Dove Limited Edition »Winterpflege«

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Vor knapp einer Woche flatterte mir der neue Rossmann Blogger Newsletter in den Postkasten. Dieser befasste sich dieses Mal mit der neuen Limited Edition von Dove, »Winterpflege«.
Leider hatte ich bis jetzt noch keine Zeit, sie euch vorzustellen. Da ich gestern zu meiner großen Überraschung feststellen durfte, dass ich zu den glücklichen Bloggern zähle, die die komplette LE test dürfen, will ich das nun aber schnellstens nachholen. Zunächst einmal gibt es nur die Informationen, die im Newsletter zu finden waren, denn ausgiebig getestet habe ich noch nicht. Ich habe lediglich heute früh die Bodylotion benutzt und mich darüber gefreut, nicht mehr nach Kytta-Balsam zu stinken, sondern wunderbar winterlich zu duften.
Die LE kommt mit insgesamt vier Produkten daher, die keine Hautpflegewünsche offen lassen: Handcreme, Bodylotion, Pflegecreme und Pflegedusche. (Okay, wer jetzt unbedingt eine Creme für die Füße braucht, dem fehlt was.) Zu den Preisen hat sich der Newsletter leider ausgeschwiegen, aber ich denke, sie werden sich im Rahmen der normalen Preise für Dove-Produkte bewegen.

Handcreme

Handcreme
Neu in diesem Jahr ist die Dove „Winterpflege“ Handcreme. Bei kühlem Wetter wird die dünne Haut an den Händen besonders beansprucht. Abhilfe schafft regelmäßiges Eincremen. Die Handcreme mit ihrem samtig-blumigen Duft zaubert kleine Wohlfühlmomente an kalten Tagen und ist auch für unterwegs ein treuer Begleiter.
Inhalt: 75 ml

Handcreme ist für mich immer gut. Gerade im Winter habe ich einen immensen Verbrauch. Bisher hatte noch keine Handcreme von Dove, ich bin also sehr gespannt.

Reichhaltige Pflegedusche

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Die Dove „Winterpflege“ Pflegedusche reinigt die Haut und spendet gleichzeitig Feuchtigkeit. Dabei verströmt sie den wärmenden Duft von Sandelholz, Veilchen und Rosenblüten. Wie alle Dove Pflegeduschen enthält sie die NutriumMoisture™ Technologie. Ihre einzigartige Kombination aus Feuchtigkeitsspendern, hautidentischen Lipiden und einem besonders milden Reinigungssystem nährt die Haut und hilft ihr, den Feuchtigkeitshaushalt selbst zu regulieren.
Inhalt: 250 ml

Was Duschgel angeht, habe ich ja immer noch nicht das ultimativ tolle für mich gefunden. Ich habe schon ein wenig mit etwas trockenerer Haut zu kämpfen (insbesondere im Winter) und bin dementsprechend auf der Suche nach etwas passendem. Meist riechen aber andere Duschgele besser und sicher, ob es tatsächlich was bringt, bin ich mir auch nicht. Jedenfalls hoffe ich, dass das Duschgel so toll ist, wie es verspricht.

Reichhaltige Pflegecreme

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Nach dem Duschen oder zwischendurch: Die Dove „Winterpflege“ Reichhaltige Pflegecreme im praktischen Tiegel verwöhnt die Haut mit reichhaltigen Nährstoffen und entspannt mit ihrem sinnlichen Duft nach Sandelholz und Veilchen.
Inhalt: 150 ml

Es passt unheimlich gut, dass soetwas in der LE ist. Meine Intensivfeuchtigkeitscreme ist gerade alle geworden und nun muss ich keinen Ersatz kaufen :)

Reichhaltige Bodylotion

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Die Dove „Winterpflege“ Reichhaltige Bodylotion schafft mit ihrem samtig-blumigen Duft nach Sandelholz und Veilchen entspannte Wohlfühlmomente und pflegt strapazierte Winterhaut geschmeidig zart. Wie alle Dove Bodylotions enthält sie den DeepCare Complex, eine besondere Kombination aus effektiven Feuchtigkeitsspendern, hauteigenen Pflegestoffen und reichhaltigem Öl, die die hauteigene Schutzfunktion unterstützen.
Inhalt: 250 ml

Wie gesagt, die habe ich heute bereits ausprobiert. Der Duft gefällt mir sehr gut; nicht zu aufdringlich und dennoch hält er sich recht lange.

