DIY: Kerzenständer

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Fünf Monate auf den Tag genau … Okay, tun wir einfach so, als wäre das nicht passiert und stürzen uns Kopf über in die Weihnachtsvorbereitungen.
Die Adventszeit hat offiziell begonnen und überall strahlen uns Lichter an; bunte LED-Lichter, weiße LED-Lichter, kleine LED-Lichter, große LED-Lichter, nervige LED-Blinklichter. Ja, auch meinen Baum zieren die vielen bunten Lichter einer elektrischen Lichterkette, keine echten Kerzen. Aber trotz aller Modernität, Kerzenlicht ist doch immer noch am schönsten. Damit eure Kerzen auch noch dekorativ auf dem Tisch stehen, kommt hier eine Bastelidee für die Vorweihnachtszeit.

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Federleichte Deko-Idee

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Vor kurzem habe ich bei Maisons du Monde ein wenig durch die Weihnachtsdeko gestöbert; insbesodere die Christbaumkugeln hatten es mir angetan. Mein Baum ist zwar schon ziemlich voll, aber eine Kugel mehr geht immer. Oder in meinem Fall drei.
Neben den Glaskugeln, die nun fröhlich an meinem Baum baumeln, gefiel mir eine Styropor-Feder-Kombination besonders. Mitgenommen habe ich sie dennoch nicht, sondern dachte mir stattdessen: Das kann ich auch selber machen!

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Liebe unter Glas

Der Valentinstag mag zwar nun vorbei sein, aber das ist kein Grund seinem Valentin/seiner Valentina nicht eine Kleinigkeit zu schenken. Mal abgesehen davon konnte ich ja schlecht mein Valentinstags-Geschenk schon vor der Valentinstag posten.*auskipp* Wäre dezent kontraproduktiv hinsichtlich angestrebter Überraschung bei meinem Freund gewesen. Ich persönlich mache mir sowieso nicht so viel aus dem Valentinstag als solchem. Für mich ist es ein Tag wie jeder andere auch. Ich brauche keinen speziellen Anlass, um meinem Liebsten eine Freude zu machen und ich hoffe, euch geht es mit euren Liebsten genauso.
Schließlich ist doch Dank ihnen für uns jeder Tag wie Valentinstag, oder?

