fluffig ist, dass es auf der Zunge zergeht, ja, da bekomm‘ ich Lust, sowas auch zu machen.
Und so dachte ich mir Mittwoch: Hey, du hast noch Würstchen! Morgen gibt es zum Frühstück Würstchen und Omelette!
Und ich habe es getan! In Ermangelung von Paprika gab es zwar nicht das beschriebene Paprika-Käse-Omelette, sondern „nur“ Rührei, aber was soll’s? Es war göttlich. Schnell zubereitet und lecker – was will man mehr? Und das bei meiner Wenigkeit, die sich manchmal die eine Scheibe Toast reinquälen muss, weil sie früh einfach keinen Hunger hat.
Nun habe ich gestern abend (naja, eher heute ganz früh) weiter gelesen und durfte am nächste Frühstück von Agnes teil haben. Pfannkuchen.
Mein Gedanke: Du hast Karamellsirup und in einem Kochbuch ist ein Rezept für amerikanische Pancakes. Morgen gibt es Pancakes zum Frühstück!
Und wieder stand ich zu meinem Wort und habe Pancakes gemacht. Der Clou hier: Der Teig muss nach dem Zusammenrühren ein bisschen ruhen. Perfekt, um in der Zwischenzeit zu duschen. Auch gehen sie schnell von der Hand. Je nachdem für wie viele Leute man die Pancakes macht, würde ich sagen 15 – 20 Minuten plus etwa 15 Minuten Ruhezeit für den Teig. Und dazu dann ein schöner Milchkaffee. So kann der Tag beginnen. Da stört nicht mal der deprimierende Blick aus dem Fenster.
Also allein dafür lohnt es sich bereits, dieses Buch zu lesen.
Ich bin gespannt, was es als nächstes zum Frühstück gibt und ob ich wieder Lust zum Nachkochen habe (und zufällig wieder alle nötigen Zutaten im Haus).

Yours, Aly <3

Abnehmen

Beim Surfen auf Beauty-Blogs und bei essence sehe ich immer wieder Beiträge zum Abnehmen, Diäten und Co. Kg.
Ich finde zwar auch erschreckend, dass anscheinend das Gewicht bei so vielen Mädels geradezu Angstzustände auslöst, aber noch viel schlimmer finde ich, dass offenbar die meisten glauben, es sei damit erledigt Kalorien zu zählen.
Ich möchte schreien, wenn ich sowas lese.
Und bei einigen kann man ganz klar sagen: Mädels, ihr übertreibt. Eure Figur ist völlig normal, das Gewicht ist im Rahmen – lernt also bitteschön mal, euch zu mögen!
Noch schlimmer sind dann Ausrufe wie: Zur Hülf! Ich muss in 14 Tagen in das und das reinpassen und soundsoviel abnehmen!
Mein Tipp: Kauft doch mal die Klamotten in eurer Kleidergröße! Ja, ich weiß, ist manchmal gar nicht so leicht, weil die normalen Durchschnittskleidergrößen, also sagen wir mal 36/38/40, bei H&M ständig ausverkauft sind und nur noch 32/34 oder 44 auf dem Ständer hängen. Insbesondere bei dem stylischen Teil, das man gerne hätte. Dann denkt man sich: Liebe Kleiderindustrie, bitte mach doch mehr Klamotten für Frauen, die tatsächlich sowas wie eine Figur mit Titten und Arsch (uuups! sorry) haben! oder alternativ: Lieber H&M hier bei mir, lass‘ dir mehr davon liefern! Geht mir ständig so. Tut mir Leid, dass ich tatsächlich eine schöne frauliche Figur mit Rundungen an den richtigen Stellen habe! EHRLICH! Aber das ist ja kein Problem, das ich zu lösen habe, sondern der Anbieter.
Mal abgesehen davon, dass o.g. Ausrufe immer, IMMER! ungesunde Konsequenzen haben. Mein Tipp für alle, die sich bei obigem Ausruf angesprochen fühlen:
Hört einfach auf zu essen! Wer nicht isst, nimmt keine Kalorien zu sich und demzufolge auch nicht zu. Wow. Einfach, oder?
Für alle anderen, die sich auch um ihre Gesundheit kümmern und abnehmen wollen und gerade meinen Post lesen, empfehle ich genau jetzt aufzustehen und

