Adventskalender


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Eine Woche ist es nun bereits her, dass wir das erste Türchen unseres Adventskalenders öffnen durften.
Vor gut zwei Wochen startete in meiner Lieblingscommunity ein Adventskalender-Gewinnspiel (hierbei handelt es sich um ein Gewinnspiel, dessen Preis ein Adventskalender war). Alles gut soweit. Unabhängig von besagtem Gewinnspiel, d.h. in einem separaten Beitrag, fragte unsere Communityoberin Cosma ihre Jünger – passend zur Adventszeit – was sie denn so für Adventskalender haben, ob sie welche verschenken usw. .
Dies nahmen genügend Jünger zum Anlass, rumzuheulen, dass sie doch sooooo gerne den bereits erwähnten Kalender aus dem Kalender-Gewinnspiel gewinnen würde, weil sie nicht genug Geld haben, ordentliche Adventskalender zu basteln (oder ähnliche Gründe). Buhu.
Dies wiederum nehme ich nun zum Anlass, euch zu zeigen, dass man auch mit wenig (bis gar keinem) Geld einen wunderschönen Adventskalender zaubern kann.
Ich erinnere mich noch daran, dass ich früher immer von der Sparkasse einen Bilderadventskalender hatte. Hinter jedem Türchen war dort nichts weiter als ein kleines Bildchen. Das war toll. Da ich noch ein Geburtstagsgeschenk brauchte (was soll man schon Leuten schenken, die eigentlich alles haben?), entschied ich mich, selbst so einen Kalender zu gestalten.Alles, was man dafür benötigt, sind zwei Blatt Papier (völlig egal, was; nur transparent sollte es nicht sein und wenn man drauf malen kann ist es auch nicht verkehrt), Stifte (ob bunt oder nicht ist wohl Geschmackssache), Kleber und einen schmalen Cutter. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass jeder irgend eine Art Stifte (z.B. Buntstifte) und zumindest weißes Papier zu Hause hat. Ein Klebestift findet sich meistens auch noch irgendwo. Falls nicht, bekommt man alles in ausreichender Qualität zusammen für einen geringen Betrag bei Pfennigpfeiffer oder MäcGeiz (plus: es ist eine Anschaffung, die sich auf Weite Sicht lohnt, da man immer mal wieder Papier oder Stift oder Kleber gebrauchen kann). Wie es mit Preisen für schmalere Cutter aussieht, weiß ich jetzt nicht so genau, aber „normale“ gibt es für €1,- im Baumarkt. Mit denen geht es auch, man muss dann nur ein bisschen vorsichtiger sein.
Alles, was jetzt noch fehlt, ist ein bisschen Kreativität. Auf das eine Blatt Papier malt man ein nettes Weihnachts- oder Wintermotiv. Auf dem Motiv zeichnet man dann die Türchen ein. Nur die Türchen paust man auf das zweite Blatt Papier durch und malt in jedes Türchen ein kleines, neckisches Bild (oder schreibt ein Sprüchlein hinein, oder man macht einen π-Kalender, bei dem hinter jedem Türchen eine Nachkommastelle der schönsten Zahl der Welt steht). Weihnachtstrümpfe, Engel, Kerzen, Kugeln, Schneemänner, Rentiere und all die anderen kleinen Dinge, die man mit Weihnachten verbindet. Natürlich kann man auch einen thematisch nicht so weihnachtlichen Kalender gestalten. Letztlich ist das jedem selbst überlassen und kann auch von der Person abhängen, für die der Kalender ist. Ich habe mich für