Selbstversuche (und animierte *.gif’s)

Unter den Themenvorschlägen für meinen Blog fand sich irgendwo auch ein Beitrag zu Selbstversuchen. So etwas wie: 1 Woche Vegetarier o.ä. .
Ich bin nicht dadurch darauf gekommen, mal ein paar Selbstversuche zu wagen, sondern dadurch motiviert, mal darüber zu berichten.
Süß fand ich besonders den o.g. Vorschlag. Ich weiß, das kann ja keiner von euch wissen, weil ich das noch nicht kund getan hab, aber ich bin schon aus Überzeugung 90%-iger Vegetarier ^^. Klingt komisch, ich weiß. Falls ihr Interesse an näherer Ausführung zu meinem überzeugten Nicht-Ganz-Vegetarismus habt, lasst es mich wissen, dann erläutere ich das ausführlicher.
Immerhin soll heute um Selbstversuche gehen, die nicht seit 4 Jahren problemlos klappen.

Selbstversuch 1 – Weniger Salz
Wir essen zu salzig. Das sollte wohl allgemein bekannt sein.
Das Essen wird beim Kochen gut mit Salz bestreut, aber auf dem Teller ist es uns dann doch noch zu wenig und wir salzen gehörig nach. Von Salzbomben wie Kartoffelchips will ich gar nicht erst anfangen.
Vor einiger Zeit habe ich eine interessante Dokumentation zu Zivilisationskrankheiten & Co. gesehen und dort wurde das auch aufgegriffen. Es wurde gut erklärt, wie es kommt, dass wir immer mehr salzen, obwohl wir uns gar nicht mehr unterversorgen können.
Ur-Instinkte besiegen uns immer wieder.
Also dachte ich mir: Ich versuche jetzt mal, mein Essen nicht mehr nachzusalzen. Gar nicht salzen ist ja auch nicht gut. Immerhin ist Salz notwendig und ganz ohne schmeckt nun mal nichts richtig. Jeder, der schon mal vergessen hat, Salz an das Kochwasser für Nudeln zu machen, weiß, wovon ich rede.
Ich salze nun also nur noch beim Kochen. Ganz normal, nicht mehr, als ich es sonst getan habe.
Es ist am Anfang zunächst komisch. Die Sachen schmecken etwas fad. Es ist schwierig, dem Drang den Salzstreuer zu holen und nachzusalzen, nicht nachzugeben, wenn das Essen ein bisschen fad schmeckt. Man hat es ja schließlich immer so gemacht. Alte Gewohnheiten sterben langsam. Und wenn ich für eins nie zu faul war, dann vom Essenstisch nochmal in die Küche zu gehen und den Salzstreuer zu holen.
Aber es ist zu schaffen. Der innere Schweinehund ist zwar ein harter Gegner, aber ich hab ihn bis jetzt bezwungen. Und es wird leichter, je länger man es durchhält. Das Essen schmeckt dann nämlich nach kurzer Zeit wieder genauso gut wie immer, hat man sich erstmal an die geringere Salzmenge gewöhnt.
Ich weiß nicht, ob es zukunftstechnisch etwas bringen wird, aber schlechter macht es mein Leben auf keinen Fall. Wahrscheinlich senke ich jetzt das Risiko, eine Infarkt zu erleiden, nur um es dann durch meinen Beruf wieder zu erhöhen und am Ende bei +/-0 zu landen. Naja, Auch gut ^^.
Von Kartoffelchips werde ich wohl trotzdem nicht loskommen. Aber da ich, zumindest auf’s Jahr gerechnet, nicht mehr als eine Tüte pro Monat esse, ist das wahrscheinlich nicht so tragisch.