  • alles an fettigem Süßkram, das ihr in eurer näheren Umgebung finden könnt, entweder draußen auf der Straße an Passanten zu verteilen oder für die Schulklasse morgen einzupacken oder schlimmstenfalls wegzuwerfen (aber dafür ist es zu Schade, irgendwer anders freut sich bestimmt) – schafft es jedenfalls irgendwo hin, wo es nicht nur aus den Augen, sondern auch aus dem Sinn ist
  • danach schaltet ihr den Computer aus, schnappt euch das Fahrrad/Inliner/wasauchimmer und geht raus und bewegt euch (keine Ausreden bez. des Wetters bitte, es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung!) und ihr kommt erst wieder rein, wenn ihr eine halbe Stunde draußen ward und euch bewegt habt

Und das macht ihr jetzt am besten jeden Tag (das Bewegen, die Süßigkeiten sollten ja jetzt weg sein). Dazu achtet ihr ein bisschen darauf, dass ihr nicht jeden Tag Schnitzel esst (ist sogar auch noch besser für die Umwelt!) und dass ihr nicht zu viel esst (keinen Nachschlag mehr! besonders beim Dessert!). Wenn ihr etwas süßes essen wollt, esst Obst und auch ab und an mal Schokolade oder so. Und trotz allem und vor allem: Genießt euer Essen! Essen ist schön und macht Spaß. Nehmt euch Zeit für die Zubereitung und für das Essen an sich. Kein Fast Food mehr (im doppelten Sinne).
Das geht vielleicht nicht so schnell, ist dafür aber gesünder und macht auf jeden Fall mehr Spaß.

Yours,
Aly

P.S. Ja, ich weiß, die Ratschläge habt ihr bestimmt schon tausendmal gehört, aber ich musste jetzt für meinen persönlichen Seelenfrieden und meine Psychohygiene Dampf ablassen…

Selbstversuche (und animierte *.gif’s)

Unter den Themenvorschlägen für meinen Blog fand sich irgendwo auch ein Beitrag zu Selbstversuchen. So etwas wie: 1 Woche Vegetarier o.ä. .
Ich bin nicht dadurch darauf gekommen, mal ein paar Selbstversuche zu wagen, sondern dadurch motiviert, mal darüber zu berichten.
Süß fand ich besonders den o.g. Vorschlag. Ich weiß, das kann ja keiner von euch wissen, weil ich das noch nicht kund getan hab, aber ich bin schon aus Überzeugung 90%-iger Vegetarier ^^. Klingt komisch, ich weiß. Falls ihr Interesse an näherer Ausführung zu meinem überzeugten Nicht-Ganz-Vegetarismus habt, lasst es mich wissen, dann erläutere ich das ausführlicher.
Immerhin soll heute um Selbstversuche gehen, die nicht seit 4 Jahren problemlos klappen.

