#Primania


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primaniaOkay, nehmen wir gleich den tollen Hashtag, der einen wahrscheinlich in jeder Umkleidekabine angelacht hat, als Titel. Etwas besseres fällt mir grad sowieso nicht ein. Und passend ist es wahrscheinlich tatsächlich.

An Primark scheiden sich die Geister, so scheint es. Die Fililale im schönen Leipzig eröffnete letzte Woche mit großem Tohuwabohu, Greenpeace-Gegenaktion und Straßenprotest.

crimemark

Vier Etagen, 60 Kassen (das Fernsehen berichtete) und Berge von Klamotten und Chichi, von dem wir bisher nicht wussten, dass wir ihn haben wollen. „Ich geh‘ mal eben kurz zu Primark“, dachte ich heute, weil ich sowieso in die Stadt musste. Betonung auf kurz. Aus diesem kurz wurde eine Stunde, nach der ich nicht so genau wusste, was ich davon halten sollte. Ich glaube, ich muss noch eine Nacht darüber schlafen und irgendwann nochmal hin, bevor ich ein abschließendes Urteil fällen kann.
Das heute war mein zweites Primark-Erlebnis, dieses Mal mit mehr Zeit im Gepäck. Das Ding ist riesig und trotzdem hat man das Gefühl, zwischen den Ständern völlig beengt zu sein. Große Taschen (etwa wie man sie dort für seine potentiellen Einkäufe am Eingang bekommt) sollte man eigentlich meiden. Gut, dass ich meine nach der Umkleidekabine nicht wieder gesehen habe. In welche ich übrigens meine „8 Lieblingsteile aus meinem Einkaufskorb“ mit nehmen darf. Ich weiß nicht genau, was mit den anderen passieren würde. Werden wahrscheinlich gleich verbrannt. Also besser, man packt sich nicht mehr in den Korb, als man anziehen kann (1 Shirt + 1 Hose + 1 Jacke + 1 Paar Socken + 1 Unterhemd + 1 BH + 1 Höschen + 1 Paar Schuhe = 8 Teile, mehr geht ja eh nicht. Hoffentlich zählen Socken nicht als 2 Teile …). Ist auch besser so, bei All-You-Can-Eat-Buffets muss man ja mittlerweile auch Strafe zahlen, wenn die Augen größer sind als der Magen. Und wie bereits gesagt, sollte man den Korb eh weglassen. Mehr als acht Teile tragen wird dann von vornherein kompliziert. Jedenfalls guckte mich die Dame leicht irritiert an, weil ich mich mit nur vier Teilen im Korb zur Anprobe gewagt hatte. Und davon habe ich eins dann sogar nicht mitgenommen!
Die Auswahl ist schon hübsch. Gerade Basics bietet Primark in Hülle und Fülle, breiter Farbpalette und unterschiedlichen Schnitten. Über den Preis muss ich wohl keine Worte verlieren. Ich habe jetzt vier neue Basics im Schrank (bzw. im Wäschekorb, weil sie erst noch gewaschen werden) und ein bisschen Chichi mehr.


Jeder soll über Primark denken, was er will, aber einen positiven Aspekt kann niemand bestreiten (und das haben sie allen anderen voraus):
Hier wird der Einkauf in Papiertüten gepackt!

Yours, Aly <3

Ein Gedanke zu „#Primania

  1. Hallöchen,
    da hast du Recht, die Papiertüten sind wirklich klasse. (Und praktisch um sie später für den eigenen Papiermülltransport zuhause zu verwenden.) Für billige Unterwäsche und Schlafanzughosen eignet sich Primark auch hervorragend. Und für Accessoires, die nur für eine Mottoparty gekauft werden sollen und dann kaum mehr getragen werden. Oh, und wenn man sich in der Stadt beim Eis essen bekleckert und dann schnell ein neues Verlegenheitsoberteil braucht, um sich nicht mit seinem Fleck schämen zu müssen.
    Da ich den Laden schon etwas länger aus Frankfurt kenne, kann ich noch ergänzend hinzufügen: Die Ware hält erstaunlich lange und man bekommt (ich bekomme) keinen Ausschlag davon.
    Nur das Gefühl ist halt nicht so gut, dort so billig einzukaufen. Und der Blick auf viele andere, gierige Kunden, die sich nicht sattkaufen können. (In Frankfurt bekam man da vor der Limitierung auf 8 Stücke zu hören: „Ey, ja, isch habe jetz voll billisch nua 100 Euro oda so für so fünf Oberteile und zwei Kleider, alta.“ Und dann anerkennend: „Voll gut, ey, isch hab zweihundert oda so, aba da sind noch Schuhe und Taschen und so.“ Und dann hängt man das eine, ganz nette Oberteil, das man inzwischen selbst gefunden hat, doch wieder an irgend einen Haken zurück, weil man da doch nicht dazu gehören möchte :-P
    Liebste Grüße aus Hochheim <3

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