Alles in allem bin ich sehr gespannt, wie mir die komplette Linie gefallen wird. Ich schätze, dass es so gegen Ende November ein ausführliches Review dazu geben wird. Dann habe ich alles ausgiebig getestet und kann meine abschließende Meinung dazu kund tun.

Zum Schluss gibt es die Bilderchen natürlich noch in groß (zumindest, wenn man sie anklickt).

Yours, Aly <3 P.S. Liebe Texter bei Unilever und beim Blogger Newsletter: Im Deutschen wird Bodylotion zusammen geschrieben, auch wenn eure Rechtschreibprüfung vielleicht etwas anderes behauptet. Ich verlasse mich da immer noch auf den Duden und der stellt das klipp und klar fest. Ich habe mich erdreistet, diesen Fehler zu korrigieren.

Projekt: Dekorieren, Basteln und Spaß haben mit Ferrero

In den Supermärkten und einigen anderen Läden ist sie schon seit längerem angekommen: Die Weihnachtszeit. Passend dazu lud der Lisa Freundeskreis seine Mitglieder ein, sich für das Projekt „Ferrero Kreativwettbewerb 2013“ zu bewerben. Da ich die Idee sehr ansprechend fand und mir auch gleich einige Ideen in den Kopf kamen, bewarb ich mich. Fortuna war mir gewogen und ich wurde ausgewählt.
Gestern kam mein Projektpaket mit je einer Packung Rocher, Küsschen, Mon Chéri und Raffaello und ich kann somit pünktlich in das 4-wöchige Projekt starten, denn heute geht es offiziell los.
Jede Woche hat ein anderes Thema, das mit einem der Ferrero-Klassiker umgesetzt werden soll.

Der Projektplan*

23.10. – 29.10. Weihnachtsbräuche neu entdecken – mit Ferrero Küsschen

Verleihen Sie Ihren Bastelkreationen mit Ferrero Küsschen Glanz und interpretieren Sie traditionelle Weihnachts-Bräuche neu. So wird die erste Testwoche ein Genuss!

30.10. – 05.11. Festliche Tafeln – mit Ferrero Rocher

Mit Ferrero Rocher bringen Sie in der zweiten Kreativwoche Ihre Festtafel zum Glänzen. Probieren Sie raffinierte Tischdekorationen aus und laden Sie Ihre Bilder in die Fotogalerie hoch.

06.11. – 12.11. Liebevoll verpacken – mit Mon Chéri

Wie werden Geschenkverpackungen noch persönlicher? Zum Beispiel mit Mon Chéri und Ihrer kreativen Idee – zeigen Sie uns Ihre Kreationen in der dritten Testwoche.

13.11. – 19.11. Magische Winterlandschaften zaubern – mit Raffaello

Weiße Weihnachten in Sicht: Werden Sie mit Raffaello kreativ und gestalten Sie in der letzten Kreativwoche eine zauberhafte Winterlandschaft.

Natürlich darf man zu jedem Thema auch einen anderen Klassiker nehmen. Ich würde ja am liebsten alles mit Rocher machen, weil ich die am liebsten mag. Aber ich muss sagen, die Organisatoren haben eine gute Wahl getroffen was die Abstimmung von Thema und Süßigkeit geht. Erste Inspirationen gab es auch gleich im Projektpaket. Viele weitere inklusive Anleitung und Druckvorlagen findet man unter Ferrero Dekotipps. Mal sehen, was sich da noch alles so findet.
Für meine erste Idee zur ersten Themenwoche werde ich heute noch eine kleine Zutat kaufen. Erste Resultate wird es wohl aber erst kommende Woche geben, da ich dieses Wochenende in Essen auf der SPIEL verweile. Aber auf der Autofahrt dorthin kann ich mir ja schon weitere Gedanken machen. Dass ich nicht da bin, hat zudem den Vorteil, dass ich nicht gleich mein ganzes Projektpaket auffutter. Die Versuchung ist schon groß ^^