Selbstversuch 1 – Weniger Salz
Wir essen zu salzig. Das sollte wohl allgemein bekannt sein.
Das Essen wird beim Kochen gut mit Salz bestreut, aber auf dem Teller ist es uns dann doch noch zu wenig und wir salzen gehörig nach. Von Salzbomben wie Kartoffelchips will ich gar nicht erst anfangen.
Vor einiger Zeit habe ich eine interessante Dokumentation zu Zivilisationskrankheiten & Co. gesehen und dort wurde das auch aufgegriffen. Es wurde gut erklärt, wie es kommt, dass wir immer mehr salzen, obwohl wir uns gar nicht mehr unterversorgen können.
Ur-Instinkte besiegen uns immer wieder.
Also dachte ich mir: Ich versuche jetzt mal, mein Essen nicht mehr nachzusalzen. Gar nicht salzen ist ja auch nicht gut. Immerhin ist Salz notwendig und ganz ohne schmeckt nun mal nichts richtig. Jeder, der schon mal vergessen hat, Salz an das Kochwasser für Nudeln zu machen, weiß, wovon ich rede.
Ich salze nun also nur noch beim Kochen. Ganz normal, nicht mehr, als ich es sonst getan habe.
Es ist am Anfang zunächst komisch. Die Sachen schmecken etwas fad. Es ist schwierig, dem Drang den Salzstreuer zu holen und nachzusalzen, nicht nachzugeben, wenn das Essen ein bisschen fad schmeckt. Man hat es ja schließlich immer so gemacht. Alte Gewohnheiten sterben langsam. Und wenn ich für eins nie zu faul war, dann vom Essenstisch nochmal in die Küche zu gehen und den Salzstreuer zu holen.
Aber es ist zu schaffen. Der innere Schweinehund ist zwar ein harter Gegner, aber ich hab ihn bis jetzt bezwungen. Und es wird leichter, je länger man es durchhält. Das Essen schmeckt dann nämlich nach kurzer Zeit wieder genauso gut wie immer, hat man sich erstmal an die geringere Salzmenge gewöhnt.
Ich weiß nicht, ob es zukunftstechnisch etwas bringen wird, aber schlechter macht es mein Leben auf keinen Fall. Wahrscheinlich senke ich jetzt das Risiko, eine Infarkt zu erleiden, nur um es dann durch meinen Beruf wieder zu erhöhen und am Ende bei +/-0 zu landen. Naja, Auch gut ^^.
Von Kartoffelchips werde ich wohl trotzdem nicht loskommen. Aber da ich, zumindest auf’s Jahr gerechnet, nicht mehr als eine Tüte pro Monat esse, ist das wahrscheinlich nicht so tragisch.

Selbstversuch 2 – Weniger Haare waschen
Ich hab meine Haare noch nie täglich gewaschen, so viel sei vorweg gesagt. Zwei Tage haben sie immer gut durchgehalten und zu faul war ich eh (besonders je länger die Haare wurden), ich schlaf lieber ’ne halbe Stunde länger.
Nun ja. Sie sind jetzt eben schon ziemlich lang und ich möchte sie noch länger haben. Also sucht Frau natürlich nach Wegen, die Haare weniger zu strapazieren.
Da meine heiße Phase mit dem Glätteisen und sonstigen Stylingtools grad etwas abgekühlt ist und den Haaren von der Seite keine Gefahr droht, versuche ich nun also die Belastung durch Waschen und Föhnen zu reduzieren. Das Föhnen mal wegzulassen ist ja im Sommer wahrlich nicht das Problem und sogar angenehm bei 30°C im Schatten.
Der erste Schritt dieses Selbstversuchs ist nun das Waschen auf jeden dritten Tag zu verzögern.
Das ist am Anfang echt komisch. Wenn die Kopfhaut es gewöhnt ist, jeden zweiten Tag sauber geschrubbelt zu werden, dann sehen die Haare am dritten Tag ohne Haare waschen anfangs ziemlich eklig aus. Gott sei Dank kann man das ab einer gewissen Länge durch Zopf & Co. etwas verstecken. Ich muss aber sagen, dass sich mein Kopf recht schnell daran zu gewöhnen scheint. Und das im Sommer! Wo man doch so viel schwitzt und alles. Am Tag nach dem Waschen sind sie jetzt bei mir genau so, wie sonst nur an dem Tag, an dem ich gewaschen hab. Sonst war der Ansatz immer schon ein bisschen fettig. So sind sie jetzt erst am zweiten Tag, an dem ich normalerweise immer schon gewaschen hab.
Spart also zumindest schonmal Zeit, Geld, Wasser und Strom.
Was es in der Zukunft meinen Haaren bringt, wird sich zeigen.

