Gemeinsam lesen #31

BücherIch langweile euch jetzt wieder mit dem gleichen Buch wie in den vergangenen Wochen. Mir ist wieder ein Harry Potter dazwischen gekommen. Aber jetzt gibt es erstmal nur noch Das Hohe Haus und ich fange den dritten Harry Potter erst an, wenn ich damit fertig bin. Prinzipiell ist es aber auch nicht so schlimm, habe ich doch die vierte Frage, die jede Woche anders ist. Und vielleicht ist ja auch der eine oder andere dabei, der heute zum ersten Mal bei mir herumstöbert.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Roger Willemsen: Das Hohe Haus – Ein Jahr im Parlament, S. 244 (Zumindest kann ich trotz Harry-Potter-Intermezzo nennenswerten Fortschritt vorweisen.)

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Mit Reinhard Grindel (CDU/CSU) aber wird das Latente des Themas schließlich akut. (S. 244)

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Manchmal fühle ich mich beim Lesen sehr an eine typische Hörsaal-Situation erinnert. Nur dass der Hörsaal meistens voll ist und gefühlt 100 Leute Desinteresse demonstrieren. Ansonsten sehr ähnlich, auch wenn die wenigsten Studenten wohl tatsächlich wichtigeres zu erledigen haben, als die Politiker, die nicht zu Sitzungen erscheinen.

4. Schreibt ihr euch gerne Zitate aus Büchern ab? Sammelt ihr sie und habt ihr vielleicht sogar ein Lieblingszitat?
Zitate schreibe ich tatsächlich meist nur für Rezensionszwecke ab. Ich markiere mir zwar gerne Stellen, tue dies aber auch hauptsächlich, wenn ich mit dem Kindle lese, da es da wunderbar bequem geht. Bei Büchern zu denen eine Rezension geplant ist, habe ich Post-its griffbereit, um etwaige Kandidaten zu kennzeichnen.
Ein Lieblingszitat generell habe ich nicht, maximal eines für jedes Buch, da viele Sachen einfach nur im Kontext des Buches die richtige Wirkung haben. So ist der letzte Satz in Der Herr der Ringe für mich ein perfekter letzter Satz. Schriebe ich ihn hier jedoch ohne Kontext nieder, verstünde niemand, was daran so toll und besonders ist. Dass es kontextunabhängig aber immer noch sinnvoll und gut ist, macht für mich ein solches Zitat aus, das ich mein Lieblingszitat nennen würde.
Müsste ich mich jetzt entscheiden, ich nähme wohl folgendes:

„[…] Menschen brauchen … Hirngespinste, um sich das Leben erträglicher zu machen.“
[…] Nein. Menschen brauchen solche Dinge, um Menschen zu sein. […] Man lernt damit an die kleinen Lügen zu glauben.
„Damit wir auch an die großen glauben können?“
Ja. Gerechtigkeit. Gnade. Pflicht. Solche Sachen.
(Terry Pratchett: Schweinsgalopp, S. 393)

Das ist jetzt zwar nicht kurz und knackig, aber ich mag es, denn ich finde, es ist durchaus zutreffend.
So, ich verspreche, nächste Woche habe ich ein anderes Buch am Wickel.

Ihr findet diese Woche die Links aller, die gemeinsam lesen bei Aleshanee.

Yours, Aly <3

Bild: RLHyde via flickr (Hooray for Creative Commons!)

5 Gedanken zu „Gemeinsam lesen #31

  1. Tja, ja, der liebe Harry, wie oft der einem dazwischen kommt ;-) Geht mir oft ähnlich. Dein anderes aktuelles Buch – grins – kenne ich noch gar nicht.
    Liebe Grüße,
    Olivia

  2. Hallöchen,

    das muss ich doch gleich mal in mein Herr der Ringe-Buch nach dem letzten Satz schauen. Ich habe letztes Jahr auch angefangen, die Harry Potter Bücher wieder zulesen. Aber im Moment ist erst mal mein Sub dran.

    LG Chrissi

  3. Haha! An das Zitat erinnere ich mich sogar, hab das Buch ja erst zu Weihnachten nochmal gelesen! Das Buch ist so genial und tiefsinnig, da stehen viele solcher tollen „Weisheiten“ drin!!! ;)

Schreibe einen Kommentar zu Olivia Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.