meinen Kalender für etwas klassisch-weihnachtliches entschieden. Das Deckblatt seht ihr oben (die Türchen poste ich jetzt natürlich nicht, vielleicht stolpert der Beschenke ja über meine Seite und ich will ihm natürlich nicht die Überraschung verderben). Bevor nun die beiden Blätter zusammengeklebt werden, müssen die Türchen noch so hergerichtet werden, dass man sich auch öffnen kann. Dazu braucht man den Cutter. Entscheidet euch, in welche Richtung das Türchen aufgehen soll und schneidet mit dem Cutter die drei entsprechenden Seiten ein. Mit Hilfe eines Lineals und eines leeren Kullis oder der stumpfen Seite einer Schere kann man die Seite, die nicht eingeschnitten wurde, vorfalzen. So kann man das Türchen leichter aufklappen.
Jetzt werden Deckblatt und Türchenblatt zusammengeklebt und fertig ist ein sehr persönlicher Adventskalender.
Für alle, die etwas mehr Geld investieren wollen, biete ich den Knallbonbon-Adventskalender.
Dafür ist Planung nötig, denn man braucht 24 leere Klopapierrollen. Ich mit meinem Einpersonenhaushalt, der gelegentlich Besuch hat, habe es locker geschafft, von Beginn des Jahres bis November genügend Rollen zusammenzubekommen. Man muss nur dran denken, die Rollen nicht wegzuwerfen und allen anderen im Haushalt Bescheid sagen, dass sie das auch nicht tun sollen.
Zum Verpacken habe ich Krepppapier in weiß, rot und grün genommen. Keine der Rollen, die ich gekauft habe, ist davon alle geworden. Ich schätze, dass man mit zwei Rollen Krepppapier hinkommt, wenn man den Kalender nicht dreifarbig haben will, so wie ich.
Weiterhin habe ich verwendet: je einen A4-Bogen Fotokarton in rot, grün und weiß, Sternensticker für die Deko, ausgedruckte Zahlen, Häuser und andere Weihnachtsornamente für die Dekoration, Transparentpapier, Bindfaden, kleine Christbaumkugeln, Kleber (viiiiiiiel Kleber), eine kleine Lichterkette (10 Birnen, batteriebetrieben) und ein Kistchen, das ich bei Lidl mitgenommen hab (ab und zu stellen die leere Bananenkisten und so hin, die man sich dann mitnehmen kann).
Und natürlich Dinge, mit denen ich den Kalender gefüllt habe. Dies liegt wiederum an euch. Mein Freund, für den ich den Kalender gebastelt habe, mag Lakritz und Gummitiere, demzufolge hat er Lakritz und Gummitiere in seinem Kalender. Fertig sah das Ganze dann so aus:
Und hier kann ich nur sagen: Der Inhalt muss nicht teuer sein. Man kann ebenso wieder kleine Bildchen malen oder nette Botschaften im Kalender unterbringen. Wenn sich der oder die Glückliche nicht über einen selbstgemachten Kalender, der offensichtlich viel Mühe gemacht hat, nicht freut und rummosert, dass das zu billig ist oder was auch immer, dann hat diese Person meiner Meinung nach keinen Kalender verdient. Es kommt schließlich nicht darauf an, wie viel Geld man für seine Lieben ausgibt. Mit Geschenken halte ich es übrigens genauso, sei es zu Weihnachten oder zu sonstigen Anlässen. Aber das ist irgendwie schon wieder ein Thema für sich.
Darüber können wir in zwei Wochen, wenn der Geschenkewahn wieder Einzug in deutsche Wohnzimmer gehalten hat, noch einmal sprechen.

