Review-Wochenende ~ Severin Piccola

„Ich kann meinen Kaffee ohne Milch trinken, aber niemals ohne Zucker.“.
Jedes Mal, wenn ich das sagte, kräuselten sich meinem Freund die Zehennägel und er bezichtigte mich des Tötens von gutem Kaffee. Die spannende Frage nun: Hat die Piccola mich dazu gebracht, meinen Kaffee nicht mehr mit zuckriger Süße zu töten?

Anderthalb Wochen ist es nun her, dass die Piccola in meine Küche eingezogen ist und da ist es langsam an der Zeit, meine Meinung kundzutun.
Die technischen Details habe ich bereits in meinem Post von vergangener Woche kundgetan und werde somit nicht noch einmal näher darauf eingehen, sondern direkt zu meiner Bewertung kommen.
Zuvor jedoch ein riesengroßes Dankeschön an das Team vom Lisa Freundeskreis, dass mir diesen Test ermöglicht und für eine so tolle Betreuung während des Projektes gesorgt hat. Dank auch an Herrn Sebastian Plothe, der die Betreuung des Expertenblogs übernommen hatte und unermüdlich all unsere Fragen beantwortet hat.

Technische Seite

Die Bedienung ist einfach genug, wenn auch nicht an allen Stellen völlig intuitiv möglich. So hätte ich nicht gedacht, dass die Anzeige von Bohnen/Wasser/Milch mit „WLAN-Balken“ bedeutet, dass hier meine individuell vorgenommenen Einstellungen zubereitet werden.Piccolaeinstellungen Ich dachte eher, dass ich hier die Taste so lange gedrückt halte, wie ich möchte, dass die Zutat hinzugefügt wird. Ist ja erstmal egal, dass das mit frisch gemahlenem Kaffee wahrscheinlich etwas schwer wird, aber sowas kannte ich von der Pad-Maschine, die meine Eltern haben. Und man versucht ja immer zunächst, bereits bekanntes auf neue Gegebenheiten zu übertragen. Naja, dem war nicht so. Somit war es auch wenig verwunderlich, dass mein Latte Macchiato auch nach individueller Einstellung noch ziemlich klein blieb – ich hatte nicht den Balken-Modus benutzt. Ein Blick in die ausführliche Bedienungsanleitung schuf jedoch Abhilfe und jetzt füllt der Latte Macchiato meine entsprechenden Gläser nicht mehr nur bis knapp zur Hälfte.
In der Premium-Variante ist ja ein Thermogefäß für Milch enthalten, in der Classic-Variante nicht. Mich stört es nicht, dass ich keinen extra Behälter habe. Der Schlauch passt wunderbar in meine Milchtüten und selbst wenn diese schon recht leer ist, saugt die Piccola auch noch den letzen Rest vom Boden der Tüte auf. Ein Vorteil, wenn man die Milchtüte benutzt: Man kann die Milch nicht im Extrabehältnis vergessen. Würde mir garantiert passieren und ich müsste literweise saure Milch wegkippen.
Die Gerätereinigung gestaltet sich sehr einfach und ist nicht mit nennenswertem Aufwand verbunden. Die Piccola macht sich sowohl beim Einschalten als auch beim Ausschalten innerlich sauber (was sich nicht abstellen lässt; so will der Hersteller beste Hygiene garantieren) und jedes Mal, wenn man ein Getränk mit Milch zubereitet hat, fragt sie, ob man den Milchschlauch plus Auslauf spülen möchte. Sowohl die normale Spülung als auch die Spülung des Milchsystems kann man über das Menü noch individuell ausführen. Die Teile, die täglich gereinigt werden sollen, sind schnell abmontiert und abgespült. Sogar der relativ große Wasserauffang passt dabei noch gut in meine kleine Spüle. Die Brüheinheit, welche wöchentlich gereinigt werden soll, lässt sich ebenfalls leicht herausnehmen und wieder einsetzen.
Wie ich in meinem Vorstellungspost schon sagte, kann man den Mahlgrad verstellen. Leider ist mir das bis heute nicht gelungen, obwohl ich weiß, wie es in der Theorie funktionieren sollte. Ich habe wahrscheinlich nicht den Mut, so doll an dem entsprechenden Rädchen zu drehen, wie ich müsste, weil ich Angst habe, etwas kaputt zu machen. Vielleicht schaffe ich das ja noch irgendwann, denn mich interessiert schon, welche Auswirkungen das auf den Kaffeegeschmack hat.
Wo wir schon beim Mahlen sind: die Lautstärke. Der Mensch, der eine geräuschlose Methode des maschinellen Kaffeemahlens erfindet, bekommt wahrscheinlich mal einen Nobelpreis. Es ist schon etwas lauter, aber ich finde es völlig okay. Mir ist noch keine leise und zugleich motorisierte Kaffeemühle begegnet und von daher kann ich super damit leben. Meine Nachbarn haben sich auch noch nicht beschwert. So schlimm ist es also nicht. Das Aufbrühen an sich ist von der Lautstärke her so, wie ich es von anderen Maschinen wie z.B. der Tassimo kenne. Natürlich ist es lauter als eine Filterkaffeemaschine, aber der Kaffee schmeckt viel besser. Und es dauert ja auch nicht so arg lang, bis eine Tasse fertig ist.