Habt ihr Bastelideen für mich? Oder gefällt euch etwas von der Ferrero-Seite besonders gut und ihr wollte meine Umsetzung davon sehen? Lasst es mich mit einem Kommentar wissen :)

Yours, Aly <3 __________________________ * Übernommen aus dem Projektablaufplan

200 Jahre Völkerschlacht in Leipzig

Am vergangenen Wochenende nahmen die Feierlichkeiten zum 200-jährigen Jubiläum der Völkerschlacht ihr Ende.
Aus diesem Anlass besuchten mein Freund und ich am Samstag das Biwak sowie das historische Dorf Liebertwolkwitz (wo ich genau ein Foto gemacht und 1 kg Zwiebeln gekauft habe …) und am Sonntag die historische Gefechtsnachstellung in der Weinteichsenke. Das Wetter war uns an beiden Tagen hold; am Samstag mit strahlendem Sonnenschein sogar etwas holder.
Viele Fotos habe ich an diesem Wochenende gemacht und ohne viele Worte präsentiere ich (stolz) meine Ergebnisse.

Auf dem Weg zum Biwak


Im Nachhinein habe ich mich gefragt, wie ich mehr als vier Jahre hier in Leipzig leben konnte, ohne jemals zuvor in diesem wunderschönen Park gewesen zu sein. Das Wetter hat natürlich dazu beigetragen, dass ich ihn von seiner schönsten herbstlichen Seite sehen konnte. Wirklich traumhaft.

Im Biwak


Das Biwak war sehr schön. Die Zeltreihen hatten es mir angetan. Ich hätte zu gerne auch mal in eins reinfotografiert, aber das mag man den armen Leuten, die sich sicherlich ohnehin schon wie auf dem Präsentierteller vorkommen, dann auch nicht noch antun. Sehr angenehme Atmosphäre insgesamt.

Die Schlacht


So viele Menschen. Massiver Auflauf im Zentrum sozusagen. Und immer Köppe im Weg, egal in welche Richtung man fotografieren wollte. Aber wenn ich den Zoom meiner Kamera voll ausgereizt hab, waren sie nicht mehr ganz so schlimm im Bild. Die historische Gefechtsnachstellung war schon hübsch, allerdings drumrum nicht so hundertprozentig gut organisiert. Aber was soll’s? Ich kann sagen, ich war dabei und ich hatte halbwegs Spaß. Und sei es auch nur in diesen Momenten kollektiver Einigkeit, bei denen man wusste, dass jetzt 35’000 Menschen das gleiche denken: Danke, dass der Kerl endlich die Gusche hält.
Bleibt zu guter Letzt nur die Frage, ob Lieschen, Erik, Tim und Tom ihre Eltern wiedergefunden haben oder ob diese doch im historischen Dorfnachbau von marodierenden Franzosen niedergemetzelt wurden.

Ich für meinen Teil habe jetzt unheimlich Lust, historische Kostüme zu nähen. Rein aus der Sicht der Hobbyschneiderin in mir war dieses Wochenende wundervoll. So viel Liebe zum Detail, so viel Inspiration. Schade, dass ich das 300-jährige Jubiläum voraussichtlich nicht mehr erleben werde. Aber ja vielleicht 225 Jahre Völkerschlacht in Leipzig.

