Das Rezept zum Sonntag

Bevor ich es noch komplett vergesse, teile ich jetzt (besser spät als nie) noch das Rezept der Muffins, die ich am Donnerstag gemacht habe, mit euch.
Irgendwie war ich extrem mit Uni und lesen beschäftigt.
Diese Woche war die zweite von meinen beiden Unterrichtsstunde. Meine Güte, ich hab alles geschafft. Ich bin so stolz. Dann war Freitag noch Seminar gestalten angesagt. Wie immer hab ich leicht zu spät angefangen mit meinen Vorbereitungen und habe dann entsprechend bis spät in die Nacht hinein Aufgaben vorbereitet.
Und dann natürlich A Storm of Swords. Endlich habe ich es mal wieder geschafft, ein bisschen mehr zu lesen. Bis jetzt eindeutig das beste Buch der Song-of-Ice-and-Fire-Reihe. Aber zwei liegen ja dann noch vor mir. Vielleicht ändert sich diese Meinung auch noch.
Eigentlich komisch, dass ich das Buch so extrem gut finde. Eigentlich ist es nämlich furchtbar x’D
Naja. Ich bin gespannt, was noch passiert.
Und hier nun das versprochene Rezept. Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!

Zutaten (für ca. 12 Stück):

  • 250 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 2 TL Backpulver
  • ½ TL Natron
  • ½ TL geriebene Zitronenschale
  • Salz
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 300 g saure Sahne
  • 80 ml Öl
  • ½ Fläschchen Zitronenaroma
  • Milch, Zitronensaft

Zubereitung:

  • in einer großen Schüssel Mehl, Mandeln, Backpulver, Natron und Zitronenschale mischen
  • in einer zweiten Schüssel die Eier, den Zucker und den Vanillezucker verquirlen
  • saure Sahne und Öl unterrühren
  • Zitronenaroma unterrühren
  • Eimischung zur Mehlmischung geben und alles mit einem Schneebesen vermischen, bis alle Zutaten feucht sind
  • nach Belieben noch Milch (für Fluffigkeit) und Zitronensaft (für ein stärkeren Zitronengeschmack) unterrühren
  • Teig in Muffinförmchen füllen und bei 175°C etwa 25Minuten backen

Yours, Aly

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Forumse, Rächtschreibunk und Währ suchett, dehr findett