Hach, und das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen:

Eigentlich hab ich nach einem netten Gif zum Haare waschen gesucht (wobei man dann auch auf sowas stößt: Look at his hair!. Naja. Chibichibi ist auch süß :P

Yours, Aly

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Essen und so

Mir war grad irgendwie langweilig. Also teile ich jetzt unnützes Wissen über meine Vorlieben beim Essen mit euch. Es handelt sich um einen sog. TAG und wer sich angesprochen fühlt, kann gerne auch solch unnützes Wissen teilen :3

  1. Für welche Eissorte würdest selbst du 1 Stunde an einer Eisdiele warten?
    Keine. Wenn ich ein Eis möchte, möchte ich es möglichst schnell.
  2. Mit welchem Getränk fängt die Stimmung bei dir an?
    Meine Stimmung ist unabhängig von Getränken :P
  3. Bei welchem Essen kannst du einfach nicht aufhören zu essen?
    Nudeln mit Senfbutter und Brokkoliröschen
  4. Welches Obst überlebt noch nicht mal eine Stunde in deiner Obstschale? Welches Obst liebst du?
    Im Sommer: Erdbeeren, Süßkirschen aus dem eigenen Garten, zur Weihnachtszeit: Apfelsinen und Clementinen
  5. Was ist dein persönliches „Must-have-Gemüse“?
    Salatgurke
  6. Lecker Nudeln… Welche Nudelsorte besucht am meisten deinen Kochtopf?
    Spaghetti und Spirelli wechseln sich ab.
  7. Romantisch essen gehen: Für welches Nationalitätenrestaurant würdest du dich entscheiden, auch wenn es nicht unbedingt romantisch sein muss?
    Nationalität? Wenn es nicht romantisch sein soll, gehe ich zu McDonald’s xD
  8. Wasser: Magst du es eher spritzig oder ruhig?
    Nicht nur ruhig, sondern still.
  9. It’s Coffeetime! Wofür würdest du dich am liebsten entscheiden?
    Cappuccino white von Krüger.
  10. Und zur Teatime?
    Kommt auf meine Laune an. Früchtetee oder Zitronenkrümeltee.
  11. Was macht dich beim Essen aus? Deine Essgewohnheiten?
    Gierig und zu schnell.
  12. Magst du es morgens eher süß oder doch eher herzhaft?
    Ich mag es morgens eher gar nicht.
  13. Wie isst du zu Abend? Was ist ein absolutes Muss?
    Ein Muss gibt es nicht. Meistens ist es aber was warmes und vegetarisches.
  14. Keine Lust zu kochen? Was bestellst du dir am liebsten in einer Pizzeria?
    Pizza Vegetale oder Tomate/Mozzarella
  15. Was bestellst du bei McDonald’s oder Burger King?
    Ein Eis oder einen Milchshake. Den Rest finde ich mittlerweile eklig.
  16. Deine Nerven sind angespannt, wie wär’s mit Schokolade, aber welche ist deine liebste?
    Ganz klassisch: Vollmilchschokolade. Oder was mit ein bisschen Karamel.
  17. Süßigkeiten lieben doch einfach alle. Welche stehen bei dir ganz oben auf der Beliebtheitsskala?
    Schokolade und Pick Ups.
  18. Egal wie fettig – welcher Pommessorte verfällst du auf dem ersten Blick?
    Jeder, hauptsache sie ist nicht fettig sondern knusprig.
  19. Was ist dein Lieblings- und welches dein Hass-Gewürz?
    Lieblingsgewürz: rosaner Pfeffer und Salz
    Hassgewürz: bei den Kräutern der Provence ist was drin, das ich nicht mag

Yours, Aly

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