Fazit:
Manchmal wünsche ich mir, den Spülvorgang beim Einschalten der Piccola überspringen zu können. Ich verstehe zwar das Anliegen des Herstellers, für größtmögliche Hygiene zu sorgen, aber morgens bin ich manchmal noch ein wenig im Tran und hab vielleicht noch kein Gefäß zu Auffangen untergestellt. Auch möchte ich die Maschine nur ungern den ganzen Tag, wenn ich außer Haus bin, richtig an lassen (über die programmierbare Abschaltautomatik wäre das möglich), selbst wenn ich weiß, dass ich, wenn ich dann wieder zu Hause bin, noch einen Kaffee trinken möchte. Somit wird die Piccola dann viermal am Tag gespült und das ist in meinen Augen irgendwie übertrieben. Von daher fände ich es einfach schön, wenn ich die Wahl hätte, den ersten Spülgang zu überspringen.

Der Kaffee

Zur Auswahl stehen fünf Sorten Kaffeespezialitäten – Kaffee, Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato, Milchkaffee – und die Option, nur Milch zu machen.
Den Espresso durfte mein Freund für mich testen, die übrigen Möglichkeiten habe ich alle auch selbst getrunken. Der Espresso bekam einen Daumen hoch und auch alle anderen waren zufriedenstellend. Der normale Kaffee war sogar so gut, dass ich nicht mal Zucker ranmachen musste (normalen Filterkaffee krieg ich nicht ohne Zucker runter). Allerdings muss ich gestehen, dass ich rein geschmacklich noch nicht so ganz herausgefunden habe, was eigentlich der Unterschied zwischen Latte, Cappu und Milchkaffee ist. Die Zubereitungsreihenfolge ist zumindest bei allen gleich und naja … Mal schauen, vielleicht finde ich ja noch irgendwo was, wie das Verhältnis von Kaffee zu Milch klassischerweise sein soll und kann das dann einstellen. Die Temperatur des Getränks ist wie versprochen ab der ersten Tasse heiß (ich hab mir erstmal hübsch die Zunge verbrannt …) und der Milchschaum sowie die Crema erfüllen auch sämtliche Erwartungen. Wenn jetzt noch der Latte Macchiato immer perfekt geschichtet wäre wie bei meinem ersten Glas. Ich habe keine Ahnung, was bei meinem letzten Glas anders war (abgesehen von der Milch- und Kaffeemenge, die ja eigentlich keine Auswirkung haben sollte), jedenfalls war keine Schichtung zu erkennen. Ich werde das im Auge behalten.
Ansonsten bin ich hier insgesamt zufrieden und glücklich. Ich muss noch etwas mit den Einstellungen experimentieren, um meine beste individuelle zu finden, aber das lässt sich ja hinbekommen.
Etwas eigenartig, nein, eher gewöhnungsbedürftig finde ich die Milchdosierung. Ich habe leider (noch) kein Gefühl dafür, welches Volumen an Milch da in 10, 15 oder 30 Sekunden durchgesaugt wird. Hier wäre es auch schön, für alle, die ihren Kaffee gerne mit einem guten Schuss Milch trinken, die Option zu haben, nur sehr kurze Zeit Milch anzusaugen und erhitzt zum Kaffee zu geben. 10 Sekunden ließen meine Tasse überlaufen, obwohl noch recht viel Platz darin war; mal abgesehen davon, dass ich vielleicht nicht so viel Milch zu Kaffee möchte. Und diese Option wäre toll, weil dann erstens der Kaffee nicht durch Zugabe kalter Milch heruntergekühlt wird und man zweitens noch hübschen Milchschaum hätte.
Aber das ist dann Kür, keine Pflicht.

Fazit:
Wenn ich meine bestmöglichen Einstellungen gefunden habe, perfekt. Schnell und vor allem unkompliziert ist eine Tasse leckerer Kaffee auf dem Tisch.

Für die Zukunft

Demnächst werde ich mal zu dem tollen Kaffeeladen neben der Stadtbibliothek und etwas ausgefalleneren Kaffee kaufen. Ich bin sehr gespannt, ob ich, ein absoluter Banause in solchen Sachen, dort einen Unterschied schmecke. Meistens muss man ja nur bewusst darauf gestoßen werden. Bei Milch dachte ich ja auch lange Zeit, dass es keinen Unterschied macht, ob ich nun 1,5% oder 3,5% habe, ob nun Frischmilch oder H-Milch. H-Milch, die ich früher tatsächlich getrunken habe, nehme ich inzwischen nicht mal mehr zum Backen oder Kochen und unter 3,5% kommt nichts in meinen Kühlschrank. Vielleicht ergeht es meinem Kaffeegeschmackssinn ja auch so.