Bis dahin wünsche ich euch eine besinnliche Adventszeit <3 Aly P.S. Und wehe einer kommt jetzt mit: Ich kann doch aber gar nicht malen! Vorher schickt mir lieber eine Mail und ich sende euch meinen gemalten Kalender als PDF zum Ausdrucken und zusammenkleben :P

Ferrero-Projekt: Erste Themenwoche


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Etwas verspätet gibt es meine Ergebnisse zur ersten Themenwoche des Ferrero-Bastelprojektes. Pünktlich fertig hatte ich die Sachen, aber dann hatte ich wichtigeres zu tun (Referat und soziale Kontakte pflegen).
Üppig waren meine Ideen dann auch nicht, aber zufrieden bin ich dennoch.
Ich habe mich auf den Brauch Adventskalender gestürzt. Ich mag Adventskalender. Ich mag es auch, selber Adventskalender zu gestalten. Vor ein paar Jahren haben meine Freundinnen allesamt einen handgemachten Adventskalender bekommen; meinem Papa habe ich mal ein Weihnachtsdorf gebastelt; mein Freund bekam letztes Jahr einen Weihnachtszug. Bei der Vorgeschichte war es nur nahe liegend, dass ich auch für das Ferrero-Projekt etwas in die Richtung machen würde.
Ich habe natürlich keinen kompletten Adventskalender gemacht, sondern nur ein paar Anregungen dahergezaubert. Eine ist sogar multifunktional und deckt ein anderes traditionelles Gebiet der Weihnachtszeit ab: die Baumdekoration.

Bald nun ist Weihnachtszeit ...
Türchen 1: Geheimnisvolles Tütchen
Türchen 2: Tütchen mit Guckloch
Türchen 3: Kugelspaß

Die Tütchen sind aus Bastelkarton und mit Hilfe einer Schablone von Rayher gemacht. Die Schablone bietet zwei Varianten: mit Guckloch und ohne (und ja, in dem ohne Loch ist auch ein Ferrero Küsschen drin!). Ich persönlich finde die geheimnisvolle Variante hübscher, was allerdings weniger damit zu tun, dass ich nicht möchte, dass man schon sieht, was im Türchen ist, sondern dass mir das Loch selbst nicht gefällt. Vielleicht, wenn es ein Herzchen oder Stern wäre. Ich empfehle, festeres Bastelpapier (z.B. solches für Scrapbooking) zu nehmen. Je nachdem ob man sich für buntes, gemustertes oder unifarbenes Papier entschieden hat (oder ob man noch Lust hat), kann man die fertigen Tütchen noch nach Herzenslust verzieren. Ich habe noch ein paar goldene Sterne aufgeklebt. Natürlich darf auch die Nummer am Türchen nicht fehlen. Hier zeigt sich ein großer Vorteil vom geheimnisvollen Tütchen: Man kann es einfach vorne draufkleben. Für die Zahlen habe ich die Schablonen für den Cupcake-Kalender der Dekotipps von Ferrero benutzt. Ursprünglich wollte ich die Idee auch umsetzen, aber Gott allein weiß, was für Muffinformen die da haben. Für meine Förmchen waren die viel zu klein. Somit fiel das flach.
Jetzt braucht ihr nur noch ein bisschen Zeit und die Muße, 24 Tütchen zu machen. Ferrero Küsschen passen perfekt rein ^^

Für einen kugeligen Adventskalender oder eine Baumdeko zum Naschen benötigt man viele teilbare Kunststoffkugeln und Engelshaar. Das Engelshaar sollte ein bisschen zur bevorzugten Befüllung passen, so sieht es dann harmonischer aus. Oben noch ein bisschen Geschenkband dran (oder Satin band, wenn es an den Baum soll) und voilà! Fertig ist eine einfache und bezaubernde Deko- und Verpackungsidee.

So. Das war es auch schon zur ersten Themenwoche. Zuletzt noch ein großes Dankeschön an meinen Freund, der so lieb war und meine Bastelsachen für mich fotografiert hat. Du bist der beste :*

Yours, Aly <3

Ideen für kalte Tage: Adventskalender Türchen 13

Die 13! Ich bringe Unheil und so. Nein, Spaß. Ist ja nicht mal Freitag. Seid ihr eigentlich abergläubisch bei solchen Sachen? Ich persönlich mag die 13 und deswegen freue ich mich, heute das 13. Türchen mit und für euch zu öffnen.
Auch heute werde ich wieder handarbeitstechnisch aktiv mit euch. Allerdings ohne viele Bilderchen (so viel wäre da wahrscheinlich nicht zu erkennen, da ich zumindest heute keinen Strickkurs mit euch machen möchte).
Also holt die Stricknadeln raus und los geht's!

