Gemeinsam lesen #24

BücherEinen wunderschönes, dezembriges Guten Morgen meine Lieben!
Ich habe tatsächlich mal wieder etwas mehr gelesen in der vergangenen Woche und sogar ein Buch, das noch nicht einmal in der Liste war, durchgelesen. Nachdem ich es angefangen hatte, konnte ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Aber nicht dieses findet hier nun Erwähnung, sondern das Wanderbuch der lieben Aleshanee, das vergangene Woche zu seinem Zwischenstopp bei mir eingekehrt ist. Da es nach mir seine Reise durch Deutschland fortsetzen wird, hat es nun selbstverständlich Priorität vor den anderen Büchern und so habe ich es gestern begonnen.
Dazu habe ich für den Advent noch ein Adventskalender-Buch, das für jeden Tag eine kleine Geschichte, einen Auszug aus einem Roman oder etwas ähnliches bietet.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Lena Klassen: Wild, S. 57

Der klassische Adventskalender: 24 Geschichten bis zum Fest, Pos. 223

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Ich lächelte dümmlich. (S. 57)

Der Weihnachtsabend begann zu dämmern. (Pos. 223)

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Wild: Da ich gestern erst begonnen habe, kann ich noch nicht viel sagen. Ich finde die Grundidee interessant. Die allgemeine Namensgebung befremdet mich momentan zwar noch etwas, aber ich finde es unheimlich sympathisch, dass die Erzählerin Pi genannt wird. Immerhin ist das die schönste Zahl der Welt (ihr Name leitet sich zwar nicht davon ab, aber mir verbietet ja niemand daran zu denken). Ich bin gespannt, wie sich das mit den wilden Gefühlen noch entwickelt.

Adventskalender: Okay, die erste Geschichte war etwas nervig, weil Thomas Mann einen für heutige Verhältnisse seeeeehr gewöhnungsbedürftigen Stil hat. Zumindest für mich. Aber die Idee finde ich toll und ich bin gespannt, was sich noch so für Geschichtchen in dem Kalender verbergen.

4. Aus welcher Perspektive ist dein aktuelles Buch geschrieben? Bevorzugst du sie beim Lesen oder ist es dir egal?
Das aktuelle Buch ist aus der Ich-Perspektive erzählt. Davon hatte ich dieses Jahr eindeutig ein paar Bücher zu viel *seufz*
Ich persönlich bevorzuge aber eher den auktorialen Erzählstil. Das liegt hauptsächlich daran, dass es schwierig ist, einen guten Ich-Erzähler zu schaffen. Denke ich an die Bücher zurück, die ich dieses Jahr gelesen habe und die in Ich-Perspektive geschrieben waren, fallen mir jetzt nur zwei ein, die dadurch einen Mehrwert hatten. Der Rest hätte genauso gut (oder schlecht) mit einem auktorialen Erzähler funktioniert. Das nimmt dann dem Ich-Erzähler die Existenzberechtigung (oje, klingt das jetzt böse …).

Ihr findet die Links aller, die gemeinsam lesen bei Aleshanee.

Yours, Aly <3

Bild: RLHyde via flickr (Hooray for Creative Commons!)

3 Gedanken zu „Gemeinsam lesen #24

  1. Guten Morgen!

    Ahh, Wild *g* Ich bin ja schon sehr gespannt, wie es dir gefallen wird :) Es wurde ja schon öfters gesagt, dass das Schema bekannt ist, ich hatte bisher aber noch nichts in dieser Art mit Gefühlen gelesen. Hoffe sehr, dass es dich auch so begeistern kann ^^

    Ich denke auch, dass die Ich-Perspektive nicht so einfach zum Umsetzen ist, auch deshalb, weil man sich ja auf keine anderen Schauplätze beziehen kann, die nicht von dieser Figur „gesehen“ oder „besucht“ werden. Bis jetzt hab ich allerdings schon sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

    Liebste Grüße, Aleshanee

  2. Hallöchen Aly! ☺
    Schön, du liest gerade ein Adventkalender-Weihnachtsbuch. Das hatte ich vor zwei Jahren auch (Wunder einer Winternacht von Marko Leino). Dieses Jahr gibt es bei mir zwar auch zwei Weihnachtsbücher, aber nicht in Adventkalenderform.
    Mich persönlich würde der Stil von Thomas Mann wahrscheinlich nicht stören, ich weiß ja schon im Vorhinein, worauf ich mich da einlasse..^^

    Alles Liebe ♥,
    Janine

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