Flop 5 Bücher 2014

label2_finalWir kennen das ja alle: Manche Bücher nimmt man voller Vorfreude in die Hand und am Ende sind sie eine herbe Enttäuschung. Bei manchen Büchern hat man hingegen schon keine hohen Erwartungen und selbst die werden nicht erreicht. Am schlimmsten sind die Bücher, die so schlecht sind, dass man sie gar nicht erst zu Ende lesen will. Letztere habe ich bei dieser Liste außen vor gelassen.


Ich muss vorweg sagen, dass ich mich bei Platz 3 und 4 nicht wirklich entscheiden kann, welches ich nun schlechter finde. Eigentlich fand ich die beiden Plätze gleich schlecht. Daher hab ich mich für die alphabetische Reihenfolge nach Titel entschieden.

  1. Anne Sophie und Christoph Wöhrle: Digitales Verderben – Wie Pornografie uns und unsere Kinder verändert
    Die Idee erschien mir so gut und die Umsetzung war dann so schlecht. Ich habe mich in meiner Fußnote zu dem Buch schon ausgelassen und mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Ich habe das Buch zu Ende gelesen, aber das ist auch schon das einzig Positive, das ich darüber sagen kann. Eigentlich habe ich auch nur bis zum Ende durchgehalten, weil ich immer dachte: Es muss doch jetzt mal eine klare Position bezogen werden oder ähnliches. Reinste Zeitverschwendung. Finger weg!
  2. Sebastian Fitzek & Michael Tsokos: Abgeschnitten
    Ich bin ja nicht so der Thriller-Fan, aber Fitzek hat mir bis jetzt zumindest immer hinreichend Spaß beim Lesen gemacht. Dieses Machwerk fällt nun in die Kategorie Niedrige Erwartungen, die noch unterboten wurden. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass es eine Kooperation ist oder dass ich die Story so dermaßen dämlich fand. Interessanterweise ist Abgeschnitten genau das Buch, durch das ich erst auf Sebastian Fitzek aufmerksam geworden bin, da ich ihn damit im vergangenen Jahr auf der Buchmesse gesehen habe. Aber das sagt ja noch lange nichts über den Inhalt. Naja, wenigstens hat es sich schnell gelesen und somit habe ich nicht so viel Zeit damit verbracht.
  3. Stephen King: Cujo
    Okay. Das Buch war die reinste Geldverschwendung und es tut mir echt Leid um die € 4, die ich dafür ausgegeben habe. Es ist ja nicht so, dass es mich enttäuscht hat, dass der Hund „nur“ Tollwut hat (wer jetzt SPOILER! schreit: das weiß man nach knapp 30 [von über 300] Seiten). Mich hat alles andere enttäuscht. Das Buch ist wenig atmosphärisch, ganz zu schweigen vom Gruselfaktor, der quasi nicht vorhanden ist. Viel mehr ist es langatmiges Familiendrama mit flachen Charakteren, die so ziemlich jedes Klischee bedienen. Zum Glück war der männliche Hauptcharakter kein versoffener Autor.
  4. Kerstin Gier: Saphirblau/Smaragdgrün
    Ich konnte mich jetzt nicht entscheiden, welches davon schlechter war. Viele Worte darüber will ich auch nicht verlieren. Nur so viel sei gesagt: Wenn man bei einem Buch in Ich-Perspektive nur die wörtliche Rede liest und trotzdem nicht das Gefühl hat, wichtige Sachen zu verpassen, ist irgendwas gewaltig schief gelaufen.
  5. Mark Morris: Dead Island
    Okay, es ist eben das Buch zu einem Ego-Shooter, der als Handlungsgrundlage den Ausbruch des Zombie-Virus‘ auf einer Insel bietet. Dafür war es echt nicht schlecht. Aber da ich schon bessere Bücher zu Spielen gelesen habe, darf sich Dead Island in die Liste meiner Flops einreihen. Immerhin ist es das beste unter den schlechtesten und für irgendwas musste mich mich ja entscheiden.

Und zu guter Letzt noch die Bücher, die so schlecht waren, dass ich sie nicht mal bis zum Ende gelesen habe: Doctor Sleep und Alice im Zombieland. Vielleicht waren es auch noch mehr, ich bin mir grad nicht sicher. Das heißt dann wohl, dass die Bücher so richtig richtig schlecht waren.

Und das waren nun die schlechtesten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe.
Welches sind eure Flop 5? Um welches Buch sollte ich unbedingt einen ganz großen Bogen machen?

Yours, Aly <3 Hier geht es zu den Beiträgen der anderen Teilnehmerinnen:

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