Gemeinsam lesen #5

Bücher
Okay, ich bin etwas spät dran mit dem Beitrag zu der Runde (eigentlich läuft schon die nächste), aber das sei jetzt mal dahin gestellt.
Es war etwas blöd in dieser Woche, weil ich genau am Sonntag abends mit meinem aktuellen Buch fertig geworden bin und Montag erst spät ein neues angefangen hab. Und dann habe ich festgestellt, dass ich bereits mehr von dem Buch gelesen hatte, als ich ursprünglich angenommen hatte. Ich weiß nicht, ob das für das Buch Das Glücksrad von Dawn Powell spricht, dass ich nicht mehr wusste, dass ich es (wahrscheinlich) schon komplett gelesen hatte. Daher gibt es nun auch nichts dazu, sondern zum letzten Buch, das ich gelesen habe (immerhin war das ja auch in der Woche meine Lektüre zu der dieses Gemeinsam Lesen gehört).

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Wolfgang Herrndorf: Tschick, S. 254

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Nicht der erste, sondern der letzte Satz auf der Seite (und des ganzen Buches):

Weil, man kann zwar nicht ewig die Luft anhalten. Aber doch ziemlich lange.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ein Buch, bei dem der jugendliche Slang nicht übertrieben oder fehl am Platze wirkt. Ein rasantes Sommerabenteur. Trotzdem hat mich die falsche Konstruktion der Weil-Sätze zeitweise genervt. Auch, wenn es sicherlich ein nur all zu richtiges Spiegelbild unserer zugrunde gehenden Grammatik ist. Traurig. Aber wahr. Weil, das ist ja im Englischen auch so.
Was mich am meisten gefreut hat: Ich wusste, dass es die Walachei tatsächlich gibt. (Ich bin in Erdkunde nicht gerade die hellste Kerze am Leuchter, deswegen freue ich mich immer wie eine Schneekönigin, wenn ich etwas weiß.)

4.Welchen Charakter magst du in deinem Buch aktuell am wenigsten? Warum? Beschreibe ihn mit fünf aussagekräftigen Wörtern.
Am schlimmsten ist der Vater des Protagonisten. Ein Wort reicht eigentlich vollkommen aus, ihn zu beschreiben: Arschloch. Dazu ist er noch verständnislos und verlogen. Ein viertes und fünftes Wort fallen mir jetzt nicht ein, aber die braucht es auch nicht. Er spielt keine große Rolle.

So viel also zu Tschick. Stilistisch das Gegenteil von Sand. Es ist wirklich faszinierend, dass ein Autor auf so unterschiedliche Weisen so gut sein kann.
Kennt ihr mehr solcher Autoren?

Yours, Aly <3

Bild: RLHyde via flickr (Hooray for Creative Commons!)

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