~Weihnachtliche Baskenmütze~

Ihr braucht:

  • 7 Spielnadeln Stärke 3 (ein Nadelspiel mit 5 Nadeln reicht auch, ist aber etwas komplizierter)
  • ca. 50 g Wolle für Nadelstärke 2.5 – 3; Lauflänge ca. 400 m auf 100 g; Maschenprobe: 36 Maschen x 44 Reihen = 10 x 10 cm (ich habe vor 2 Jahren bei Buttinette das Weihnachtssocken-Wolle-Paket gekauft und nun endlich mal verwendet)
  • Wollnadel oder andere Nadel ohne Spitze

Prinzipiell kann man jede Art von Wolle nehmen. Wenn ihr dickere habt, müsst ihr nur die Maschenzahl entsprechend anpassen (und natürlich auch dickere Nadeln nehmen). Besonders hübsch sieht natürlich bunte Wolle aus, bei der die Streifen aus „dem Knäuel kommen“. Da gibt es besonders bei Sockenwolle eine große Auswahl.

Wie wird’s gemacht?

  • auf 4 Nadeln verteilt 116 Maschen anschlagen (= 29 Maschen pro Nadel) und zur Runde schließen; die 116 Maschen entsprechen etwa 53 cm, mit Hilfe der Maschenprobe, die auf die Banderole eines Wollknäuels aufgedruckt ist, könnt ihr die Maschenzahl ggf. anpassen, wenn ihr dickere/dünnere Wolle habt
  • etwa 3 cm im Rippenmuster (= 2 Maschen rechts, 2 Maschen links) stricken (bei mir waren das 11 Runden)
  • in der nächsten Runde wie folgt arbeiten:
    1. 1 Masche rechts stricken
    2. 1 Masche rechts verschränkt aus dem Querfaden zunehmen
    3. 2 Maschen rechts stricken
    4. 1 Masche rechts verschränkt aus dem Querfaden zunehmen
    5. 2 Maschen rechts stricken
    6. 1 Masche rechts verschränkt aus dem Querfaden zunehmen
    7. 1. – 6. wiederholen bis zum Rundenende
  • die jetzt 186 Maschen gleichmäßig auf 6 Nadeln verteilen (= 31 Maschen pro Nadel)
  • nun etwa 10 cm glatt rechts stricken (ich hab einen recht großen Kopf und bei mir reichte das so aus)
  • ab jetzt in jeder Runde die letzten beiden Maschen einer Nadel zusammenstricken bis auf jeder Nadel noch 1 Masche ist
  • über die letzten 6 Maschen noch 7 Runden arbeiten
  • Maschen mit dem Arbeitsfaden zusammenziehen und alle Fadenenden vernähen

Und fertig ist eure Baskenmütze!
Ich fand, es ging erstaunlich schnell. Ich würde sagen, ich habe zwei Nachmittage intensiv daran gearbeitet (wenn man es zusammenrechnet). Also nicht so viel Zeitaufwand und leicht war es zu dem auch. Sechs Nadeln können zwar manchmal etwas nerven, aber das Ergebnis macht das wett.
Ich wollte es erst mit nur vier Nadeln durchziehen, habe mich aber aufgrund der hohen Maschenzahl pro Nadel und der leichteren Maschenabnahme habe ich mich dann jedoch dagegen entschieden. Nachdem mir ständig fast Maschen von der Nadel gefallen sind und ich mir ein zweites Nadelspiel in Stärke 3 gekauft hatte.

