Gemeinsam lesen #15

BücherDer junge Werther musste diese Woche Saphirblau und Smaragdgrün weichen. Ohgottohgottohgott. Naja, ich habs hinter mir.
Ehrlich, fand ich den ersten Band noch recht gut, waren Nummer zwei und drei eher so: Naja, ich will eigentlich nur noch wissen, wie es ausgeht und will nicht den furchtbar schlecht geschriebenen Wikipedia-Artikel dazu lesen. Warum muss das eigentlich immer die wortwörtlich ewige Liebe sein? Leider war auch der wahrscheinlich große, spektakuläre, überraschende Plottwist für mich weder überraschend noch spektakulär, sondern absehbar.
Werther leidet jetzt trotzdem alleine weiter still vor sich hin, denn ich habe (ein bisschen aus langsam drängender Zeitnot) ein anderes Buch von meinem Bibliotheksstapel zur Hand genommen.

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Leipzig mit Goethes Augen

RezensionDie dritte Aufgabe der Task-Challenge für den Monat September hat mich wirklich auf die Probe gestellt. Ein Buch, das in einer deutschen Großstadt spielt.
Gar nicht so leicht, zumindest wenn der Anteil deutscher Autoren im heimischen Bücherregal auf ein Mindestmaß beschränkt ist. Ich habe tatsächlich wenig bis gar keine deutschen Autoren, nur Goethe und Anthologien. Mittlerweile habe ich zwar ein Buch gekauft, das in der größten Stadt Deutschlands spielt (Roger Willemsen: Das hohe Haus), aber als ich meine Planung gemacht habe, hatte ich das Buch eben noch nicht.
Dafür hatte ich zwei andere Büchlein zur Auswahl, die zumindest in einer deutschen Stadt „spielen“ und ein Blick in den entsprechenden Wikipedia-Artikel bestätigte, dass sie auch als Großstadt durchgeht. Somit präsentiere ich also hier meine vielleicht etwas unorthodoxe Wahl.

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Die Physik des Unmöglichen

RezensionNachdem ich dieses Jahr (endlich) Stephen Hawkings Eine kurze Geschichte der Zeit gelesen hatte, war ich mehr als fasziniert von der Physik. Klar, man hatte das Schulfach (einige unter uns sogar als Leistungskurs *hüstel*), aber spannend war das nicht. Das waren langweilige Formeln, von denen ich nicht wusste, wo sie her kamen, was sie mir sagen sollten und überhaupt. Das, was man in der Schule gemacht hat, war ja eh erstmal prädestiniert dazu, einen nicht zu interessieren.
Hawking jedoch schaffte es, mir eine ganz neue Welt dieser Naturwissenschaft zu zeigen und neugierig geworden, begab ich mich auf die Suche nach mehr Lesestoff auf dem Gebiet.

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Gemeinsam lesen #14

BücherWow. diese Woche war ich gut. Insgesamt habe ich drei Bücher gelesen (okay, zweieinhalb, Fahrenheit 451 hatte ich ja schon angefangen). Zwei davon passen in je eine meiner beiden Herausforderungen. Ich bin begeistert. Und noch dazu so quer durchs Bücherbeet, dass die letzte Frage des aktuellen Gemeinsam lesen allein durch meine Auswahl der vergangenen Woche beantwortet wird: Fahrenheit 451 (Bradbury), Abgeschnitten (Fitzek/Tsokos) und Leipzig mit Goethes Augen (Weinkauf). Ein literarischer Rundumschlag sozusagen und womit dieser weiter geht, erfahrt ihr, wenn ihr weiter lest.

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Rubinrot

RezensionIch bin jetzt so frei zu behaupten, dass dies meine erste Rezension ist.
Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, ob ich sowas tatsächlich mal für die Schule machen musste. Ich kann mich nur an Buchvorstellungen (das wurde synonym zu Inhaltsangabe benutzt) und Szenenanalysen (oder vergleichbares) erinnern. Letztere sind zwar durchaus subjektiv geprägt, aber meine Meinung zum Buch war trotzdem irrelevant.
Nun aber kann und darf ich euch meine Meinung zu einem Buch präsentieren.

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