Yours, Aly <3

Kleine Geschenkidee für zwischendurch

Viele von euch da draußen haben ja ihren eigenen Blog und lassen die große, weite Welt an ihrem Leben teil haben. Aber wie sieht es eigentlich mit der eigenen Familie aus? Insbesondere dann, wenn man nicht mehr daheim bei ihnen wohnt? Lesen sie euren Blog? Ich weiß, dass meine Mama ab und an vorbei schaut, aber das wäre auch nicht unbedingt nötig, denn meine Eltern spamme ich regelmäßig via Whatsapp mit Fotos und Neuigkeiten zu. Was aber ist mit denen, die kein Internet haben? Kein Smartphone, auf das ich in sekundenschnelle ein Foto von meinem neusten DIY-Projekt schicken kann? Natürlich, ich telefoniere mit ihnen. Aber manchmal habe ich dazu einfach keine Lust oder vergesse es schlicht tagsüber und stelle dann abends fest, dass es zu spät ist, meine Tante anzurufen. Und Bilder kann man während eines Telefongesprächs auch nicht austauschen.
So kam es denn, dass ich mich, treulose Tomate, wie ich manchmal bin (oder einfach nur schüsselig), seit einem Monat nicht mehr bei besagter Tante gemeldet hatte. Ziemlich mies. Aber ich war zum Teil so mit meinen Bastelarbeiten beschäftigt, dass ich einfach nicht daran gedacht habe. Und schwupps! Wieder ein Tag, eine Woche rum.
Ich überlegte nun, wie ich das wieder ausbügeln kann und wollte ihr eine kleine Freude machen. Ich weiß, dass sie sehr gerne Post bekommt. Allerdings wollte ich nicht einfach nur einen Brief schreiben, sondern auch Fotos mitschicken, die zeigen sollten, was mich den letzten Monat über davon abgehalten hat, zum Telefon zu greifen und anzurufen.
Da es mir eher langweilig erschien, die Fotos einfach mit in dem Umschlag zu stecken, entschied ich mich dazu, ein kleines Fotoalbum zu machen. Das Fotoalbum ist so eine Art Offline-Blog des letzten Monats geworden (ihr kennt das, was drin ist also alle schon).
Vielleicht ist das ja auch eine Idee für euch?

Was ihr braucht:

  • ein kleines Fotoalbum (z.B. Einsteckalbum 10×15, 36 Bilder, von dm für € 1,35)
  • Fotos (maximal halb so viele, wie in das Album passen)
  • hübsches Druckerpapier
  • Geschenkpapier und evtl. Sticker
  • ein bisschen Zeit und Muse (und Muße)

Je nachdem wie schnell ihr euch für Fotos entscheiden und Texte schreiben könnt, geht es schnell oder nimmt schon ein bisschen Zeit in Anspruch.
Zunächst müsst ihr natürlich die Fotos aussuchen. Ich empfehle, nur Bilder zu einem bestimmten Thema zu wählen (in meinem Falle DIY), aber das ist natürlich Geschmackssache. Ich finde es schöner, wenn das Album einheitlich ist.
Die Bilder werden nun so in das Album sortiert, dass die erste Seite frei bleibt und ihr dann auf einer Doppelseite ein Bild und eine freie Tasche habt (ich habe es so gemacht, dass links das Bild ist und rechts Platz für den Text). Zu jedem Bild soll der Beschenkte ja auch eine Beschreibung bekommen, was er sich da anguckt, wie ihr das gemacht habt oder warum ihr das Foto ausgewählt habt. Ich habe diese Bildbeschreibungen am Computer verfasst, aber man kann sie natürlich auch mit der Hand schreiben. Das ist natürlich persönlicher, aber ich habe mein Augenmerk hier eher auf gute Lesbarkeit und Einheitlichkeit gelegt. Man sollte immerhin nicht vergessen, dass 10 cm x 5 cm nicht so viel Platz bieten, wie man vielleicht denkt. Da ich jedwederes Herausnehmen von Foto oder Text vermeiden wollte, habe ich meine Texte also mit dem Computer geschrieben. Dazu habe ich mir in Word entsprechend viele Textfelder in Größe 10 cm x 5 cm gemacht und fleißig getippt. Vergesst nicht, auch einen kleinen Einleitungstext zu schreiben, der dem Beschenkten sagt, was er da vor sich hat. Ausgedruckt habe ich meine Bildbeschreibungen nicht auf normalem, weißen Druckerpapier (geht auch, ist aber längst nicht so hübsch), sondern auf leicht marmoriertem, etwas stärkerem Papier in verschiedenen Farben. Ich bevorzuge eher pastellige Töne für solche Sachen als das kräftige, bunte Druckerpapier; das ist mir meist zu knallig und auf den dunkleren Farben kann man schwarzen Text nicht mehr ordentlich lesen. Dank Papierschneidemaschine für den Hausgebrauch war das Ausschneiden ein Klacks.
Nachdem dann alle Texte den entsprechenden Fotos zugeordnet sind, geht es ans Verpacken. Ich habe mir beim dm als ich das Fotoalbum gekauft habe, auch gleich einen Bogen Geschenkpapier mitgenommen (nicht, dass ich zu Hause nicht genug Papier hätte, ich mag das Muster reinfach so gerne), in dem ich das Album einwickeln wollte. Auf Schleifenband habe ich bei der Verpackung verzichtet, da ich das Album per Post verschickt habe und es dabei nur platt gedrückt worden wäre. Stattdessen habe ich ein paar Sticker zum Verzieren genommen.
Dann kann das Fotoalbum auch schon auf die Reise zu einem lieben Menschen gehen.