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Adventskalender


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Eine Woche ist es nun bereits her, dass wir das erste Türchen unseres Adventskalenders öffnen durften.
Vor gut zwei Wochen startete in meiner Lieblingscommunity ein Adventskalender-Gewinnspiel (hierbei handelt es sich um ein Gewinnspiel, dessen Preis ein Adventskalender war). Alles gut soweit. Unabhängig von besagtem Gewinnspiel, d.h. in einem separaten Beitrag, fragte unsere Communityoberin Cosma ihre Jünger – passend zur Adventszeit – was sie denn so für Adventskalender haben, ob sie welche verschenken usw. .
Dies nahmen genügend Jünger zum Anlass, rumzuheulen, dass sie doch sooooo gerne den bereits erwähnten Kalender aus dem Kalender-Gewinnspiel gewinnen würde, weil sie nicht genug Geld haben, ordentliche Adventskalender zu basteln (oder ähnliche Gründe). Buhu.
Dies wiederum nehme ich nun zum Anlass, euch zu zeigen, dass man auch mit wenig (bis gar keinem) Geld einen wunderschönen Adventskalender zaubern kann.
Ich erinnere mich noch daran, dass ich früher immer von der Sparkasse einen Bilderadventskalender hatte. Hinter jedem Türchen war dort nichts weiter als ein kleines Bildchen. Das war toll. Da ich noch ein Geburtstagsgeschenk brauchte (was soll man schon Leuten schenken, die eigentlich alles haben?), entschied ich mich, selbst so einen Kalender zu gestalten.Alles, was man dafür benötigt, sind zwei Blatt Papier (völlig egal, was; nur transparent sollte es nicht sein und wenn man drauf malen kann ist es auch nicht verkehrt), Stifte (ob bunt oder nicht ist wohl Geschmackssache), Kleber und einen schmalen Cutter. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass jeder irgend eine Art Stifte (z.B. Buntstifte) und zumindest weißes Papier zu Hause hat. Ein Klebestift findet sich meistens auch noch irgendwo. Falls nicht, bekommt man alles in ausreichender Qualität zusammen für einen geringen Betrag bei Pfennigpfeiffer oder MäcGeiz (plus: es ist eine Anschaffung, die sich auf Weite Sicht lohnt, da man immer mal wieder Papier oder Stift oder Kleber gebrauchen kann). Wie es mit Preisen für schmalere Cutter aussieht, weiß ich jetzt nicht so genau, aber „normale“ gibt es für €1,- im Baumarkt. Mit denen geht es auch, man muss dann nur ein bisschen vorsichtiger sein.
Alles, was jetzt noch fehlt, ist ein bisschen Kreativität. Auf das eine Blatt Papier malt man ein nettes Weihnachts- oder Wintermotiv. Auf dem Motiv zeichnet man dann die Türchen ein. Nur die Türchen paust man auf das zweite Blatt Papier durch und malt in jedes Türchen ein kleines, neckisches Bild (oder schreibt ein Sprüchlein hinein, oder man macht einen π-Kalender, bei dem hinter jedem Türchen eine Nachkommastelle der schönsten Zahl der Welt steht). Weihnachtstrümpfe, Engel, Kerzen, Kugeln, Schneemänner, Rentiere und all die anderen kleinen Dinge, die man mit Weihnachten verbindet. Natürlich kann man auch einen thematisch nicht so weihnachtlichen Kalender gestalten. Letztlich ist das jedem selbst überlassen und kann auch von der Person abhängen, für die der Kalender ist. Ich habe mich für meinen Kalender für etwas klassisch-weihnachtliches entschieden. Das Deckblatt seht ihr oben (die Türchen poste ich jetzt natürlich nicht, vielleicht stolpert der Beschenke ja über meine Seite und ich will ihm natürlich nicht die Überraschung verderben). Bevor nun die beiden Blätter zusammengeklebt werden, müssen die Türchen noch so hergerichtet werden, dass man sich auch öffnen kann. Dazu braucht man den Cutter. Entscheidet euch, in welche Richtung das Türchen aufgehen soll und schneidet mit dem Cutter die drei entsprechenden Seiten ein. Mit Hilfe eines Lineals und eines leeren Kullis oder der stumpfen Seite einer Schere kann man die Seite, die nicht eingeschnitten wurde, vorfalzen. So kann man das Türchen leichter aufklappen.
Jetzt werden Deckblatt und Türchenblatt zusammengeklebt und fertig ist ein sehr persönlicher Adventskalender.
Für alle, die etwas mehr Geld investieren wollen, biete ich den Knallbonbon-Adventskalender.
Dafür ist Planung nötig, denn man braucht 24 leere Klopapierrollen. Ich mit meinem Einpersonenhaushalt, der gelegentlich Besuch hat, habe es locker geschafft, von Beginn des Jahres bis November genügend Rollen zusammenzubekommen. Man muss nur dran denken, die Rollen nicht wegzuwerfen und allen anderen im Haushalt Bescheid sagen, dass sie das auch nicht tun sollen.
Zum Verpacken habe ich Krepppapier in weiß, rot und grün genommen. Keine der Rollen, die ich gekauft habe, ist davon alle geworden. Ich schätze, dass man mit zwei Rollen Krepppapier hinkommt, wenn man den Kalender nicht dreifarbig haben will, so wie ich.
Weiterhin habe ich verwendet: je einen A4-Bogen Fotokarton in rot, grün und weiß, Sternensticker für die Deko, ausgedruckte Zahlen, Häuser und andere Weihnachtsornamente für die Dekoration, Transparentpapier, Bindfaden, kleine Christbaumkugeln, Kleber (viiiiiiiel Kleber), eine kleine Lichterkette (10 Birnen, batteriebetrieben) und ein Kistchen, das ich bei Lidl mitgenommen hab (ab und zu stellen die leere Bananenkisten und so hin, die man sich dann mitnehmen kann).
Und natürlich Dinge, mit denen ich den Kalender gefüllt habe. Dies liegt wiederum an euch. Mein Freund, für den ich den Kalender gebastelt habe, mag Lakritz und Gummitiere, demzufolge hat er Lakritz und Gummitiere in seinem Kalender. Fertig sah das Ganze dann so aus:
Und hier kann ich nur sagen: Der Inhalt muss nicht teuer sein. Man kann ebenso wieder kleine Bildchen malen oder nette Botschaften im Kalender unterbringen. Wenn sich der oder die Glückliche nicht über einen selbstgemachten Kalender, der offensichtlich viel Mühe gemacht hat, nicht freut und rummosert, dass das zu billig ist oder was auch immer, dann hat diese Person meiner Meinung nach keinen Kalender verdient. Es kommt schließlich nicht darauf an, wie viel Geld man für seine Lieben ausgibt. Mit Geschenken halte ich es übrigens genauso, sei es zu Weihnachten oder zu sonstigen Anlässen. Aber das ist irgendwie schon wieder ein Thema für sich.
Darüber können wir in zwei Wochen, wenn der Geschenkewahn wieder Einzug in deutsche Wohnzimmer gehalten hat, noch einmal sprechen.