Ich bin nicht gerade in vielen Foren/Communitys aktiv tätig. Genaugenommen nur in einem. Und ganz ehrlich: Was man da manchmal so zu lesen bekommt…da bleibt einem echt die Spucke weg und ich stelle mir die Frage: Ist das überall so?
Okay, vielleicht ist das Durchschnittsalter der Zielgruppe nicht gerade so, dass ich stilistische Kunstwerke erwarten kann, aber ein gewisses Maß an sprachlicher Korrektheit ist doch nicht zu viel verlangt, oder?
Manche halten die Regeln der deutschen Orthografie in etwa genauso gut ein, wie gewisse Länder die Menschenrechte wahren.
Dass sich viele eigenmächtig über die in Deutschland übliche Groß- und Kleinschreibung hinwegsetzen, finde ich zwar grausam, aber einen Vorwurf kann ich ihnen auch nicht machen. Immerhin lebt die Schirmherrin der Community, das „Maskottchen“ einer gewissen Kosmetikmarke, diese Vergewaltigung der deutschen Schriftsprache mit jedem ihrer Beiträge vor. Natürlich kann ich jedem trotzdem einen Vorwurf machen, immerhin wird an Schulen im Deutschunterricht noch immer Groß- und Kleinschreibung gelehrt. Aber vielleicht gab es auch einen akuten Ausbruch von Miristschlecht oder das Make Up musste aufgefrischt werden, als das dran war. (Wobei ich hoffe, dass letzteres in der Klassenstufe, in der die Grundlagen gelegt werden, noch nicht vorkommt.) Nun ja, es ist nicht schön, aber das Verständnis schmälert es nur geringfügig. Man kann es also dulden.
Schlimmer sind solche geistigen Aussetzer, die es einem nahezu unmöglich machen, den Sinn eines Beitrags zu verstehen. Gott sei Dank, das ist die Ausnahme. Aber manchmal frage ich mich schon: Sach ma, lesen sich die Leute überhaupt nochmal durch, was sie da getippt haben oder rollen sie doch nur mit dem Kopf über die Tastatur, um den Beitrag fertig zu bekommen? (Und somit die heißbegehrten Prämienpunkte?) Meine Rechtschreibung/Grammatik ist bei weitem nicht perfekt (besonders mit den Kommata hab ich so meine Probleme und schreibe nach dem Mottos: Lieber eins zu viel). Aber wenn ich mir mal bei einem Wort nicht sicher bin und auch die Rechtschreibprüfung von Word nicht hilft, schaue ich im Duden nach. Und Flüchtigkeitsfehler passieren. Das ist nicht weiter tragisch. Unser Gehirn schafft es trotzdem, das Wort richtig zu lesen.
Es ist doch heutzutage wirklich nicht mehr schwierig, mit besagter Rechtschreibprüfung, die sogar fast jeder Browser anzubieten hat, einen orthografisch halbwegs richtigen Text zu verfassen. Immerhin werden einem mit Rechtsklick sogar Verbesserungsvorschläge angezeigt. Und Programme wie Word kontrollieren sogar in gewissem Maße die Grammatik. Nicht alles. Aber für den Rest gibt es den Duden. Da steht so gut wie alles drin. Und den gibt es sogar online! Und spätestens bei diesem Punkt kann sich keiner mehr mit fadenscheinigen Argumenten für seine Wortkotze entschuldigen. Es können ja schließlich nicht alle gerade erst nach Deutschland eingewandert sein und angefangen haben, die deutsche Sprache mit all ihren Gemeinheiten zu lernen. Da verzeihe ich missratenen Satzbau. Ich hab schließlich auch schon eine fremde Sprache lernen dürfen. Und Deutsch ist nicht unbedingt die leichteste Sprache (aber eine der schönsten, wie ich finde). Falsche Rechtschreibung verzeihe ich nur bedingt, denn wie gesagt: Rechtschreibprüfung und Duden (bzw. in dem Fall ein passendes Wörterbuch Muttersprache – Deutsch) sollten das auch bei Neulingen minimieren.
Aber vielleicht mangelt es ja auch am Lesen.
Das Gefühl, dass die Hälfte der Communitymitglieder des Lesens nicht mächtig ist, bekomme ich nämlich zeitweilig auch. Vielleicht sind aber auch alle zu doof, die Suchfunktion zu finden (oder zu punktegeil um sich drum zu scheren). Ich gebe zu, ein weißer Balken auf rosafarbenem Grund ist mitunter schwierig zu erkennen, aber wenn auch der Startseite eines Unterforums fünfmal das gleiche (manchmal sogar das selbe) Thema auftaucht, kann man sich auch damit nicht rausreden. Dann hat man schlichtweg nicht gelesen oder ignoriert geflissentlich die Spielregeln. Die Suchfunktion in betreffendem Forum ist zwar manchmal etwas tricky und definitiv verbesserungswürdig, aber ihren Dienst tut sie.
Die Bedienung setzt natürlich gewisse Rechtschreibkenntnisse voraus.
Und bevor ich mich jetzt auch noch über die falsche Verwendung von Dativ und Genetiv aufrege und einen Anfall bekomme, weil irgendwer findet etwas besser (als) wie etwas anderes (na, wer kann die beiden Fehler, die ich hier eingebaut habe, benennen?), setze ich mich jetzt wieder an meine Vorbereitung fürs HWP.

Yours, Aly

Wer noch andere Fehler, als meine zwei beabsichtigten findet, darf sie behalten und sich freuen.
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Unterricht 2.0