Ich finde es eine sehr schöne Idee, um seinen Familienmitgliedern, bei denen man sich nicht fast täglich meldet, zu zeigen, dass man trotzdem an sie denkt.
Ich frage mich jetzt, ob es schon bei meiner Tante angekommen ist und ob sie sich gefreut hat.

In diesem Sinne: Zeigt eurer Familie und euren Freunden in der Ferne, dass ihr an sie denkt!

Yours, Aly <3

Woche der Handarbeit

Fleißig wie ein Bienchen habe ich mich diese Woche der Handarbeit gewidmet.
Als erstes schenkte ich meinem Stab, der seit einiger Zeit eher unbeachtet in der Ecke stand, wieder Aufmerksamkeit. Unten fehlte noch der Dekokristall, dessen Rohbau aus Pappe mit Heißkleber am Stab befestigt wurde. Dann kam wieder der Bauschaum zum Einsatz. Was noch an Rest in meiner letzten Dose war, hat punktgenau ausgereicht. Ich war begeistert. Jetzt fliegt ein überschüssiger Bauschaum bei mir rum, um den ichmich kümmer muss. Es war wieder erstaunlich, wie viel Abfall dieser kleine Teil des Stabes beim Schnitzen produziert hat. Wie auch schon zuvor habe ich dann alles mit einer Schicht Kreppband und Zeitungspapier bedeckt. Inzwischen hatte ich mich auch was die Verwendung von Pappmâché anging dazu entschieden, dass ich machen will. Um ehrlich zu sein, ich war mir nicht hundertprozentig sicher, dass die Zeitungspapier-Tapetenkleister-Geschichte ohne weitere Stabilisierung ordentlich halten würde.
Am Mittwoch kam das Pappmâché bei mir an und freudig ging ich ans Werk. Mit Pappmâché herumschmieren ist irgendwie eine sehr meditative Tätigkeit. Allerdings dauert es extrem lange, bis das Zeug durchgetrocknet ist. Auf der Packung stand irgendwas von 24 Stunden – Pustekuchen. An und für sich nicht so extrem schlimm, aber ich wollte ja die andere Seite des Stabes auch möglichst bald mit einer Schicht versehen. Mittlerweile ist fast der ganze Stab mit Pappmâché umhüllt. Nur beim Kristall oben fehlt noch eine Seite. Sobald das fertig ist, mache ich Fotos davon. Solange habe ich nur welche bis zu dem Zeitpunkt, wo ich gerade alles dafür bereit gelegt habe.