Bis dahin wünsche ich euch eine besinnliche Adventszeit <3 Aly P.S. Und wehe einer kommt jetzt mit: Ich kann doch aber gar nicht malen! Vorher schickt mir lieber eine Mail und ich sende euch meinen gemalten Kalender als PDF zum Ausdrucken und zusammenkleben :P

Ferrero-Projekt: Vierte Themenwoche


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So schnell können vier Wochen vergehen. Man möchte es ja kaum glauben. DasFerrero-Projekt ist nun offiziell beendet und natürlich möchte ich euch meinen letzten Beitrag zum Thema „Magische Winterlandschaften“ nicht vorenthalten.
Ich muss sagen, dass mir die Umsetzung dieses Themas am meisten Spaß gemacht hat. Die Temperaturen sanken in dieser Woche passend zum Thema und ließen einen bereits auf den ersten Schnee der Saison hoffen. Dazu kam, dass die Basteleien, die ich angefertigt habe, wirklich Spaß gemacht haben und ich meine ganze Wohnung inklusive Hausflur mit Glitzer bestäuben konnte (wenn das auch eher unfreiwillig geschah, das Zeug ist einfach überall, wenn man es einmal benutzt).
Vielleicht ist ja bei meinen winterlich-glitzernden Bastelideen auch für euch etwas dabei :)
Dinge, die ihr allgemein braucht:

  • weißer Glitzer (z.B. von T€di für € 1,- im Set mit drei anderen Farben)
  • Kunstschnee (ich hab welchen der Licht hübsch reflektiert von Pfennigpfeiffer für € 1,95)
  • Bastelkleber, der klar trocknet (ich kann leider nicht mehr sagen, welche ich habe, da das Etikett von der Flasche verschwunden ist
  • Sternschablone nach Belieben (Google fördert eine Menge zu Tage)
  • flacher Pinsel (z.B. da Vinci PRIMO 354 R, der ist mein absoluter Liebling für alles, was mit Kleber auftragen zu tun hat)
  • viel Zeitung zum unterlegen