Apropos Nadeln: Es gibt ja die richtig teuren und günstige von MäcGeiz oder Pfennigpfeiffer. Ich habe hauptsächlich die günstigen von letzteren Anbietern. Ich bin mit denen vollkommen zufrieden. Bei Wolle bin ich mir noch nicht so sicher. Das nächste Modell habe ich mit Markengarn gearbeitet und muss sagen … wow. Das ist echt ein gewaltiger Unterschied.

~Kapuzenschal~

Ihr braucht:

  • 7 Knäule Lana Grossa Mille II (5 für den Schal, 2 für die Kapuze)
  • Rundstricknadeln Stärke 8
  • große Wollnadel

Die kontrastfarbige Kapuze ist bei mir ein wenig aus der Not geboren, weil die dunklere Farbe im Wollladen meines Vertrauens zur Zeit nicht nachgeliefert wird. Da der Schal aber ein Geschenk für jemanden zu Weihnachten ist, habe ich dann eben einen anderen Ton genommen. Sieht aber auch toll aus :)
Ich habe diese Anleitung als Grundlage für den Kapuzenschal genommen. Bei der Kapuze habe ich versucht, die Maschenzahl und Reihenzahl an meine Garnstärke anzupassen. Die Taschen habe ich weggelassen. Genauso wie die Ohren. Schwiegermama in Spe mag zwar Katzen, aber das erschien mir dann doch unpassend :P
Man sieht ein bisschen aus wie Altaïr, wenn man die Kapuze auf hat :D

Anleitung:

  • Schal
    • 26 Maschen anschlagen, davon sind 2 für den Rand und 24 für das Rippenmuster; wenn ihr euren Schal breiter oder schmaler wollt, schlagt 24 ± Vielfache von 4 + 2 Maschen an, das sorgt dafür, dass der Rand gleichmäßiger wird
    • der Rand wird sowohl in Hin- als auch in Rückreihe folgendermaßen gearbeitet:
      • 1 Masche der Reihe mit dem Faden vor der Arbeit wie zum Linksstricken abheben (aber nicht stricken)
      • letzte Masche der Reihe rechts stricken
    • Hinreihe: Rippenmuster mit 2 Maschen rechts, 2 Maschen links, beginnend mit den rechten Maschen
    • Rückreihe: wie Hinreihe
    • wiederholen, bis 5 Knäule Mille II fast verbraucht sind (wenn ihr tatsächlich damit arbeitet, sollte der Schal nicht viel kürzer werden, ansonsten kann man ihn am Ende nicht zubinden)
    • zu guter Letzt noch die Maschen abketten
  • Kapuze aus 2 Teilen
    • 22 Maschen anschlagen, dabei einen langen Faden lassen (zum späteren Zusammennähen
    • etwa 21 cm glatt rechts stricken
    • ab hier die Zunahmen wie in der verlinkten Anleitung arbeiten (ich habe jeweils die letzten beiden Zunahmen ausgelassen), nach dem Abketten ebenfalls den Faden sehr lang lassen
  • die Kapuzenteile rechts auf rechts mit einem Fadenende zusammennähen
  • den Schal in der Mitte falten und die Kapuze aufstecken (am besten fixiert sich das Ganze mit Sicherheitsnadeln) und mit Fadenenden festnähen
  • enden und freuen, dass man fertig ist

Man muss natürlich nicht die Fadenenden zum Festnähen nehmen, aber da man die sowieso irgendwie vernähen muss, ist das eine perfekte Gelegenheit, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.
Ich kann beim besten Willen nicht sagen, wie lange es dauert, den Schal zu machen. Ich habe fünfmal neu angefangen, weil ich nicht zufrieden war mit dem Muster, das ich gewählt hatte, weil mir der Schal zu breit war, weil mir der Rand nicht gefallen hat. Hier zeigt sich die gute Qualität der Wolle: sie hat das anstandslos mitgemacht.
Für die Kapuze habe ich inkl. Nähen etwa vier bis fünf Stunden gebraucht.
Es gibt auch Anleitungen, bei denen die Kapuze nicht extra gestrickt wird, sondern zusammen mit dem Schal. Schaut einfach mal im Netz umher.