Selbstversuch 2 – Weniger Haare waschen
Ich hab meine Haare noch nie täglich gewaschen, so viel sei vorweg gesagt. Zwei Tage haben sie immer gut durchgehalten und zu faul war ich eh (besonders je länger die Haare wurden), ich schlaf lieber ’ne halbe Stunde länger.
Nun ja. Sie sind jetzt eben schon ziemlich lang und ich möchte sie noch länger haben. Also sucht Frau natürlich nach Wegen, die Haare weniger zu strapazieren.
Da meine heiße Phase mit dem Glätteisen und sonstigen Stylingtools grad etwas abgekühlt ist und den Haaren von der Seite keine Gefahr droht, versuche ich nun also die Belastung durch Waschen und Föhnen zu reduzieren. Das Föhnen mal wegzulassen ist ja im Sommer wahrlich nicht das Problem und sogar angenehm bei 30°C im Schatten.
Der erste Schritt dieses Selbstversuchs ist nun das Waschen auf jeden dritten Tag zu verzögern.
Das ist am Anfang echt komisch. Wenn die Kopfhaut es gewöhnt ist, jeden zweiten Tag sauber geschrubbelt zu werden, dann sehen die Haare am dritten Tag ohne Haare waschen anfangs ziemlich eklig aus. Gott sei Dank kann man das ab einer gewissen Länge durch Zopf & Co. etwas verstecken. Ich muss aber sagen, dass sich mein Kopf recht schnell daran zu gewöhnen scheint. Und das im Sommer! Wo man doch so viel schwitzt und alles. Am Tag nach dem Waschen sind sie jetzt bei mir genau so, wie sonst nur an dem Tag, an dem ich gewaschen hab. Sonst war der Ansatz immer schon ein bisschen fettig. So sind sie jetzt erst am zweiten Tag, an dem ich normalerweise immer schon gewaschen hab.
Spart also zumindest schonmal Zeit, Geld, Wasser und Strom.
Was es in der Zukunft meinen Haaren bringt, wird sich zeigen.

Hach, und das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen:

Eigentlich hab ich nach einem netten Gif zum Haare waschen gesucht (wobei man dann auch auf sowas stößt: Look at his hair!. Naja. Chibichibi ist auch süß :P

Yours, Aly

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[AMU] Himmelfahrt ins Grüne

Okay, jetzt gibt’s als erstes AMU auf meinem Blog doch was anderes als geplant ^^ Aber es gefiel mir gestern einfach so gut, dass ich mich spontan dazu entschlossen habe das Ganze zu fotografieren und mit euch zu teilen.
Was hab ich benutzt?

  • KIKO Colour Sphere Nr. 27, Sparkling Cobalt Green
  • KIKO Colour Sphere Nr. 37, Emerald Green Melange
  • KIKO Eyeshadow Nr. 63, Pearly Meadow Green
  • BeYu Cat Eyes Mascara
  • Revlon Grow Luscious Lashliner Nr. 004, Emerald
  • außerdem: Lidschattenbase, (essence) Smokey-Eyes-Pinsel

Und wie wird’s nu gemacht?

  1. Base auftragen und ggf. gut trocknen lassen (ich hab die I <3 Stage von essence)
  2. Colour Sphere Nr. 37 auf das ganze Lid und im hinteren Drittel des unteren Wimpernkranzes auftragen
  3. Colour Sphere Nr. 27 im äußeren Augenwinkel auftragen, auch ein bisschen am unteren Wimpernkranz
  4. mit dem Smokey-Eye-Pinsel großzügig Lidschatten Nr. 63 aufnehmen und im inneren Augenwinkel und am unteren Wimperkranz verteilen und verblenden
  5. am äußeren Augenwinkel den Lidschatten auch verblenden
  6. mit dem Lashliner einen Lidstrich ziehen und die Wasserlinie nach ziehen
  7. Wimpern tuschen

Fertig <3


Damit wünsche ich euch einen schönen Start ins Wochenende!

Yours, Aly

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[Rezept] Beeren unter Maiskruste & Himbeer-Shake

Heute war mal ein schöner Tag.
Ausnahmsweise hat mal alles geklappt:
Java-Programm hab ich ohne große Schwierigkeiten heute Vormittag fertig gemacht und es lief! Es hat einfach funktioniert. Ich war im 7. Himmel.
Meine Douglas Box of Beauty kam heute pünktlich bei mir an und enthielt alles, was ich mir ausgesucht hatte.
Und das beste heute Vormittag: Ich hab meinen verloren geglaubten Zweitschlüssel wiedergefunden.
Am Nachmittag ging es genauso toll weiter.
Java-Programm wurde anstandslos abgenommen und das neue UML-Diagramm haben mein Partner und ich auch noch fertig bekommen.
Ich konnte mich dann nicht mal am dazu bringen am Wetter rumzunörgeln, dass sich, als ich auf dem Heimweg war (natürlich ohne Regenschirm), dazu entschieden hat eklig zu werden. Nein, ich bin dann sogar nochmal im Regen (dieses Mal absichtlich ohne Schirm) zum Supermarkt um die Ecke um etwas Hübsches zum Nachtisch heute abend zu suchen.
Einen genauen Plan hatte ich nicht. Vielleicht was mit Obst. Beeren unter Maiskruste geisterte schon irgendwo in meinem Kopf herum. Und dazu…Pudding? Also ab mit den Tiefkühlhimbeeren und dem Pudding in den Einkaufsbeutel und damit ihr auch was davon habt, hier das Rezept für:

Beeren unter Maiskruste

Zutaten:

  • 300g gemischte Sommerbeeren (TK oder frisch)
  • 2 EL Vollrohrzucker
  • 60g Maisgrieß
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Butter
  • 50ml Milch
  • 1 großer EL flüssigen Honig
  • 1 EL Zitronensaft

Zubereitung:

  • Beeren in gefetteter, ofenfester Form verteilen und mit dem Zucker bestreuen
  • Maisgrieß, Backpulver und Salz verrühren
  • Milch dazugeben und auf den Beeren verteilen
  • ggf. Honig in einem kleinen Topf verflüssigen (oder in einer Tasse kurz bei hoher Stufe in die Mikrowelle)
  • Butter schmelzen
  • Honig mit der flüssigen Butter und dem Zitronensaft verrühren und darüber träufeln
  • bei 200°C für 10-20 Minuten in den Ofen

Wer das Kompott noch ein bisschen extravaganter gestalten möchte, serviert das Ganze mit einer Kugel Vanilleeis. Oder mit Vanillepudding (Schoko ist nicht ganz so lecker dazu).

Da ich noch Himbeeren übrig hatte habe ich damit noch einen Himbeer-Joghurt-Shake gemacht. Sehr simpel und sehr lecker (besonders, wenn dann mal richtig Sommer wird).

Himbeer-Joghurt-Shake

Zutaten (für ca. 0,5l)

  • 200 g TK-Himbeeren (angetaut)
  • 1 Becher Naturjoghurt (150 g)
  • Milch
  • außerdem: Pürierstab

Zubereitung:

  • Himbeeren und Milch in ein Gefäß geben und gut pürieren
  • Joghurt zugeben und nochmals kurz pürieren

 Musikempfehlung: etwas ruhigeres. z.B. Poets of the Fall

Viel Spaß beim Nachkochen und Guten Appetit!

Yours, Aly

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Einstimmung auf das Wochenende: Johannapark

Als Einstimmung zum Wochenende gibt es heute mal ein paar Fotos.
12 Uhr mittags ist die dümmste Zeit zum Fotografieren, wenn es draußen sommerlich ist, ich weiß. Aber wir hatten nun mal um 12 Schluss und der Park liegt auf meinem Heimweg.
Und als wenn der Stand der Sonne nicht schon schlimm genug und tödlich für das Fotografieren wären, hab ich Troll auch noch meine SD-Card im Laptop vergessen und musste die Fotos mit 3MP machen, da ich sonst nur eine Hand voll hätte schießen können. Naja. Sie sind jetzt so klein, dass es fast nicht mehr auffällt. So richtig zufrieden bin ich trotzdem nicht. Aber was soll’s? Zumindest die Aufnahmen der Pusteblumen gefallen mir richtig gut. Und vielleicht hab ich ja auch noch mal Glück mit dem Wetter während noch alles blüht und kann nochmal ordentlichere Bilder machen (Wochenende soll ja nicht so toll werden und selbst wenn, hätte ich keine Zeit :/)
Zu allem Überfluss mag mir WordPress auch keine HTML-Rahmen um meine Bilder erlauben und mit weißem Sonnenschein-alles-ausgefressen-Himmel auf weißem Hintergrund sieht der Beitrag jetzt ganz furchtbar aus…
Aber nichtsdestotrotz, hier sind meine Fotos:

Yours, Aly

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[Rezept] Schoko-Kirsch-Muffins