Für heute bin ich gespannt auf den Kaffee, der auf der Geburtstagsfeier kredenzt werden wird. Wahrscheinlich brauch ich da wieder ein Stück Zucker. Oder zwei.

Yours, Aly <3

Ferrero-Projekt: Vierte Themenwoche

So schnell können vier Wochen vergehen. Man möchte es ja kaum glauben. DasFerrero-Projekt ist nun offiziell beendet und natürlich möchte ich euch meinen letzten Beitrag zum Thema „Magische Winterlandschaften“ nicht vorenthalten.
Ich muss sagen, dass mir die Umsetzung dieses Themas am meisten Spaß gemacht hat. Die Temperaturen sanken in dieser Woche passend zum Thema und ließen einen bereits auf den ersten Schnee der Saison hoffen. Dazu kam, dass die Basteleien, die ich angefertigt habe, wirklich Spaß gemacht haben und ich meine ganze Wohnung inklusive Hausflur mit Glitzer bestäuben konnte (wenn das auch eher unfreiwillig geschah, das Zeug ist einfach überall, wenn man es einmal benutzt).
Vielleicht ist ja bei meinen winterlich-glitzernden Bastelideen auch für euch etwas dabei :)
Dinge, die ihr allgemein braucht:

  • weißer Glitzer (z.B. von T€di für € 1,- im Set mit drei anderen Farben)
  • Kunstschnee (ich hab welchen der Licht hübsch reflektiert von Pfennigpfeiffer für € 1,95)
  • Bastelkleber, der klar trocknet (ich kann leider nicht mehr sagen, welche ich habe, da das Etikett von der Flasche verschwunden ist
  • Sternschablone nach Belieben (Google fördert eine Menge zu Tage)
  • flacher Pinsel (z.B. da Vinci PRIMO 354 R, der ist mein absoluter Liebling für alles, was mit Kleber auftragen zu tun hat)
  • viel Zeitung zum unterlegen

Glitzersterne und Schneebälle

Glitzern und Funkeln überallFür die Sterne braucht ihr zusätzlich feste Pappe, wenigstens so dick wie die, die hinten an einem Schreibblock dran ist. Bei Tonpapier oder anderem dünnen Zeug werden die Sterne etwas labberig und rollen sich unschön, wenn man den Kleber aufträgt. Zu dick sollte die Pappe aber auch nicht sein, ansonsten bekommt man die Sterne nicht mehr ordentlich ausgeschnitten.
Auf die Pappe übertragt nun eure Schablone und schneidet euren Stern sorgfältig aus. Am besten geht es mit einem Cutter, der macht schöne glatte und gerade Schnittkanten. Die fertigen Pappsterne bestreicht ihr mit einer moderaten Schicht Bastelkleber und streut dann eine gehörige Portion Glitzer drauf. Wartet kurz und kippt dann überflüssigen Glitzer auf eure Unterlage (und später zurück ins Glitzerdöschen, wie wollen ja so wenig wie möglich verschwenden). An einem ruhigen Ort lasst ihr die Sterne dann komplett trocknen (z.B. auf der Heizung). Wer mag, trägt noch weitere Schichten Glitzer auf oder bestäubt auch die Rückseite. Ich habe eine Schicht auf der Vorderseite und nix auf der Rückseite.
Da die meisten Glitzer nicht im praktischen Streuer kommen, sondern in einem Döschen oder Töpfchen, aus dem man nur relativ große Mengen kippen kann, habe ich einen Tipp: Besorgt euch einen kleinen Salzstreuer (ich habe ein 2er-Set für gerade mal € 0,49 genommen) und füllt euren Glitzer dort ein. Auf diese Weise verschwendet man nicht so viel Glitzer, den man anschließend zurück ins Döschen kippen muss.
Für die Schneebälle benötigt ihr (teilbare) Plastikkugeln und evtl. Schleifpapier. Die Kugeln müssen nicht unbedingt teilbar sein, aber ich muss sagen, dass mir die Variante Glitzer in der Kugel besser gefällt, als Glitzer außen drauf.
Es gibt nun also zwei Möglichkeiten, die schnöden Plastikkugeln in glitzernde Schneebälle zu verwandeln. Für meine bevorzugte Variante bestreicht ihr die Innenseite der beiden Kugelhälften mit Bastelkleber. Lasst euch nicht davon irritieren, dass sie der Kleber an einigen Stellen „zurück zieht“, das gleichen wir später aus. Macht die Kleberschicht nicht zu dick, er sammelt sich sonst u.U. unschön am Boden der Kugelhälfte. Nun kippt in eine Hälfte etwas Glitzer, fügt die Hälften zusammen und schüttelt kräftig, damit sich der Glitzer im Inneren verteilt. Zum Trocknen öffnet die Kugel wieder. Bei Bedarf kann man den Vorgang nach dem Trocknen wiederholen. Ich habe meinen Glitzer so in zwei Schichten aufgetragen.
Für die andere Variante, z.B. wenn ihr keine teilbaren Kugeln habt oder einen strukturierten Schneeball wollt, wird der Kleber auf der Außenseite der Kugel verteilt und sie anschließend mit Glitzer bestäubt oder im Glitzer gewälzt. Ich habe beides gemacht, da sich sonst nur schwer Glitzer an den „Äquator“ der Kugel bringen ließ. Bei dieser Methode kann man die Kugel vorher mit feinem Schleifpapier anschleifen, dann hält der Kleber besser. Im Bastelladen habe ich speziellen 3-D-Kleber gesehen, mit dem Acrylkugeln in Schneeballart gestaltet waren. Mit dem bekommt das Ganze noch mehr Struktur.