Glitzersterne und Schneebälle

Glitzern und Funkeln überallFür die Sterne braucht ihr zusätzlich feste Pappe, wenigstens so dick wie die, die hinten an einem Schreibblock dran ist. Bei Tonpapier oder anderem dünnen Zeug werden die Sterne etwas labberig und rollen sich unschön, wenn man den Kleber aufträgt. Zu dick sollte die Pappe aber auch nicht sein, ansonsten bekommt man die Sterne nicht mehr ordentlich ausgeschnitten.
Auf die Pappe übertragt nun eure Schablone und schneidet euren Stern sorgfältig aus. Am besten geht es mit einem Cutter, der macht schöne glatte und gerade Schnittkanten. Die fertigen Pappsterne bestreicht ihr mit einer moderaten Schicht Bastelkleber und streut dann eine gehörige Portion Glitzer drauf. Wartet kurz und kippt dann überflüssigen Glitzer auf eure Unterlage (und später zurück ins Glitzerdöschen, wie wollen ja so wenig wie möglich verschwenden). An einem ruhigen Ort lasst ihr die Sterne dann komplett trocknen (z.B. auf der Heizung). Wer mag, trägt noch weitere Schichten Glitzer auf oder bestäubt auch die Rückseite. Ich habe eine Schicht auf der Vorderseite und nix auf der Rückseite.
Da die meisten Glitzer nicht im praktischen Streuer kommen, sondern in einem Döschen oder Töpfchen, aus dem man nur relativ große Mengen kippen kann, habe ich einen Tipp: Besorgt euch einen kleinen Salzstreuer (ich habe ein 2er-Set für gerade mal € 0,49 genommen) und füllt euren Glitzer dort ein. Auf diese Weise verschwendet man nicht so viel Glitzer, den man anschließend zurück ins Döschen kippen muss.
Für die Schneebälle benötigt ihr (teilbare) Plastikkugeln und evtl. Schleifpapier. Die Kugeln müssen nicht unbedingt teilbar sein, aber ich muss sagen, dass mir die Variante Glitzer in der Kugel besser gefällt, als Glitzer außen drauf.
Es gibt nun also zwei Möglichkeiten, die schnöden Plastikkugeln in glitzernde Schneebälle zu verwandeln. Für meine bevorzugte Variante bestreicht ihr die Innenseite der beiden Kugelhälften mit Bastelkleber. Lasst euch nicht davon irritieren, dass sie der Kleber an einigen Stellen „zurück zieht“, das gleichen wir später aus. Macht die Kleberschicht nicht zu dick, er sammelt sich sonst u.U. unschön am Boden der Kugelhälfte. Nun kippt in eine Hälfte etwas Glitzer, fügt die Hälften zusammen und schüttelt kräftig, damit sich der Glitzer im Inneren verteilt. Zum Trocknen öffnet die Kugel wieder. Bei Bedarf kann man den Vorgang nach dem Trocknen wiederholen. Ich habe meinen Glitzer so in zwei Schichten aufgetragen.
Für die andere Variante, z.B. wenn ihr keine teilbaren Kugeln habt oder einen strukturierten Schneeball wollt, wird der Kleber auf der Außenseite der Kugel verteilt und sie anschließend mit Glitzer bestäubt oder im Glitzer gewälzt. Ich habe beides gemacht, da sich sonst nur schwer Glitzer an den „Äquator“ der Kugel bringen ließ. Bei dieser Methode kann man die Kugel vorher mit feinem Schleifpapier anschleifen, dann hält der Kleber besser. Im Bastelladen habe ich speziellen 3-D-Kleber gesehen, mit dem Acrylkugeln in Schneeballart gestaltet waren. Mit dem bekommt das Ganze noch mehr Struktur.

Dekosterne und Streudeko

Verdammt, das Glas ist wirklich schiefFür Streudeko und Sterne benötigt ihr zwei Bögen A4-Tonpapier in Silber (oder mehr, je nachdem wie viel ihr machen wollt). Für die Streudeko außerdem kleine Stanzer (ca. 1 cm) mit weihnachtlichen bzw. winterlichen Motiven wie z.B. Schneeflocke oder Tannenbaum. Damit stanzt ihr aus einem Bogen Tonpapier so viele wie möglich aus (das war einfach, oder? ;P).
Für die Sterne übertragt ihr einfach eure Schablone auf das Tonpapier und schneidet alles sauber aus (mindestens genauso leicht). Wer einen durchbrochenen Stern macht, sollte auch hier zum Cutter statt zur Schere greifen, denn auf diese Weise kann man den herausgeschnittenen Stern auch zur Deko verwenden. Um mit wenig Aufwand den ganzen Bogen mit Sternen in verschiedenen Größen zu versehen, wendet Trick 17 an: In Word o.ä. eine Seite mit Sternschablonen zupflastern, die Größen beliebig verändern und dann direkt aufs Tonpapier drucken.

Jetzt habt ihr alles für eine hübsche Winterlandschaft gebastelt und es ist Zeit, diese irgendwo in Szene zu setzen. Für ein besonders schönes Flair, das glitzert und funkelt, legt zunächst eine kleine Lichterkette (mit Batteriebetrieb) auf eure entstehende Winterlandschaft. Drumrum drapiert nun eure Schneebälle, Glitzersterne, kleinen Christbaumkugeln und anderen Niedlichkeiten. Am Ende noch die selbstgemachte Streudeko und großzügig Kunstschnee obendrauf und fertig ist der Wintertraum. Und wer möchte, platziert nun noch geschickt die schokolos leckerste Praline der Welt – Naschen selbstverständlich erlaubt.


Der Dank für die wundervollen Fotos gebührt wieder meinem privatem Profifotografen. Danke, dass du immer alle meine Fotowünsche so toll umsetzt :*
Die Schneeland ist dieses Jahr Bestandteil meiner Weihnachtsdekoration. Mal sehen, wie oft ich in den kommenden 5½ Wochen neue Raffaellos kaufen muss.

Yours, Aly <3