Und zu guter Letzt noch ein Ausblick auf mein aktuelles Mützenprojekt:

Das erste Mal mit Zopfmuster. Macht Spaß, ist aber auch etwas anstrengender. Zumindest immer in der Runde, in der „gezopft“ wird. Nicht schwierig, nur etwas anstrengender, weil man immer wieder Maschen von einer Nadel auf die andere schiebt und aufpassen muss, dass die dann korrekt vor oder hinter der Arbeit liegen.

So, ich hoffe, die ein oder andere greift nun tatsächlich zu Wolle und Nadel und nutzt einen bitterkalten Abend um ein wenig zu stricken.
Morgen findet ihr euer Türchen hier.
Ich wünsche euch weiterhin eine tolle Adventszeit <3

Yours,
Aly <3

Blogger-Adventskalender: 1.Dezember

Adventskalender
Nun ist er da, der 1. Dezember 2012 und ich habe die große Ehre, das erste Türchen des Adventskalenders für euch zu sein.
Ich musste nicht lange überlegen, was ich für machen wollte: Ich werde heute mit euch basteln. Und was wir machen, ist ein echter Allrounder. Man kann ihn zum Dekorieren nehmen, verschenken und zur Not sogar auf dem Weihnachtsmarkt verkaufen (zumindest darf man hier bei mir Non-Food ohne Genehmigung aus einem Bauchladen heraus verkaufen).
Einen Tusch bitte für den Aurelio-Stern (oder Bascetta-Stern, je nachdem wen man fragt):
Aurelio
Eigentlich ist er gar nicht so schwer, nur ein wenig zeitaufwändig. Aber wert ist er den Aufwand auf jeden Fall (ich weiß gar nicht genau, wie viele ich insgesamt schon gemacht hab), denn er sieht einfach toll aus. Und durch verschiedene Materialien bieten sich einige Möglichkeiten, was man am Ende mit ihm macht.
Was ihr braucht:

  • 30 Blatt quadratisches Papier
    • für den Anfang ist wohl ein Quadrat der Größe 10 x 10 cm am besten geeignet, das ist nicht zu groß und nicht zu klein
    • in Bastelläden finden sich viele sehr schöne, aber auch sehr teure Papiersets extra für die Sterne; mein Tipp hier: ein farbiger Notizzettelklotz ist (fast) genauso gut (der Beispielstern besteht auch aus Notizzetteln)
    • das Papier sollte nicht zu stark sein (mein Papierset aus dem Bastelladen hat 100 g/qm, mehr würde ich nicht empfehlen)
  • ein bisschen Geduld und Zeit

Und dann kann es los gehen.
Der Stern besteht aus 30 Segmenten, die alle auf die selbe Weise gefaltet werden.
1. Schritt

Papier in der Mitte falten und wieder auseinander klappen

2. Schritt

2 gegenüberliegende Ecken zur Mitte falten (ob ihr nun die nehmt, die ich angedeutet hab oder die anderen, ist prinzipiell egal, ihr müsst es nur bei allen Teilen gleich machen; wenn ihr die anderen nehmt, wird das Teil spiegelverkehrt zu meinem).
Sollte dann in etwa so aussehen:

Anschließend das Papier umdrehen.

3. Schritt

Die rechte untere Ecke und die linke obere Ecke zur Mitte falten.

Und wieder umdrehen.

4. Schritt

Entlang der gestrichelten Linien falten.


Und wieder umdrehen (hoffentlich habt ihr noch keinen Drehwurm).

5. Schritt

Die überstehenden Papierenden rechts oben und links unten möglichst dicht zur Mitte falten.

6. Schritt

So rum, wie es jetzt liegt, in der Mitte zusammenklappen, sodass ein Dreieck entsteht.