Dekosterne und Streudeko

Verdammt, das Glas ist wirklich schiefFür Streudeko und Sterne benötigt ihr zwei Bögen A4-Tonpapier in Silber (oder mehr, je nachdem wie viel ihr machen wollt). Für die Streudeko außerdem kleine Stanzer (ca. 1 cm) mit weihnachtlichen bzw. winterlichen Motiven wie z.B. Schneeflocke oder Tannenbaum. Damit stanzt ihr aus einem Bogen Tonpapier so viele wie möglich aus (das war einfach, oder? ;P).
Für die Sterne übertragt ihr einfach eure Schablone auf das Tonpapier und schneidet alles sauber aus (mindestens genauso leicht). Wer einen durchbrochenen Stern macht, sollte auch hier zum Cutter statt zur Schere greifen, denn auf diese Weise kann man den herausgeschnittenen Stern auch zur Deko verwenden. Um mit wenig Aufwand den ganzen Bogen mit Sternen in verschiedenen Größen zu versehen, wendet Trick 17 an: In Word o.ä. eine Seite mit Sternschablonen zupflastern, die Größen beliebig verändern und dann direkt aufs Tonpapier drucken.

Jetzt habt ihr alles für eine hübsche Winterlandschaft gebastelt und es ist Zeit, diese irgendwo in Szene zu setzen. Für ein besonders schönes Flair, das glitzert und funkelt, legt zunächst eine kleine Lichterkette (mit Batteriebetrieb) auf eure entstehende Winterlandschaft. Drumrum drapiert nun eure Schneebälle, Glitzersterne, kleinen Christbaumkugeln und anderen Niedlichkeiten. Am Ende noch die selbstgemachte Streudeko und großzügig Kunstschnee obendrauf und fertig ist der Wintertraum. Und wer möchte, platziert nun noch geschickt die schokolos leckerste Praline der Welt – Naschen selbstverständlich erlaubt.


Der Dank für die wundervollen Fotos gebührt wieder meinem privatem Profifotografen. Danke, dass du immer alle meine Fotowünsche so toll umsetzt :*
Die Schneeland ist dieses Jahr Bestandteil meiner Weihnachtsdekoration. Mal sehen, wie oft ich in den kommenden 5½ Wochen neue Raffaellos kaufen muss.

Yours, Aly <3

Ein Kaffeevollautomat für Alyceen

Zum Abschluss des Tages schlürfe ich zwar gerade keinen Kaffee, sondern einen heißen Apfelsaft mit Zimt-Zucker und einem Schuss Vanille – Frau will ja auch irgendwann mal schlafen, aber dennoch möchte ich euch noch kurz die PICCOLA der Firma Severin vorstellen. Diese darf ich im Rahmen eines Projektes vom Lisa Freundeskreis testen.
Da es noch kein Review ist – der folgt, sobald ich mehr als nur einen Latte Macchiato zubereitet habe – , werde ich hauptsächlich aus meinem Projektbuch abschreiben1, um euch die technischen Finessen nahe zu bringen.

Das Gerät selbst

Es handelt sich um den Kaffeevollautomaten PICCOLA Classica in schwarz-matt-schwarz von Severin. Zum Lieferumfang gehören neben dem Automaten selbst eine Kurzanleitung in Bildern, eine CD-ROM mit Bedienungsanleitung (ja, es gibt keine ausführliche Anleitung in Papierform im Lieferumfang, die muss man sich schon selber ausdrucken), Wasserhärte-Teststreifen, ein Wasserfilter, ein Milchschlauch und Reinigungstabletten. In der Premium-Version ist ein zusätzlicher Thermo-Milchbehälter mit dabei, bei der Classica-Version kommt der Milchschlauch einfach in die Milchpackung (oder man füllt sich Milch in einen beliebigen anderen Behälter oder kauft den Thermobecher, der zur Premium-Version gehört dazu).
Zusätzlich zu den genannten Sachen bekam ich in meinem Testpaket noch fünf Severin-Thermobecher, in denen ich meinen Kaffee überall mit hinnehmen kann.