Ich bin bis jetzt unheimlich zufrieden mit dem Stab. Ich freue mich riesig auf das Cosplay. Ich kann gar nicht erwarten, Stoff zu kaufen und mit dem Nähen anzufangen. Bis dahin muss ich mich allerdings mit den anderen Sachen drumherum zufrieden geben. So habe ich denn diese Woche auch Gießharz für die benötigten Edelsteine gekauft. Am Freitag kam es an und ich habe es mir nicht nehmen lassen, damit herumzuprobieren. Schließlich habe ich soetwas auch noch nie zuvor gemacht. Die Formen für meine Kristalle sind zwar noch nicht fertig, dafür muss ich noch Silikonkautschuk ordern, aber ich hab genügend andere Silikonformen, die ich nicht (mehr) für ihren ursprünglichen Zweck nutze. So habe ich also meine Pralinenform zweckentfremdet und Gießharzgoodies damit gemacht. Mit dem Gießharzexperiment habe ich mein Wohnzimmer dann in meine persönliche Gaskammer verwandelt. Oh man. Peroxyd ist sowas von pervers. Was tut man nicht alles …
Nachdem die Sachen über Nacht gehärtet sind, mussten sie noch in den Ofen. Zumindest empfahl meine Anleitung das bei kleinen Mengen. Und so richtig hart, wie ich es erwartet habe, waren die guten Stücke auch noch nicht. Nach zwei Stunden bei kuscheligen 50°C sah das aber anders aus. Hart, glasklar und wunderschön. Ich bin verliebt. Wenn man das Zeug dann das zweite Mal anrührt, stinkt es auch schon nicht mehr ganz so schlimm xP
Um auch gleich noch ein bisschen zu testen, wie ich später die Farbgestaltung machen werde, habe ich meine Nagellackkisten durchwühlt und die Rückseiten meiner Sterne und Bäume bepinselt. Zum Schluss noch Klarlack drauf und fertig.

Der neuerworbene Perfect Stlye Nagellack macht sich echt gut und sieht richtig schick auf meinem „Edelstein“ aus.
Zu guter letzt habe ich diese Woche noch die Cupcake Mütze gehäkelt. Nach kleineren Startschwierigkeiten (ich musste erstmal die englischen Fachbegriffe übersetzen und ständig nachgucken, was welche Abkürzung war und wie man das dann macht), ging sie relativ schnell von der Hand. Ich bin jetzt wieder Profi im Häkeln von halben Stäbchen. Um genau zu sein war ich so drin im halbe-Stäbchen-Häkeln, dass ich Kuchen und Frosting mit Stäbchen zusammenhäkeln wollte statt der geforderten festen Maschen. Immer wieder habe ich mich dabei erwischt, dass ich schon den Umschlag auf der Nadel hatte. Die Anleitung für das Frosting war zunächst etwas verwirrend und wenn man sich das gehäkelte Stück zwischendrin angeguckt hat, hätte man meinen können, dass ich nicht ganz verstanden hab, dass Ränder gerade sein sollen. Zunächst war ich verwundert, aber irgendwann stellte ich fest, dass nur so der „Swirl“-Effekt zustande kommen kann. Alles gut also.

Ich mag das Pink des Frostings. Es ist richtig schön leuchtend, aber noch nicht knallig. Da Rot nicht so gut zu Pink passt, ist meine Kirsche weiß (und ich stelle mir vor, sie wäre mit weißer Schokolade überzogen). Die Pompon-Streusel habe ich am Ende mit Heißkleber befestigt. Jetzt freue ich mich, dass ich in der grauen Jahreszeit einen kleinen Farbtupfer setzen kann, wenn ich draußen mit meiner Mütze herumlaufe.
Ich überlege schon, was ich als nächstes aus Twinkie Chans Buch machen kann. Bald ist Weihnachtszeit, da wäre doch ein Lebkuchenmann-Schal passend, oder? Das wird wahrscheinlich etwas zeitaufwändiger als die Mütze. Und das, wo doch jetzt weniger Zeit ist für Handarbeiten.
Morgen geht die Uni wieder los und da werde ich wohl oder übel wieder eher geistigen Fleiß beweisen müssen …

Yours, Aly <3