Früher war doch alles besser. Und einfacher. Vor allem einfacher.
Vor allem Schule. Zumindest habe ich das Gefühl.
Vor meiner ersten Unterrichtsstunde waren meine größten Probleme: Habe ich einen funktionierenden Polylux zur Verfügung? und Kann die letzte Reihe mein Gekritzel an der Tafel auch noch ordentlich lesen?
Letztere Sorge resultierte darin, dass ich viel zu groß geschrieben habe und nicht alles wie geplant auf die Tafel gepasst hat. Der Polylux hat auch einwandfrei funktioniert. Er war nur dreckig. Aber ansonsten. Alles gut.
Im Verlauf des Studiums kamen mehr Unterrichtsstunden hinzu, aber das größte Problem, die Konstante quasi, blieb immer der Polylux. Ich bin eben altmodisch und schreibe gerne an der Tafel. In Mathe auch nicht weiter verwunderlich und hoffentlich auch immer noch Standard.
Jetzt stand nun die erste Informatik-Stunde an.
Die Schule ist technisch auf dem neusten Stand. Das Polylux-Problem hat sich damit also quasi erledigt. Nein, er wurde nicht abgeschafft. Er steht immer noch schön brav als Staubfänger im Klassenraum. Er ist dank SmartBoard mit Beamer und anderen technischen Raffinessen schlichtweg überflüssig. Ich hab nicht einen Gedanken daran verschwendet, ob das Teil überhaupt funktioniert.
Dafür habe ich mir über allerlei andere Sachen Gedanken gemacht. Sachen, die mich bei anderen Unterrichtsstunden nicht die Bohne interessiert haben. Ja, Sachen, die mir bis dahin nicht mal ansatzweise in den Sinn gekommen sind.
Das Worst-Case-Szenario, das mir dann irgendwie in den Sinn kam: Was mache ich bei Stromausfall?
Da funktioniert ja gar nix! Nicht mal der Polylux! Warum habe ich da bei anderen Stunden noch nie drüber nachgedacht? Achso, ja. Weil die Wahrscheinlichkeit eines Stromausfalls verglichen mit der Wahrscheinlichkeit, dass der Polylux kaputt ist (oder zu meiner Schulzeit nicht im Raum vorhanden), verschwindend gering war.
Okay, ein Stromausfall ist immer noch sehr unwahrscheinlich, aber wie beschäftige ich die Bande dann? Dann können sie auch nicht mal Videos auf Youtube gucken oder auf Facebook…was auch immer die auf Facebook halt machen. Dann stören sie womöglich meinen Monolog mit Zwischenfragen, weil sie gezwungen sind zuzuhören! Nein, gut. Sie hören mir natürlich immer aufmerksam zu und ich bin für jede gestellte Frage, die zum Thema passt, dankbar.
Also streichen wir den Stromausfall. Kmmen wir zu realistischeren Problemen.
Früher hatte man nur seine Arbeitsblätter, ggf. schöne, liebevoll handgemalte Folien für das Enfant terrible des Unterrichts und als Anfänger noch seine Verlaufsplanung in mehr oder weniger ausführlicher Form. Die Tafelbilder sind auf A4-Blättern vorbereitet. Zettel sind groß und somit schwer zu übersehen, wenn man einen zumindest halbwegs aufgeräumten Arbeitsplatz hat. Ergo: Schwer zu vergessen. Und die Wahrscheinlichkeit, dass man auf dem Weg zur Stunde alle Zettel schrottet, ist doch eher gering. Das wäre dann schon höhere Gewalt und die würde einen höchstwahrscheinlich komplett davon abhalten, die Unterrichtsstunde überhaupt zu halten.
Heute ist, mal abgesehen von den gedruckten Sachen für die Schüler, alles digital. Aus einem kleinen, leicht zu übersehenden USB-Stick, den ein einziger, gezielter und unglücklicher Fußtritt ins Nirvana befördern kann. Oder zumindest in die Temporär-nicht-zu-gebrauchen-Zwischenwelt. Oder die Daten sind beim Kopieren irgendwie kaputt gegangen. Oder der Computer erkennt den USB-Stick nicht. Vorsichtshalber habe ich meine Präsentation heute noch bei Dropbox hochgeladen, um den Risikofaktor auszuschalten. Völlig absurd, da bis jetzt immer alles gut geklappt hat und mein Stick sogar einwandfrei SUN-kompatibel ist. Aber naja. Better save than sorry. Ich könnte ja immerhin noch ganz tollpatschig drauftreten.

Geklappt hat am Ende alles einwandfrei. Zumindest von technischer Seite. Es lief auch sonst alles weitestgehend wie geplant. Die Sache mit „Hat ein Pixel eine feste Größe j/n“ war nicht ganz perfekt, aber ich übe ja noch. Einer der Schüler hat mich echt zum Staunen gebracht mit seinen Antworten. Der Wahnsinn. Alles richtig! Ein Schelm, wer jetzt Böses denkt. Die sind alle clever. Aber es ist ja doch immer so eine Sache, die Schüler auch dazu zu bringen, dass sie auch mal mit ihrem Wissen glänzen. Ganz besonders, wenn die Gedanken eigentlich schon bei der wichtigen Arbeit sind, die in der nächsten Unterrichtsstunde geschrieben werden soll. Und nicht zu vergessen die Premiere, dass alle da waren! Auch sonst war die Stunde eine schöne Erfahrung und hat mich wieder darin bestätigt, dass das genau das ist, was ich machen will.

Yours, Aly

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Alles neu macht der Juni

Jaja. Da töne ich erst groß rum, dass das hier mehr als nur ein Beauty-Blog werden wird und nun kommt schon wieder ein Beauty-Post.
Irgendwie schaffe ich es momentan aber auch einfach nicht, etwas geistreicheres aufs digitale Papier zu bringen. Nicht, dass ich keine Ideen hätte. Allerdings ist es auch eine nette Abwechslung zu den komplizierten Uni-Sachen, mit denen ich mich momentan rumschlagen darf. In gewisser Weise ist es sogar entspannend.