Technische Daten laut Hersteller

  • Hochleistungspumpe, Pumpendruck max. 15 bar
  • 1600 W/220-240 V
  • Bohnenbehälter: 140 g
  • Wassertank: 1,35 l
  • Kaffeesatzbehälter: 10 Portionen
  • Edelstahl-Abtropffläche
  • Pulverschacht für eine weitere, gemahlene Kaffeesorte
  • Maße ca. B = 228 mm, H = 316 mm, T = 387 mm

Das Hersteller-Versprechen

Die Schlagworte, mit denen das Produkt beworben wird, sind: Klein, komfortabel und köstlich.
»Noch in der kleinsten Ecke findet die PICCOLA ihren Platz – und spendiert auf Knopfdruck Allerfeinstes aus frisch gemahlenen Bohnen: duftenden Espresso mit perfekter Crema, Cappuccino oder Latte Macchiato mit samtigem Milchschaum. So kann man sich jederzeit bei einem Tässchen entspannen […].
Die PICCOLA von Severin ist so konzipiert, dass man sie an praktisch jedem Ort eines Hauses oder Büros aufstellen kann. Dort sorgt sie sekundenschnell für ausgesuchte Kaffeegenüsse aus frisch gemahlenen Bohnen. Mit der zeitsparenden Bedienung und Reinigung eignet sie sich einfach für jedermann.«

Platzsparend ist sie wirklich und das ist auch gut so. In meiner Küche konnte ich sie nämlich nur an einer Stelle aufbauen und das bedeutete, dass sie nicht viel größer als meine Tassimo sein durfte. Das ist sie nicht (nur bedeutend schwerer) und somit ist das „Ich bin klein“-Versprechen erfüllt.

Weiterhin verspricht der Hersteller:

»ONE TOUCH TECHNOLOGIE
Cappuccino und Latte Macchiato auf Knopfdruck, ohne Verschieben der Tasse; sehr gut ablesbares, kontraststarkes Display.

EINZIGARTIGES HYGIENESYTEM EASY CLEAN
Automatische Reinigungs-, Spül- und Entkalkungsprogramme, herausnehmbare und patentierte Brüheinheit.

HIGH TECH KERAMIK MAHLSCHEIBEN
Keramik-Scheiben-Mahlwerk, Einstellung des Mahlgrades in fünf Stufen.

ENERGIESPARENDE ABSCHALTAUTOMATIK
Individuell programmierbare Abschaltung von einer Minute bis zwölf Stunden.«

Dinge, die ich davon nach meinem ersten Tag mit der Piccola bestätigen kann

  • funktionierende Abschaltautomatik
  • automatisches Spülen
  • Latte Macchiato auf Knopfdruck (auch wenn man es gar nicht will, weil man eigentlich nur versehentlich den falschen Knopf gedrückt hat)

Andere Sachen,wie z.B. das Verstellen des Mahlgrades, muss ich noch ausprobieren. Auch wie man die Brüheinheit herausnehmen kann, werde ich noch erkunden; bis jetzt weiß ich noch nicht einmal genau, wo die ist. Das ist der Nachteil, wenn man die ausführliche Bedienungsanleitung erstmal suchen muss …
In der nächsten Zeit werde ich wahrscheinlich alle Leute zu mir zum Kaffee einladen, ob sie Kaffee mögen oder nicht. Und sei es nur, um das Schmuckstück zu zeigen, denn ganz ehrlich: Sie sieht schon verdammt schick aus.


Jetzt begebe ich mich aber erstmal ins Bett, der Apfelsaft hat müde gemacht, und freue ich mich auf den morgigen Tag, den ich mit frisch gemahlenem Kaffee beginnen kann.

Yours, Aly <3 P.S. Morgen gibt es den letzten Beitrag zum Bastel-Projekt von Ferrero, seid also gespannt :) _______________________________________ [1] Oder alternativ für die Zitate Copy & Paste nutzen und zwar von der Projektinfo-Seite beim Lisa-Freundeskreis, immerhin ist es schon spät.

