Montagsfrage #13

montagsfrage_bannerGuten Morgen, meine lieben Lesemäuse!
Die Nacht hat eine Abkühlung gebracht und so kann man hier frisch in die neue Woche starten. Es ist zwar etwas trüb, aber den Preis zahle ich bereitwillig, wenn ich dafür ordentlich durchlüften kann. 28°C im Wohnzimmer sind nicht schön. Wie ist das Wetter bei euch?
Die heutige Montagsfrage ist sehr interessant und ich muss sagen, dass mich eure Antworten dazu auch sehr interessieren würden.

Welche Rolle spielt beim Buchkauf der Preis für dich?

Ich kann verstehen, dass sich diese Frage Svenja aufgedrängt hat, steht doch sicher jeder von uns ab und zu in der Buchhandlung vor dem Regal und überlegt hin und her, ob er das Buch kauft.
Wie auch bei ihr spielt der Preis für mich eine nicht unerhebliche Rolle bei der Entscheidung.
Allerdings hat das eher weniger bis gar nichts mit der Seitenzahl zu tun. Es kommt darauf an, wie sehr ich das Buch haben möchte und was ich davon erwarte.
Wenn ich das Buch unbedingt haben möchte und weiß, dass es mir gefällt, spielt der Preis keine Rolle. Ich schaue maximal, ob es aktuell verschiedene Ausgaben gibt und wähle dann die günstigere (wie damals, als ich Der Hobbit nochmal kaufen musste, weil ich mit Erschrecken feststellen musste, dass die dtv-Übersetzung gruselig ist), ähnlich wie wenn man sich zwischen Hardcover und Taschenbuch entscheidet. Wobei ich hier auch sagen muss, dass ich manche Bücher lieber als Hardcover habe und dann auch bereit bin, mehr Geld auszugeben.
Wenn ich mir aber nicht sicher bin, stelle ich das Buch lieber wieder ins Regal und gehe in die Bibliothek, gerade, wenn es sich um ein teureres Exemplar handelt. Es ist schon öfter passiert, dass mich ein solches Buch dann so enttäuscht hat, dass es mich unnötig mehr geärgert hätte, wenn ich dafür auch noch Geld ausgegeben hätte. Gerade bei Handarbeitsbüchern, die gerne mal etwas mehr kosten, bin ich geizig, denn da möchte ich wirklich nur die haben, bei denen ich weiß, dass es sich für mich lohnt. Um das zu entscheiden, brauche ich mehr Zeit als das bisschen, das man sich im Buchladen nimmt. Wie gut man mit den Anleitungen zurecht kommt, lässt sich nicht nach zwei Minuten ohne Ausprobieren sagen. Wenn ich mich dann zum Kauf durch gerungen habe, entscheidet der Preis hier nur noch darüber, ob ich das Buch sofort kaufe oder mir noch Zeit lasse.
Ansonsten kaufe ich aus genereller Freude am Sparen gerne aus der Mängelkiste, denn ich hatte noch nie ein Buch, dass den Titel Mängelexemplar nach meiner Definition verdiente.
Englische Taschenbücher habe ich selten des günstigeren Preises wegen gekauft, eher weil es Bücher waren, die ich eben auf Englisch lesen wollte. Einige Ausnahmen gibt es dennoch. Gogols Dead Souls oder Kings Needful Things. Beim Russen dachte ich mir, dass es ja so oder so nur eine Übersetzung ist und es war vor meiner Kindle-Zeit.

Fazit: Die Kaufentscheidung hängt bei mir zwar auch vom Preis ab, aber mehr noch davon, wie sehr ich erwarte, dass ich das Buch mag.

Und bei euch? Was macht der Preis eines Buches für euch bei der Kaufentscheidung aus?

Yours, Aly <3

4 Gedanken zu „Montagsfrage #13

  1. Hallo Aly,
    es muss sich immer ein bisschen die Waage halten. Manches kauf ich gebrauch, manches leih ich mir, manches finder ich als Mängelexemplar, manches wandert als Hardcoverausgabe in mein Regal – es kommt halt immer auf das Buch an :-)

    LG
    Tina

  2. Hi Aly! Mir geht’s da ganz ähnlich: Wenn ich mir vorstellen kann, dass mir das Buch richtig gut gefallen wird, dann hab ich auch kein großes Problem damit den Preis zu zahlen. Falls man es dann auch noch als Mängelexemplar oder so entdeckt, umso schöner!
    Ein Buch auszuleihen, um es „auszuprobieren“ ist auch eine gute Methode. Mir ist es schon ein paar Mal passiert, dass ich es mir dann danach gekauft habe, weil es mir so gut gefallen hat.

    LG Cindy

  3. Hey Aly,

    mir geht es ähnlich wie dir, die Seitenzahl spielt für mich keine Rolle beim Preis. Für Ray Bradburys „Fahrenheit 451“ habe ich z.B. nur 6€ bezahlt, das Buch war aber so gut, dass ich auch bereit gewesen wäre, mehr zu blechen.
    Bei deutschen Büchern versuche ich durchaus, zu sparen und eher gebrauchte Bücher zu erwerben, allerdings soll mir das Bücher shoppen ja auch noch Spaß machen und bequem sein, deswegen verzichte ich mittlerweile z.B. auf eBay-Auktionen. Außerdem kaufe ich nur sehr selten HCs, nicht nur, weil sie teurer sind, sondern auch, weil ich sie im Alltag recht unpraktisch finde.
    Englische Taschenbücher liebe ich, weil sie all das erfüllen, was mir beim Buchkauf wichtig ist: Miniformat, leicht, günstig, Originalinhalt. Deswegen entscheide ich mich immer öfter für englische TBs. :)

    Viele liebe Grüße,
    Elli

  4. Hallo liebe Aly,

    genauso geht es mir auch, kann Deine Meinung nur so unterschreiben.

    Liebe und sonnige Grüße,
    Tanja ☼

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