Was ist nun also neu im Juni?

  1. Haarpflege: Ja, gut, ich hab schon gesagt, ich wasche jetzt weniger (klappt immer noch gut). Aber nicht nur das. Nachdem mein Friseur mir sagte, dass man von dem Gedanken, das Haar gleichzeitig waschen und pflegen zu können, Abstand nehmen sollte, dachte ich mir: Was soll ich dann mit den ganzen komischen Shampoos, die ja ach so viel können sollen? Erstens habe ich eigentlich gar keine Problemhaare. Zweitens…es gibt keinen zweiten Punkt. Das ganze komische Zeug wanderte daraufhin jedenfalls in die Tonne und ich habe ein Shampoo für normales Haar ohne Krimskrams gekauft. Pflege gibt’s also extra in Form von Haarkur und Sprühkur und Spitzenfluid. Allerdings stehe ich jetzt wieder vor der großen Frage, welche Haarkur denn nun die richtige für mich wäre. Meine ist bald aufgebraucht und ich bin ein bisschen ratlos. Wieder Drogerie oder doch mal richtig Geld investieren? Schwierig, schwierig. So, wie ich mich kenne, wird es wohl wieder Drogerie. €20,- für so einen 250ml-Pott Redken ist doch ein bisschen viel.
  2. Gesichtspflege: Ich war ziemlich genervt vom Erscheinungsbild meiner Haut. Ob nun Stress oder der massenhafte Kinderschokolade-Konsum zwecks EM-Stickern Schuld daran tragen oder doch noch etwas anderes die Ursache war, keine Ahnung. Kurzum ich habe dann doch wieder die Visibly-Clear-Reihe gekauft und dazu noch eine getönte Tagescreme mit Anti-Pickel-Dings einer Firma, die die grauenhafte Eigenart hat, alles klein zu schreiben (unsere Orthografie sieht Klein- UND Großschreibung vor, verdammtnocheins!!!!!). Trotz mangelnder Orthografie bin ich aber sehr zufrieden mit der Creme ^^
  3. Nagelpflege: Da gab es bis jetzt noch nicht so wirklich eine Routine. Da ich aber oft unzufrieden war, weil meine Nägel an der Spitze oft abblättern, habe ich mal rumgeschaut, was ich denn dagegen tun könnte. Dazu kam, dass meine Nagelbetten in letzter Zeit trotz regelmäßigen Eincremens einfach fürchterlich ausgesehen haben. Also habe ich in der vergangenen Woche diverse Nagelpflegeprodukte gekauft und schaue jetzt mal, ob es etwas bringt. Heute nehme ich mal als offiziellen Starttermin, weil ich heute meine Nägel gekürzt habe. Welche Produkte werde ich nun (hoffentlich) regelmäßig und mit sichtbarem Erfolg verwenden?
  • Nagelhärter (ich habe sowohl HUI! als auch PFUI! gelesen und werde mir dann mal mein eigenes Urteil bilden)
  • Nagelhautcreme (ich bin mir nicht sicher, ob sich die Investition in eine extra Creme tatsächlich lohnt oder ob es nicht auch reicht, die normale Handcreme gezielt einzumassieren, aber mal schauen)
  • Nagelfeile speziell für brüchige/weiche Nägel statt meiner alten Metallfeile (habe gelesen, dass Metallfeilen wohl allgemein nicht so gut sein sollen; warum weiß ich nicht, aber vielleicht macht es ja einen Unterschied)
  • Mineralfeile zum Versiegeln der Nagelspitze (auch hier: keine Ahnung, mal gucken; einen Kritikpunkt an der Feile habe ich aber schon: sie ist bei der ersten Benutzung schon aus ihrem Griff gefallen, sodass ich sie kleben musste)
  • Rosenholzstäbchen (ich hab mein Hufstäbchen vernasselt und deswegen hab ich jetzt die gekauft ^^)
  • Pflegehandschuhe für die Nacht (habe ich schon länger, jetzt muss ich sie nur noch regelmäßig benutzen)
  • Olivenölbad (ist wirklich sehr angenehm, die Nägel glänzen danach so wunderhübsch und da Olivenöl ja der Alleskönner ist, denke ich, dass das sicherlich etwas bringt, zumal ich von einer Expertin auch schon den Tipp, Öl auf die Nägel zu geben und einzumassieren um sie geschmeidig zu machen und brüchigen Nägeln vorzubeugen, bekommen habe)

So viel also dazu.
Nachti <3

Yours, Aly

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