Ferrero-Projekt: Dritte Themenwoche

Nun ist bereits die dritte Woche des Bastelprojektes rum.
Und nun die große Enttäuschung: Ich habe nix dazu gemacht. Obwohl ich es liebe, Geschenke zu verpacken und da auch gerne kreativ bin. Allerdings war das jetzt so losgelöst und da macht mir Verpacken dann auch keinen Spaß. Mal abgesehen davon ist Mon Chéri nun ausgerechnet die Praline von Ferrero, mit der man mich jagen kann.
Okay, natürlich hätte ich auch eine andere Praline nehmen können, aber die Rocher waren alle und die Küsschen auch. Und Raffaello hat seinen großen Auftritt noch vor sich. Ich höre jetzt schon die Kritiker rufen: „Was?! Du hast dich erdreistet, die Rocher aufzuessen bevor das Projekt zu Ende war?! Wie konntest du nur?!“. Ganz einfach: Sie waren Bestandteil einer Deko, die ich nicht ausschließlich für das Projekt gemacht habe und da kann ich meinen Gästen kaum das Naschen verbieten.
Was mache ich nun jetzt mit diesem Post? Keine Ergebnisse zum Präsentieren und die vierte (und letzte) Woche habe ich noch nicht fertig bearbeitet (aber ich hab gestern angefangen, meine Streudeko zu stanzen).
An dieser Stelle möchte ich euch statt eigener Ideen zum Thema weihnachtlich-nette Verpackungen, einige von Ferrero vorstellen (okay, vorstellen ist zu viel gesagt; ich zeige sie euch), die es mir angetan haben und die ich zum Fest gerne umsetzen möchte.
Die erste ist genial wie einfach und ich frage mich, warum ich noch nicht selbst darauf gekommen bin. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich bei „Geschenkanhänger“ nur ganz klassisch denke (bzw. jedem ein eigenes Geschenkpapier zuordne und meist gar keine Anhänger mehr brauche). Ferrero stellt als eine Idee zur Verpackung Weihnachtskugel-Geschenkanhänger vor. Eine einfache Schablone, ein paar extra Kreise. Bei der Farbwahl und weiterem Dekorieren sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt (auch wenn Ferrero hier eine Rot/Rosa-Kombination vorschlägt). Wenn nicht auf die Schablone zurückgreift, sondern einen Zirkel zur Hand nimmt, ist man sogar bei der Größe des Anhängers flexibel. Dieses Jahr bekommen also alle Kugelanhänger. Und bei denen, die Mon Chéri essen, kleb ich dann auch eins drauf (da mir spontan nur genau eine Person einfällt, sollte ich vielleicht überlegen, eine Verpackung aus Mon Chéri zu basteln, ansonsten vergammeln die noch bei mir …).
Kennt ihr noch Bügelperlen? Ich hatte damals in meiner Kindheit ganz viele davon und habe es geliebt, der Verwandschaft sinnlose und meist eher einfallslose bis hässliche Sachen mit den Dingern zu machen (über die sich natürlich alle immer sehr gefreut haben >__>). Vor kurzem bin ich im Internet über ein Anleitung gestolpert, die mir Bügelperlen wieder ins Gedächtnis rief und Ferrero hat auch einen Geschenkeaufhübsch-Vorschlag mit güldenen Perlen. Jetzt bin ich wirklich am Überlegen, ob ich nicht doch nochmal die alten Sachen hervorkrame und Bügelperlen-Deko mache. Der Stern hat es mir wirklich angetan. Allerdings würde ich keine goldenen Sterne machen, sondern eher rote (hauptsächlich aber, weil mich noch nirgends goldene Bügelperlen angesprungen haben, aber da muss ich mal genauer drauf achten). Glitzergeschenkpapier hätte ich auch gerne dazu.
Eine Idee, die es mir auch sehr angetan hat, sind die genähten oder gestrickten „Flaschenwärmer“. Gut, für das Strickdesign wird eine wahrscheinlich gekaufte Stulpe vorgeschlagen (zumindest gibt es keine Strickanleitung), aber ich würde das – in Ermangelung einer Stulpe aus meinem Schrank, auf die ich verzichten kann – selber machen. Meine Idee wäre, dass diese Verpackung dann tatsächlich auch über ihr Dasein als Verpackung hinaus genutzt werden kann. Sprich das eigentliche Geschenk die selbstgestrickten Stulpen sind und die Flasche nur eine kleine Beigabe. Man muss dann natürlich gcken, dass man das untere Ende vielleicht nicht heftet, wie in der Anleitung angegeben, sondern nur zubindet. Müsste man ausprobieren. Wenn ich die Zeit finde, werde ich das auf jeden Fall machen – und wenn nicht zu diesem Weihnachten, dann anders wann.

Auf der Seite von Ferrero finden sich noch weitere Ideen, aber diese drei sind meine Favoriten. Ansonsten verpacke ich nicht immer unbedingt dem Anlass entsprechend. Ich habe zwar auch weihnachtliches Geschenkpapier, aber ich verpacke zu Weihnachten auch im sommerhaften Cartoon-Apfel-Papier. Je nach Lust und Laune und ganz häufig in Hello-Kitty-Papier. Ansonsten passe ich meine Verpackung, wenn überhaupt, eher an den Inhalt an oder an die beschenkte Person.
Wie macht ihr das? Person? Anlass? Gar nicht? Oder verpackt ihr vielleicht Geschenke gar nicht erst? Wie ich schon sagte, ich liebe Geschenke verpacken. Auch wenn es im Endeffekt nur eine hübsche Art ist, Abfall zu produzieren.