So meine Lieben. Heute kommt wie versprochen das erste von hoffentlich vielen Rezepten :)
Bis jetzt sind das definitiv meine Lieblings-Muffins (man weiß ja nie, auf was für Rezepte man noch so stößt). Ich liebe Kirschen und Schokolade, was ist also näherliegend als Schoko-Kirsch-Muffins zu meinen Lieblingen zu erklären?
Ein paar Sachen noch vorweg.Nicht jeder hat ein Muffinblech oder einzelne Silikonförmchen daheim. Wenn man auf „perfekte“ Form verzichten kann, ist das nicht weiter schlimm. Mich hat es immer gestört, dass die Muffins so auseinanderlaufen, wenn man sie nur in den Papierförmchen bäckt. Vor 3 Jahren hab ich dann ein Silikon-Muffin-Blech geschenkt bekommen und ich möchte es nicht mehr missen. Gerade für Muffins mit größerem Obst drin (wie Kirschen) würde ich immer ein Blech empfehlen, da das Obst doch ein nicht zu vernachlässigendes Gewicht mitbringt und gerne aus den Förmchen purzelt, wenn sie nicht genügend stützen.
Ob nun ein starres Blech oder das flexiblere Silikon besser ist, ist wohl Geschmackssache. Ich mag Silikonbackformen allgemein sehr gerne. Mein Silikonblech ist von Lurch. Die sind recht teuer, aber über die Qualität kann ich nicht klagen. Nach 3 Jahren, in denen ich häufig Muffins gemacht habe, hat es noch keinerlei Mängel. Seit neustem habe ich auch einzelne Silikonförmchen. Die habe ich für ca. €5,- bei Xenos gekauft. (Heute habe ich sie zum ersten Mal ohne extra Papierförmchen drin benutzt. Mal schauen, ob sich die Muffins ordentlich raus machen lassen.) Platzsparender sind Einzelförmchen auf jeden Fall (Hauptgrund, warum ich kein 2. Blech gekauft habe), die Form behalten die Muffins beim Backen auch.
Zum Rezept. Das Rezept ist etwas vom Originalrezept abgewandelt. Das verlangt u.a. eine Sahnehaube, die ich gerne weglasse, da die Dinger so schon süß genug sind. Ich mache lieber mehr Schokolade rein. Dafür nehme ich am liebsten die Vollmilch- oder Zartbitterschokolade von Lidl. Sowas wie Milka würde ich nicht unbedingt empfehlen. Mit weißer Schokolade ist es auch toll. Schokotropfen, wie man sie bei den Backzutaten findet, eignen sich auch sehr gut.
Zu guter Letzt: Mit Schokoglasur sind die Muffins die maximale Verführung für jeden Schokoliebhaber.
Und nun zum Rezept :)

Zutaten (für 12 – 16 Stück):

  • 1 Glas Sauerkirschen
  • 250 g Mehl
  • 2 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 Tafel Schokolade (alternativ 70 – 100 g fertige Schokostückchen)
  • 1 Ei
  • 140 g Zucker
  • 80 ml Pflanzenöl (alternativ 125 g weiche Butter/Margarine)
  • 250 ml Buttermilch
  • außerdem: 2 Rührschüsseln (eine davon sollte groß sein), Schneebesen, Kochlöffel, Muffinblech oder einzelne Silikonförmchen, evtl. Papierförmchen

Zubereitung:

  • Kirschen gut abtropfen, Saft auffangen
  • Backofen auf 175°C vorheizen (ich mach das meistens nicht, weil ich es für Energieverschwendung halte und verlängere stattdessen die Backzeit um ca.5 Minuten)
  • Vertiefungen des Muffinblechs einfetten oder Papierförmchen hineinsetzen
  • Schokolade hacken (nicht zu fein, wir wollen ja noch was von den Schokostücken schmecken)
  • in der kleineren Schüssel Mehl mit Backpulver, Natron und Kakaopulver sorgfältig mischen
  • Schokolade hinzufügen
  • in der großen Schüssel Ei und Zucker mit dem Schneebesen etwas schaumig schlagen
  • Öl und Buttermilch hinzufügen und gut durchrühren
  • nach und nach die Mehlmischung zugeben und nur so lange rühren, bis alle Zutaten feucht sind
  • Kirschen vorsichtig mit dem Kochlöffel unterheben (meine Erfahrung hat gezeigt, dass das mit einem Löffel besser geht als mit dem Schneebesen)
  • wenn ihr wollt, noch einen Schuss vom aufgefangenen Kirschsaft in den Teig einrühren
  • Teig in die Förmchen/Vertiefungen füllen (geht am besten mit einem Ess- und einem Teelöffel)
  • auf mittlerer Schiene im Ofen etwa 25 Minuten backen
  • die Muffins nach dem Backen noch etwa 10 Minuten im Blech ruhen lassen und dann herausnehmen

Musikempfehlung: Celldweller

So. Viel Spaß euch beim Nachbacken und guten Appetit!

Yours, Aly

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Was unterm Strich übrigbleibt.
Beitrag zur Debatte um die grauenhafte Bildungspolitik (Plakat bei der Demo in Dresden):

BILD
– ung
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Was bleibt

Fand ich irgendwie passend. Hege eh eine sehr große Sympathie für die BILD.

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Nachtrag, 11. 05. 2012
Die einzelnen Silikonförmchen sind wirklich super. Muffins lassen sich problemlos aus ihnen lösen. Sogar wesentlich leichter als aus den Papierdingern.

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