Nun ist das erste Grundelement fertig, fehlen nur noch 29. Danach kann man das im Schlaf. Versprochen.
Wenn ihr das zweite fertig habt, stellt sich euch mal so nebeneinander

Es ist wichtig, dass sie gleich aussehen, wenn sie „in die gleiche Richtung schauen“. Falls das nicht der Fall ist, kann man die Teile nachher nicht zusammenstecken. Aus meiner Erfahrung faltet man aber intuitiv immer auf die gleiche Weise ^^. (Kompliziert wird es nur, wenn man jemandem helfen soll, der spiegelverkehrt gefaltet hat … .)

Nun geht es ans Zusammenstecken:
Für eine Spitze des Stern werden drei Segemente zusammengesteckt.
Zur besseren Unterscheidung habe ich drei verschieden farbige Segmente genommen.

Wenn man die Segmente ein bisschen auffaltet, sieht man, dass sie drei Flächen haben.

Es wird so zusammengesteckt, dass Fläche 1 des oberen Segments auf Fläche 2 des unteren aufliegt und Fläche 2 des oberen auf Fläche 3 des unteren.


Man schiebt das dann soweit es geht zusammen.
Mit dem dritten Segment wir genauso verfahren. Jetzt ist das grüne Segment unten und das orangefarbene oben.

Zum Schluss müssen noch das blaue und das orangefarbene Segment verbunden werden. Hier ist jetzt das blaue oben und das orangefarbene unten.
Die fertige Spitze sollte dann etwa so aussehen.

Wenn ihr erstmal die erste Spitze geschafft habt, ist der Rest ganz einfach. Es ist ein wenig fummlig, aber mit Geduld und ein bisschen Übung klappt es.
Jetzt nehmt ihr euch einen der abstehenden Zacken und bastelt dort die nächsten zwei Segmente ran und dann immer so weiter.
Wenn es an einer Stelle dann mal so aussieht:
,
also vier Spitzen vorhanden sind, steckt ihr wie eingezeichnet deren untere Zacken zusammen, sodass ihr fünf fest verbundene Spitzen erhaltet.

Dies hat seinen Grund, denn egal von welcher Seite ihr auf den Aurelio-Stern schaut, es schauen immer genau fünf Spitzen direkt zu euch zurück :)
Irgendwann solltet ihr dann alle 30 Segmente verbaut haben und steht nur noch vor der Herausforderung, die letzten drei Zacken miteinander zu verbinden.

Hier ist nochmal etwas Fingerfertigkeit gefragt, aber wenn ihr bis hierher durchgehalten habt, ist das kein Problem mehr.

Und nun seid ihr auch schon fertig und habt einen wunderschönen Aurelio-Stern gebastelt!

Ideen zum Aurelio-Stern:

  • man kann auch schon bei den fest verbundenen fünf Spitzen aufhören und diesen Stern zB auf eine Geschenkverpackung kleben oder ein Keilrahmenbild damit gestalten (hab ich letztes Jahr im Bastelladen gesehen, sieht sehr schick aus)
  • Papiergröße variieren, um kleinere oder größere Sterne zu bekommen (bei 5 x 5 cm wird es aber schon fast unangenehm klein, aber es geht)
  • man kann auch eine Stern-Lichterkette machen; dazu verwendet ihr Transparentpapier sowie zB eine LED-Lichterkette und müsst, bevor ihr die letzten drei Zacken verbindet, ein Lämpchen in den Stern stecken (in jedem „Ring“ aus fünf Spitzen ist ein kleines Loch, wo alle Segmente aufeinander treffen, genau dort muss das Lämpchen rein)
  • aus Goldpapier gemacht gibt der Stern eine tolle Spitze für einen Weihnachtsbaum ab

So, nun wünsche ich euch viel Spaß und Erfolg beim Basteln sowie eine schöne Adventszeit!
Euer nächstes Türchen könnt ihr morgen bei Zauberschwalbe öffnen.

Yours,
Aly <3