Yours,
Aly <3

SPIEL 2013

Zwei Wochen ist es nun her, dass mein Freund und ich uns in die zweite Völkerschlacht stürzten: die SPIEL 2013 in Essen. Und ja, Völkerschlacht trifft es extrem gut; viele, viele Leute und das ganze aus vielen, vielen Nationen.
Los ging es am Freitag, 25. Oktober um 8:30 Uhr. Das Wetter war hübsch und die Autobahn halbwegs leer, sodass wir zügig voran kamen und etwa 13:30 Uhr bei unserem Hotel ankamen. Da die Zimmer noch nicht bezugsfertig waren, probierten wir schon einmal den Weg zur Messe aus. Unheimlich toll. Nur eine knappe halbe Stunde Fußweg durch eine malerische Waldumgebung zum Messegelände. Das hätte ich hier in Leipzig auch gerne. Es ist immer so nervig, sich entweder in gnadenlos überfüllte Bahnen zu quetschen oder am Ende des Tages mit dem Auto im Stau zu stehen. Sowas wie in Essen lob ich mir da doch. Und nach der langen Autofahrt war es auch sehr angenehm, sich etwas ausgiebiger die Beine zu vertreten.
Zurück im Hotel, konnten wir unsere Zimmer beziehen. Das Hotel hatte einen sehr interessanten Aufbau. Zunächst etwas verwirrend und im Nachhinein toll, weil man für Zimmernummer 5xy nicht in den 5. Stock musste. Die Zimmer waren auch toll. Alles da, was man braucht, sauber, nicht zu altbacken und wir hatten eine Badewanne. Das einzige, das ich richtig bemängle, ist die für mich extrem harte Matratze. Ich schlafe an und für sich gerne etwas härter, aber in Verbindung mit dem sehr fluffigen Kopfkissen ging das für mich gar nicht. Die erste Nacht habe ich so richtig beschissen geschlafen, war ständig wach und hab gehofft, dass der Wecker bald klingelt, damit ich aufstehen kann. Die zweite Nacht war dann besser, aber da war ich wahrscheinlich einfach k.o. genug. Das kurioseste an der Sache: meinen Freund, der eigentlich lieber weich schläft, hat das nicht gestört.
Aber zurück zu Freitag. Wir haben noch einen kleinen Ausflug in die Essener City gemacht. Ja. Ne.
Mich hat der Ausflug insofern glücklich gemacht, als dass ich zum ersten Mal in meinem Leben in einem Primark war. Ich werde mir die Tüte einrahmen. Und wahrscheinlich nie wieder in einen gehen. Grausam. Die Sachen sind ja schön, aber … das ist ja wie Aldi am Angebotstag bei mir zu Hause. Da macht Einkaufen doch gar keinen Spaß. Dafür war ich begeistert vom System, wie man an die Kasse gerufen wird. Ansonsten hat die City selber keinen besonders guten Eindruck bei mir hinterlassen. Zugegeben, ich bin von Städten wie Leipzig und Dresden verwöhnt, aber naja. Vielleicht sieht Essen im Sonnenlicht hübscher aus. Aber es fehlt so ein bisschen die schöne, etwas ältere Architektur, die sich hier neben modernen Gebäuden in der Innenstadt findet und dem Ganzen ein unheimlich tolles Flair verleiht. Plus: die Leute hier wirken einfach freundlicher.
Zum Abendessen waren wir wieder in unserem Hotel. Das Essen verdient fünf Sterne (nach meinen Maßstäben). Meine Spaghetti mit gebratenen Schrimps, Tomaten und tomatisiertem Rucola waren hervorragend.
Und mit Essen in Essen geht es weiter: das Frühstücksbuffet. Wahnsinn. Wer da nicht satt geworden ist, ist selber Schuld. Besonders fasziniert hat mich, dass die Marmelade und Nutella nicht in diesen kleinen Plasteschälchen daher kamen, sondern ein großes Glas mit Löffel da stand, aus dem man sich etwas abgefüllt hat. Dazu gab es alles, was das Herz begehrt: Brötchen, Körnerbrötchen, Croissants, 3-Minuten-Eier, 5-Minuten-Eier, Rührei ohne Schinken/Speck, Käse, Wurst aller Coleur, ich glaube 6 Sorten Müsli, Obstsalat, Quark, Joghurt und und und. Ich glaube, ich habe schon lange nicht mehr so zugeschlagen beim Frühstück (okay, sollte ja auch den ganzen Tag vorhalten, da es erst zum Abendbrot wieder eine „richtige“ Mahlzeit geben sollte). Interessant zu sehen war beim Frühstück auch, dass in unserem Hotel einige Leute Unterschlupf gefunden hatten, die man definitiv an einem Messestand wiedertreffen würde (Sonntag bin ich fast in den Typen von der Spieleoffensive reingelaufen).
Da es des Nachts geregnet hatte, nahmen wir dieses Mal den etwas kürzeren Weg an der Straße entlang zur Messe. Wir waren kurz bevor die Hallen geöffnet wurden da und es war schon proppevoll. Als man dann in der Halle war, hatte man das Gefühl, dass alle Spieletische von Anfang an besetzt waren. An einem fanden wir doch Platz und haben eine (nicht ganz regelkonforme) Partie „Word on the Street“ gespielt. Meine Eltern hatten vorher schon von diesem Spiel gehört und da haben wir es natürlich ausprobiert. Irgendwo haben wir meine Eltern dann verloren. Das war auch sehr amüsant. Besonders, weil das dann nochmal passiert ist, nachdem wir uns zu unserer „Mittagspause“ (ein Hoch auf Doppelkekse) getroffen hatten und alle zusammen in eine andere Halle gegangen sind.
Was kann man jetzt zur Messe sagen? Es waren sehr viele Leute da, ich habe festgestellt, dass meine Kamera für diese Lichtverhältnisse nicht geeignet ist und dass es so viele verschiedene Brettspiele gibt, dass man es kaum glauben kann. Und natürlich hat man als Frau wieder ewig am Klo anstehen müssen, während die Herren der Schöpfung grinsend an einem vorbei liefen und einem einen schönen Tag wünschten.
Ich habe viele Spiele gesehen, die ich mir allein schon kaufen würde, weil sie so unheimlich toll aussehen. So z. B. die Collector’s supersonder Specialedition von Takenoko. Ich hab keine Ahnung, worum es in dem Spiel geht, aber sieht einfach so genial aus. Dieser Panda ist so niedlich. Ich hätte doch nach dem Preis für die Figur fragen sollen (wahrscheinlich hätte es die aber nur in Verbindung mit dem Spiel gegeben …).
Das Angry-Birds-Pentomino hatte es mir auch angetan, auch wenn ich wieder einmal festgestellt habe, dass ich mich beim Puzzlen von Pentomino-Rätseln immer ziemlich dumm anstelle. Aber ich habe nicht aufgegeben, bis ich das erste fertig hatte.
Gekauft habe ich aber weder das eine noch das andere. Ich habe mein Geld in ein Basisset und eine Erweiterung von Rory’s Story Cubes und eine Carcassonne-Eiswürfelform investiert. Somit hatte ich dann auf der Fanart-Meile kein Geld mehr, um die armen Künstler zu unterstützen. Ja! Fanart-Meile! So wie auf der LBM, nur dass sich hier nicht die Massen gedrängt haben und man sich in Ruhe die Zeichnungen anschauen und nette Unterhaltungen mit den Künstlern führen konnte. Es gab sogar ein paar verstreute, aber eher demotiviert dreinblickende, Cosplayer. Und ja, ich habe meinen Freund bei der erstbesten Gelegenheit angegrummelt, weil er mir noch sagte, dass ich kein Cosplay machen soll xD
Er hat das tapfer ertragen und war sogar ein Superschatz und hat mir „Hansa Teutonica“ und zwei schicke Würfel (aus einem entstand ein wunderschöner Kettenanhänger) gekauft. Hansa Teutonica ist auch ein bisschen so ein Fall von „Sieht gut aus, ich muss es haben!“, aber wenn schonmal meine Heimatstadt (!!!!!) auf einem Spielbrett verewigt ist? Wie kann ich da Nein sagen? Aber prinzipiell mag ich die Kategorie Spiele, zu der Hansa Teutonica gehört.
Nach gut 8 Stunden des freudigen Umherlaufens, Fotografierens und Shoppens auf der Messe machten mein Freund und ich (meine Eltern waren schon längst wieder im Hotel) uns wieder auf den Heimweg. Das Wetter war nun richtig schön, sodass wir wieder den ruhigen Waldweg nehmen konnten.
Nach einem wieder wundervollen Abendessen (Cheeseburger mit Pommes) haben wir noch je eine Runde „Hanabi“ und „Love Letter“ gespielt. Hanabi ist sehr amüsant, ein richtiges Familienspiel, das ich durchaus empfehlen kann. Bei Love Letter brauchte ich ein bisschen, um damit warm zu werden. Ich kann zwar nicht sagen, was ich genau erwartet habe, aber es war etwas anderes, als das Spiel dann war. Als ich mich damit arrangiert hatte, gefiel es mir sogar richtig gut.
Gefühlt halb tot fiel ich an dem Abend ins Bett und war dann sehr dankbar, dass mir die Zeitumstellung eine Stunde mehr Schlaf brachte.
Nach einem wieder sehr umfangreichen Frühstück, beluden wir das Auto und fuhren wieder Richtung Leipzig.
Das schlechte Wetter haben wir dabei mitgebracht. Wirklich. Ich schrieb einer Freundin ganz aufgeregt, dass ich drei Japaner via StreetPass getroffen und es regnet, woraufhin sie mir antwortete, dass in Leipzig die Sonne scheint. Und je näher wir Leipzig kamen, desto näher kamen auch die Regenwolken.
Und so schnell, wie es begonnen hatte, war das Wochenende auch schon wieder vorbei. Ich habe als krönenden Abschluss aus dem gekauften d12 einen Kettenanhänger gebastelt. Im Grunde hatte ich keinen Plan, wie ich den Draht biegen soll, aber das Ergebnis überzeugt. Ich bin verliebt in die Kette. Die Borealis-Würfel sind unheimlich schön. Und ich betone, dass ich ein Herz für den d12 habe. Meiner muss sich nicht in den Schlaf weinen!
Und damit ihr auch einen Eindruck von Essen bekommt, hier sind meine Bilder. Bis auf das Bild vom Kettenanhänger allesamt selbst geknipst und soweit wie möglich aufgehübscht. Wer bessere Bilder sehen will, sei auf die Fotos von meinem Freund verwiesen, die ihr hier findet. Lest euch unbedingt gleich unter dem ersten die Zitate zu Essen durch.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals ganz doll bei meinen Eltern bedanken, die uns dieses wundervolle Wochenende ermöglicht haben.
Ich habe euch lieb :*

Yours,
Aly <3